• Champions-Implants GmbH

  • NSK Europe GmbH

  • Editorial: Mehr Inhalt, mehr Informationen, mehr Nutzen, mehr Aktualität – das neue Implantologie Journal

    Jürgen Isbaner

    Vor 18 Jahren wurde von der OEMUS MEDIA AG das Implantologie Journal als Mitgliederzeitschrift der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie e.V. (DGZI) und erste implantologische Fachzeitschrift, die sich vorrangig am Informationsbedürfnis des Praktikers orientierte, in den Markt eingeführt. Heute zählt das Journal nach wie vor zu den erfolgreichsten implantologischen Fach zeitschriften im deutschsprachigen Raum. Ungeachtet dieses Erfolges schlagen die OEMUS MEDIA AG und die DGZI mit dem komplexen Relaunch des Implantologie Journals ein neues, den veränderten Bedingungen in der Implantologie und im Implanto logiemarkt Rechnung tragendes Kapitel der Fachmarktkommunikation auf...

  • Inhalt

  • iSy by CAMLOG

  • Minimalinvasiv trotz stark reduziertem Knochenangebot bei Zahnarztphobie

    Dr. Dr. Rainer Fangmann, M.Sc., ZTM Fabian Zinser

    Die kaufunktionelle prothetische Versorgung des zahnlosen Kiefers ist ohne Implantatverankerung kaum mehr befriedigend lösbar. Dabei muss die fehlende Prothesenstabilität durchaus als mögliche Ursache einer Mangelernährung betrachtet werden, mit der daraus resultierenden erhöhten Morbidität und Morta - lität.1,2 Durch die Stabilisierung der Prothese mithilfe von Implantaten kann die Kaufunktion und damit die Nahrungsaufnahme deutlich verbessert werden.

  • Straumann GmbH

  • Dentsply Implants

  • Dentegris Deutschland GmbH

  • Hi-Tec Implants

  • Henry Schein Dental Deutschland GmbH

  • Die implantatprothetische Versorgung auf PEEK-Basis - Ein Material der Wahl

    ZT Mario Parra, Dr. Daniel Escribano

    Für eine patientengerechte prothetische Versorgung ist neben den anatomischen Gegebenheiten die Wahl des Materials ein wesentlicher Aspekt. Dem Zahntechniker kommt hierbei eine entscheidende Rolle zu, denn er kann dem Zahnmediziner mit seinem werkstoffkundlichen Wissen beratend zur Seite stehen. Im nachfolgend beschriebenen Fallbeispiel kam das in der Zahnmedizin relativ junge, PEEK-basierende Material BioHPP zum Einsatz. Die Autoren des Artikels gehören weltweit zu den Erstanwendern dieses Hochleistungspolymers und können aus mehr als sechs Jahren Erfahrung berichten.

  • ICT Europe GmbH

  • Therapieoption lokale Antibiose bei periimplantären Erkrankungen

    Prof. Dr. Nicole B. Arweiler

    Während Implantate in der Deutschen Mundgesundheitsstudie von 1997 (DMS III) noch keine statistisch messbare Größe darstellten, wiesen 2005 bereits 1,4 Prozent der Erwachsenen mindestens ein Implantat auf (DMS IV). Mit derzeit ca. 1 Million in Deutschland gesetzter Implantate pro Jahr steigt das Risiko einer periimplantären Entzündung, welche den langfris tigen Erhalt gefährdet. Da Implantate einen hochwertigen und ebenso kostenintensiven Zahnersatz darstellen, benötigen sie eine gezielte Nachsorge, idealerweise in drei- bis viermonatigen - Intervallen.

  • BEGO Implant Systems GmbH & Co. KG

  • Open 3-D-Navigation und 3-D-Modellierung – Vision oder Mission?

    Dipl.-Inform. (FH) Frank Hornung, Dr. Harald Streit, ZTM André Helmuth

    Die Autoren erklären im folgenden Artikel, nach einer ausführlichen Einleitung zu Technik, Material und Methode, exemplarisch die 3-D-Navigationsplanung, Herstellung einer individuellen Bohrschablone und zugehörigem Meistermodell mithilfe eines CBCT-Scans von Patienten, Silikonabformung oder Gipsmodell.

  • Geistlich Biomaterials Vertriebsgesellschaft mbH

  • Dentaurum GmbH & Co. KG

  • Nobel Biocare Deutschland GmbH

  • Implantatgetragene Prothese zur Versorgung zahnloser Kiefer

    Dr. Dr. Manfred Wolf, Dr. Daniel Rein

    Zahnlose Kiefer unterliegen einem kontinuierlichen Abbau des Kieferknochens. Bedingt durch die nicht vorhandenen perma - nenten physiologischen Belastungen über die natürlichen Zähne beträgt die Atrophie ca. 0,3 mm pro Jahr. Daher ist es häufig schwierig, einen zufriedenstellenden Prothesenhalt zu erreichen. Diese Situation kann mit einer relativ einfachen herausnehm - baren implantatprothetischen Versorgung gelöst werden.

  • Der Implantologiemarkt 2014

    Jürgen Isbaner

    Seit vielen Jahren ist die Implantologie die Lokomotive des Dentalmarktes. Oft finden Innovationen zuerst hier ihren Einsatz, ehe sie auch in anderen Bereichen der Zahnmedizin erfolgreich verwendet werden. Für den Anwender ist es jedoch nicht immer einfach, zwischen echten und vermeintlichen Neuerungen zu unterscheiden bzw. den Implantologiemarkt in seiner Gesamtheit zu überblicken.

  • Phibo Germany GmbH

  • DGZI intern: Erfolgreiches Treffen der Studiengruppe „New Generation of Oral Implantology“

    Dr. Navid Salehi

    Am 15. Mai 2014 war es endlich wieder so weit, die jüngste Studiengruppe Deutschlands hat sich zusammengefunden. Erneut konnten wir einen sehr hochkarätigen, national und international an gesehenen Referenten für uns gewinnen. Nach der offiziellen

  • 44. Internationaler Jahreskongress der DGZI

  • 44. Internationaler DGZI-Jahreskongress widmet sich der Prothetik in der Implantologie

    Redaktion

    Eine Reise im Zeitraffer durch die Geschichte der dentalen Implantologie bietet Deutschlands älteste implantologische Fachgesellschaft, die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI), auf ihrem 44. Internationalen Jahreskongress am 26. und 27. September 2014 in Düsseldorf.

  • Treffen der DGZIStudiengruppe Köln

    Redaktion

    Das erste Treffen der DGZI-Studiengruppe Köln in diesem Jahr fand am 24. Mai im Mediapark 5 statt. Wie schon in den Jahren zuvor hatten die drei Studiengruppenleiter Dr. Rainer Valentin, Dr. Arzu Tuna und Dr. Umut Baysal die Veranstaltung bestens vorbereitet. Der Einladung folgten 30 interessierte Kollegen aus verschiedenen Fachrichtungen. Zum ersten Mal liefen die Einladungen zum Treffen der Stu - diengruppe über die Onlineplattform Facebook, was von den Teilnehmern sehr positiv angenommen wurde.

  • Produkte

  • Interview: Im Implantologiemarkt auf „mehrWert+“ setzen

    Jürgen Isbaner sprach mit Wolfgang Becker

    Im Rahmen der ZWP online Gesprächsreihe „Business-Talk“ traf ZWP-Chef - redakteur Jürgen Isbaner Wolfgang Becker, Geschäftsführer der Straumann GmbH, in Freiburg im Breisgau, dem Sitz der Straumann GmbH. Die Straumann GmbH ist Teil der Straumann Gruppe – einem der weltweit führenden Anbieter im Bereich der dentalen Implantologie, restaurativen Zahnmedizin und oralen Geweberegeneration.

  • MIS Implants Technologies GmbH

  • News

  • Implant Direct Europe AG

  • Histologische Untersuchungen zur Einheilung von Knochenersatzmaterialien - Ein wissenschaftliches Projekt

    Prof. Dr. Werner Götz

    In einem seit 2012 durch Drittmittel der DGZI geförderten Projekt im Labor für Oralbiologische Grundlagenforschung der Poliklinik für Kieferorthopädie an der Zahnklinik der Universität Bonn werden Biopsien aus mit unterschiedlichen Knochenersatzmaterialien augmentierten Bereichen feingeweblich untersucht. Ziel ist die Erforschung der Einheilung dieser Materialien mit histo - logischen und immunhistochemischen Methoden, um die biologischen Phänomene der Knochenbildung und sie beeinflussender Faktoren zu verstehen. Das Projekt ist auf die Mithilfe der Kolleginnen und Kollegen in den Praxen und Kliniken angewiesen, die aufgefordert sind, für diese Studie Proben aus ihrem eigenen Patientengut zur Verfügung zu stellen.

  • ITI World Symposium „Knowledge is key“

    Redaktion

    Vom 24. bis 26. April 2014 begrüßte das Internationale Team für Implanto - logie (ITI) mehr als 4.200 Teilnehmer aus 84 Ländern zum ITI World Symposium 2014 in Genf. Nach einem kurzen Ausflug ins Weltall, präsentiert von Keynote- Redner Claude Nicollier, dem ers ten und bisher einzigen Schweizer Astronauten, führte das wissenschaftliche Haupt - programm mit seinen praxisorientierten Vorträgen, Präsenta tionen und Podiumsdiskussionen das Publikum wieder zurück auf festen Boden.

  • Nobel Biocare Symposium 2014: Der Patient im Fokus von Wissenschaft, Innovation und Sicherheit

    Redaktion

    Mit mehr als 600 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war das Symposium in der BMW Welt in München bereits seit drei Monaten ausgebucht. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Neukam, Erlangen, entstand ein wissenschaftliches Programm der Extraklasse. Die 50 nationalen wie internationalen Top-Referenten – darunter Oded Bahat, Christer Dahlin, Iñaki Gamborena, Tors ten Jemt, Steven Parell und Giorgio Tabanella – beleuchteten die relevanten und zeitgemäßen Themen für die Zahnärzte und Techniker.

  • Abrechnungs-Tipp: Leistungsabrechnung in der Implantologie

    Anne Schuster

    Das 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz verpflichtet Zahnärzte zur genauen Aufklärung und Dokumentation. Gerade im Bereich der Implantologie sollten Zahnärzte beachten, dass sie ihre Patienten umfassend über Behandlungsrisiken, Kosten, Diagnosen und Therapien informieren.

  • SDS Swiss Dental Solutions AG

  • CME-Artikel: Periimplantäre Läsionen – Entstehung und Therapieoptionen

    Dr. Georg Bach

    Standen in der frühen Phase der Implantologie vor allem Probleme, die das „Einheilen“ der künstlichen Zahnpfeiler betrafen, im Fokus des Interesses, so sind solche „frühen“ Komplikationen dank verbesserter Implantatformen, optimierter minimalinvasiver Diagnose- und OP-Techniken und vor allem dank verbesserter Implantatoberflächen selten geworden. Dafür treten nun „Spätkomplikationen“ an Implantaten, welche seit vielen Jahren osseointegriert und in Funktion sind und nun periimplantäre Entzündungen aufweisen, in den Vordergrund des zahnärztlich-implantologischen Interesses. Vorliegender Beitrag soll über bewährte Laserverfahren, aber auch über neue Therapieansätze mit Laserlicht bei der Therapie der bakteriell verursachten Periimplantitis berichten.

  • WEBINAR: Die Bedeutung der vertikalen Implantatposition

    Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas

    Nachdem die Osseointegration von Implantaten heute gut kalkulierbar ist und auch in kritischen, kompromittierten Situationen gelingt, wendet sich die Aufmerksamkeit nun der Langzeitstabilität des Weichgewebes zu...

  • Kongresse, Kurse und Symposien

  • ABOSERVICE

  • OT medical GmbH

19. Jahrgang | €10,00 zzgl. MwSt. | ISSN 1435-6139 I PVSt. F 42816 Zeitschrift für Implantologie, Parodontologie und Prothetik IMPLANTOLOGIE Journal 1/2 2015 Fachbeitrag | Chirurgie Minimalinvasiv trotz stark reduziertem Knochenangebot bei Zahnarztphobie, Seite 8 Fachbeitrag | Technologie Open 3-D-Navigation und 3-D-Modellierung – Vision oder Mission?, Seite 30 Anwenderbericht | Chirurgie Implantatgetragene Prothese zur Versorgung zahnloser Kiefer, Seite 38 Markt | Interview Im Implantologiemarkt auf „mehrWert+“ setzen, Seite 64
Made in Germany (cid:195)(cid:40)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:86)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:50)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:1740)(cid:3)(cid:108)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:4)(cid:181) (Studie der Universität Köln, 2010) Gewinner des Preises Regio Effekt 2010 Gewinner des „Medicine Innovations Award 2013“ „Kein Mikro-Spalt!” (Zipprich-Studie der Universität Frankfurt, 2012) Jedes (R)Evolution® wird mit einem Shuttle vormontiert (cid:198) Insertion > 35 Ncm ohne Deformierung des Implantat-Inneren und der Wand, selbst bei Implantaten mit ø 3,5 · ø 4,0 · ø 4,5 und ø 5,5 mm (cid:198) Shuttle = Gingiva-Former (cid:198) Beste Periimplantitis-Prophylaxe, da … (cid:198) … nachgewiesene Bakteriendichtigkeit bis Einsetzen des ZEs (Austausch durch Abutment) (cid:198) Zeitsparende Abformung über den Shuttle mit geschlossenem Lö(cid:30) el (rein transgingival) (cid:198) Keine Freilegung und „No-Re-Entry“ der Gingiva in der prothetischen Phase (cid:198) Vermeidung eines „physiologischen Knochenabbaus“ (cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:76)(cid:68)(cid:79)(cid:3)(cid:9)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:93)(cid:76)(cid:74)(cid:68)(cid:85)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:101) … das MIMI®-Flapless-II-Verfahren mit (R)Evolutions® (Dr. Ernst Fuchs-Schaller, Zürich, „Vater“ des Bonemanagements) www.champions-implants.com Bornheimer Landstr. 8 · D-55237 Flonheim Tel. 0 67 34 / 91 40 80 · Fax 0 67 34 / 10 53 info@champions-implants.com
&!’!$5 MIMI¤-Flapless I MIMI¤-Flapless II (Implantation ohne Augmentation - auch bei extrem schmalen Kieferk(cid:138)mmen) ªTriple Layer(cid:210)-Technik Sofort-Implantationen CHAMPIONS®˚KOMMT˚ZU˚IHNEN˚! !’2’")./$#&%3#&$’)4%")*%&"$)$% 5,%"./*6$’3#)*37*8#94%2:’%;$&$<#=%>3/#-’?*"#%@%>3/#3’?*0 A$’$"*)%:($’%BCCC%D$"7#$/E$’%($9$")*$’*$%F’G%H’E"#%I$&;3*%J$7*J$"*%382%)$"#$’ (R)Evolution-Tour 2014. Fachlich fundiert und wissenschaftlich ($7$9*K% $#*EL)*"M%?"$’*4%$’%&"$ Flapless-Technik (ohne Mukoperiostlappen) und belegt Mukoperiostlappen) und belegt Mukoperiostlappen) und belegt 89:7;<:7 1+%$4=/+.>?%"$ 8@:7;<:7 6*--!#20+= 6"!7 !+’"$! durch Filme und aktuelle wissenschaftliche Studien anschaulich, welche phantastischen M(cid:154)glichkeiten sich "#%;$&$’%5’3N")%E"*%OPOPQRS73T7$))%P%@%PP%$’9$($#G% !"#$%&’!(!)*&+ (cid:219) 50 inkl. MwSt. "#U7G%H($#&"E("))%@%V$*’-#U$K%FWF%&$)%X$E"#3’)K% Y/3ET"Z#)RO39".RAZZUK%HBR>$’*"M%U3* ,!+%$-.%#./$(-0+. Bitte besuchen Sie unsere Homepage f(cid:159)r die W$’3#)*37*8#9)Z’*$%&$’%$"#?$7#$#%X*-&*$%<’$./*)=G Heute buchen - morgen boomen! 10+.)"#2/$(-3/$4.! 3 Punkte D;:7;<:7 E+!’!$ DG:7;<:7 H0-.0I4 DJ:7;<:7 E!+#"$ 6"7 ?"7 607 8A:7;<:7 B%$$0C!+ 1+7 ?07 DF:7;<:7 B%’)/+( 6"7 ?"7 ?07 F;:7;<:7 K"!# 6"7 ?"7 607 ;F:7;9:7 6+!-2!$ ?07 ;9:7;9:7 N*+$)!+( ;@:7;9:7 ?*$I&!$ 6"7 ?"7 ;A:7;9:7 O./..(%+. 607 8;:7;9:7 1+!")/+( 1+7 O%7 O07 ;8:7;9:7 ?%(2!)/+( ;D:7;9:7 L!"3M"( 88:7;9:7 O%%+)+*I4!$ 8D:7;9:7 KP#$ 8F:7;9:7 ?%"$M E ! ( " $ $ 5 7 8 A 5 ; F 7 Q 7R $ 2 ! 5 7 D 8 5 8 @
Als weltweit erstes 45°-Winkelstück ermöglicht Ti-Max Z45L den Zugang zu schwer erreichbaren Molaren, bei denen Stan- dard-Winkelstücke an ihre Grenzen gelangen. Mit seiner 1:4,2 Über- setzung und einer kraftvollen Schneidleistung reduziert das Ti-Max Z45L die Behandlungs- dauer bei zeitintensiven Sektionierungen und Weisheitszahn-Extraktionen. Dadurch werden Stresssituationen sowohl für den Behandler als auch für den Patienten stark reduziert. Um darüber hinaus ein breites Anwendungsspektrum wie zum Beispiel die Eröffnung der Pulpenkammer abzudecken, besticht das Z45L mit der weltweit einzigartigen Zwei-Wege-Sprayfunktion. Spraynebel Wasserstrahlkühlung Überlegener Zugang Der um 45° abgewinkelte Kopf bietet einfachen Zugang in den molaren Bereich, ohne durch den Frontzahn- bereich beeinträchtigt zu werden. Zwei-Wege-Sprayfunktion Die Zwei-Wege-Sprayfunktion ermöglicht die individuelle Einstellung der Kühlung: je nach Bedingungen und Behandlung kann entweder Spraynebel oder eine Wasserstrahlkühlung (ohne Beimischung von Luft) ausgewählt werden. Nun ebenfalls erhältlich als rein chirurgisches Winkelstück ist das Z-SG45L (mit Licht) bzw. Z-SG45 (ohne Licht) mit einer 1:3 Übersetzung. Z-SG45/-L verfügt über eine externe Sprayfunktion und kann an jedem chirurgischen Mikromotor zur Anwendung kommen Ti-Max Z-SG45L Titan-Lichtwinkelstück 1:3 Übersetzung Externe Sprayfunktion REF: C1107 979 €* Ti-Max Z-SG45 Titan-Winkelstück 1:3 Übersetzung Externe Sprayfunktion REF: C1108 763 €* TEL.: +49 (0)6196 77606-0 FAX: +49 (0)6196 77606-29 E-MAIL: info@nsk-europe.de WEB: www.nsk-europe.de Ti-Max Z45L Licht-Winkelstück 1:4,2 Übersetzung Zwei-Wege-Sprayfunktion REF: C1064 1.049 €* . n e t l a h e b r o v n e g n u r e d n Ä . 4 1 0 2 i n u J . 0 3 i s b g i t l ü g e s i e r P e l l A . t S w M . s e g . l g z z e s i e r P e l l A *
EDITORIAL Mehr Inhalt, mehr Informationen, mehr Nutzen, mehr Aktualität – das neue Implantologie Journal Liebe Leserinnen und Leser, vor 18 Jahren wurde von der OEMUS MEDIA AG das Implantologie Journal als Mitgliederzeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implanto- logie e.V. (DGZI) und erste implantolo- gische Fachzeitschrift, die sich vorrangig am Informationsbedürfnis des Praktikers orientierte, in den Markt eingeführt. Heute zählt das Journal nach wie vor zu den erfolgreichsten implantologischen Fach zeitschriften im deutschsprachigen Raum. Ungeachtet dieses Erfolges schlagen die OEMUS MEDIA AG und die DGZI mit dem komplexen Relaunch des Implantologie Journals ein neues, den veränderten Bedingungen in der Im- plantologie und im Implanto logiemarkt Rechnung tragendes, Kapitel der Fach- marktkommunikation auf. In den letzten Jahrzehnten war die Im- plantologie vornehmlich eine weitgehend in sich geschlossene Spezialdisziplin. Im Hinblick auf die zunehmende interdiszi - plinäre Herangehensweise, aber auch durch die Digitalisierung wird die Im - plantologie immer mehr zur zentralen Schnittstelle innerhalb der modernen Zahnmedizin. Entsprechend wandelt bzw. erweitert sich das Themenspektrum rund um die Implantologie und auch das Pro- duktportfolio der Implantatanbieter. Be- reits heute haben sich alle führenden Implantatanbieter als sogenannte Kom- plettlösungsanbieter sowohl für implan- tatgetragenen als auch für konventio- nellen Zahnersatz etabliert. So wird hier wie in keinem anderen Bereich der Zahn- medizin nahezu paradigmatisch die tech- nologische Kette von der Diagnostik über die Abdrucknahme und Navigation bis letztlich hin zum CAD/CAM-gefertigten Zahnersatz verkörpert. Gleichzeitig rücken immer mehr auch parodontologische sowie interdisziplinäre Fragestellungen in den Fokus. Das neue Implantologie Journal – Zeit- schrift für Implantologie, Parodontologie und Prothetik – trägt diesen Entwicklun- gen u. a. durch ein deutlich erweitertes Themenspektrum und neue inhaltliche Schwerpunkte bis hin zu CME-Beiträgen Rechnung. Damit ist das neue Implanto- logie Journal zugleich offen für Informa- tionen aus allen Bereichen der Implanto- logie. Die Themenpalette reicht von Fach- beiträgen, über das Kongressgeschehen, die Bereiche Forschung und Entwicklung, die Arbeit der DGZI bis hin zu den Aktivi- täten der Industrie. In diesem Kontext ver- steht sich das neue Implantologie Journal als eine zentrale mediale Plattform und wird im Portfolio der OEMUS MEDIA AG neben dem Flaggschiff ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis zu einer der wichtigs- ten Publi kationen. Wie alle Printprodukte der OEMUS MEDIA AG ist auch das neue Implantologie Journal komplex online vernetzt und komfor tabel als E-Paper über PC, Tablet-Computer oder Smart phones abrufbar. Mit der deutlichen Erhöhung der Auflage von bisher 6.500 auf 15.000 Exemplare und der Steigerung der Frequenz von bisher acht auf zehn Ausgaben (zwei Doppelnummern) pro Jahr wird das Implantologie Journal – Zeitschrift für Im- plantologie, Parodontologie und Prothe- tik – zur auflagen- und frequenzstärksten deutschsprachigen Fachpublikation auf dem Gebiet der Implantologie und er- reicht nahezu alle implantologisch täti- gen Zahnärzte, MKG- und Oralchirurgen, Parodontologen sowie Zahntechniker. [Infos zum Autor] Ihr Jürgen Isbaner Chefredakteur ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis, Mitglied des Vorstandes der OEMUS MEDIA AG Implantologie Journal 1&2 | 2015 05
INHALT Editorial 5 Mehr Inhalt, mehr Informationen, mehr Nutzen, mehr Aktualität – das neue Implantologie Journal Jürgen Isbaner Fachbeitrag | Chirurgie 8 Minimalinvasiv trotz stark reduziertem Knochenangebot bei Zahnarztphobie Dr. Dr. Rainer Fangmann, M.Sc., ZTM Fabian Zinser Fachbeitrag | Prothetik 18 Die implantatprothetische Versorgung auf PEEK-Basis ZT Mario Parra, Dr. Daniel Escribano Fachbeitrag | Parodontologie 26 Therapieoption lokale Antibiose bei periimplantären Erkrankungen Prof. Dr. Nicole B. Arweiler Fachbeitrag | Technologie 30 Open 3-D-Navigation und 3-D-Modellierung – Vision oder Mission? Dipl.-Inform. (FH) Frank Hornung, Dr. Harald Streit, ZTM André Helmuth Anwenderbericht | Chirurgie 38 Implantatgetragene Prothese zur Versorgung zahnloser Kiefer Dr. Dr. Manfred Wolf, Dr. Daniel Rein Übersicht | Implantologiemarkt 42 Der Implantologiemarkt 2014 Jürgen Isbaner 44 Anbieter und Produkte Implantologiemarkt DGZI intern 50 Erfolgreiches Treffen der Studiengruppe „New Generation of Oral Implantology“ Dr. Navid Salehi 52 44. Internationaler DGZI-Jahreskongress widmet sich der Prothetik in der Implantologie 54 Treffen der DGZI-Studiengruppe Köln 56 Studiengruppen/Geburtstage Markt | Interview 64 Im Implantologiemarkt auf „mehrWert+“ setzen Jürgen Isbaner Spezial | Forschung & Entwicklung 72 Histologische Untersuchungen zur Einheilung von Knochenersatzmaterialien Prof. Dr. Werner Götz Events 78 ITI World Symposium „Knowledge is key“ 80 Nobel Biocare Symposium 2014 Continuing Medical Education 84 Periimplantäre Läsionen – Entstehung und Therapieoptionen Dr. Georg Bach 89 Webinar 2 Punkte 1 Punkt 58 Markt- & Produktinformationen 68 News 82 Tipp 90 Termine/Impressum 19. Jahrgang | €10,00 zzgl. MwSt. | ISSN 1435-6139 I PVSt. F 42816 Zeitschrift für Implantologie, Parodontologie und Prothetik IMPLANTOLOGIE Journal 1/2 2015 Fachbeitrag | Chirurgie Minimalinvasiv trotz stark reduziertem Knochenangebot bei Zahnarztphobie, Seite 8 Fachbeitrag | Technologie Open 3-D-Navigation und 3-D-Modellierung – Vision oder Mission?, Seite 30 Anwenderbericht | Chirurgie Implantatgetragene Prothese zur Versorgung zahnloser Kiefer, Seite 38 Markt | Interview Im Implantologiemarkt auf „mehrWert+“ setzen, Seite 64 Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe: Implantologie – State of the Art Das Implantologie Journal ist die offizielle Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. Titelbild: ICT Europe GmbH 06 Implantologie Journal 1&2 | 2015
CAMLOG Qualität. Ohne Wenn und Aber. iSy ist Tiefenentspannung: Dank Schweizer Engineering und Fertigung in Deutschland können Sie sich sicher sein, bewährte Qualität zu implantieren. Dass der Preis trotz hoher Ansprüche an Material und Fertigung ganz ent- spannt bleibt, liegt an der konsequenten Konzentration auf das Wesentliche. Verlassen Sie sich drauf. 3 Implantat-Sets (1/2/4 Implantate) 3 Durchmesser (3,8/4,4/5,0 mm) 3 Längen (9/11/13 mm) Inhalt Implantat-Set (cid:350)(cid:3)(cid:36)(cid:72)(cid:77)(cid:79)(cid:64)(cid:83)(cid:72)(cid:68)(cid:77)(cid:83)(cid:68)(cid:77)(cid:12)(cid:37)(cid:78)(cid:81)(cid:76)(cid:65)(cid:78)(cid:71)(cid:81)(cid:68)(cid:81) (cid:350)(cid:3)(cid:16)(cid:14)(cid:17)(cid:14)(cid:19)(cid:3)(cid:72)(cid:50)(cid:88)(cid:3)(cid:40)(cid:76)(cid:79)(cid:75)(cid:64)(cid:77)(cid:83)(cid:64)(cid:83)(cid:68)(cid:3)(cid:76)(cid:72)(cid:83)(cid:3)(cid:85)(cid:78)(cid:81)(cid:76)(cid:78)(cid:77)(cid:83)(cid:72)(cid:68)(cid:81)(cid:83)(cid:68)(cid:81)(cid:3)(cid:40)(cid:76)(cid:79)(cid:75)(cid:64)(cid:77)(cid:83)(cid:64)(cid:83)(cid:65)(cid:64)(cid:82)(cid:72)(cid:82) (cid:350)(cid:3)(cid:38)(cid:72)(cid:77)(cid:70)(cid:72)(cid:85)(cid:64)(cid:69)(cid:78)(cid:81)(cid:76)(cid:68)(cid:81) (cid:350)(cid:3)(cid:44)(cid:84)(cid:75)(cid:83)(cid:72)(cid:69)(cid:84)(cid:77)(cid:74)(cid:83)(cid:72)(cid:78)(cid:77)(cid:82)(cid:74)(cid:64)(cid:79)(cid:79)(cid:68)(cid:77) Videotutorial ansehen www.isy-implant.com (cid:34)(cid:32)(cid:44)(cid:43)(cid:46)(cid:38)(cid:3)(cid:53)(cid:68)(cid:81)(cid:83)(cid:81)(cid:72)(cid:68)(cid:65)(cid:82)(cid:3)(cid:38)(cid:76)(cid:65)(cid:39)(cid:3)(cid:3)(cid:3)(cid:44)(cid:64)(cid:88)(cid:65)(cid:64)(cid:66)(cid:71)(cid:82)(cid:83)(cid:81)(cid:64)(cid:154)(cid:68)(cid:3)(cid:20)(cid:3) (cid:35)(cid:12)(cid:22)(cid:16)(cid:17)(cid:24)(cid:24)(cid:3)(cid:54)(cid:72)(cid:76)(cid:82)(cid:71)(cid:68)(cid:72)(cid:76)(cid:3)(cid:3)(cid:3)(cid:51)(cid:68)(cid:75)(cid:68)(cid:69)(cid:78)(cid:77)(cid:3)(cid:15)(cid:22)(cid:15)(cid:19)(cid:19)(cid:3)(cid:24)(cid:19)(cid:19)(cid:20)(cid:12)(cid:16)(cid:15)(cid:15)
FACHBEITRAG | CHIRURGIE Die kaufunktionelle prothetische Versorgung des zahnlosen Kiefers ist ohne Implantatverankerung kaum mehr befriedigend lösbar. Dabei muss die fehlende Prothesenstabilität durchaus als mögliche Ursache einer Mangelernährung betrachtet werden, mit der daraus resultierenden erhöhten Morbidität und Morta - lität.1,2 Durch die Stabilisierung der Prothese mithilfe von Implan- taten kann die Kaufunktion und damit die Nahrungsaufnahme deutlich verbessert werden. Dr. Dr. Fangmann [Infos zum Autor] ZTM Zinser [Infos zum Autor] Minimalinvasiv trotz stark reduziertem Knochenangebot bei Zahnarztphobie Dr. Dr. Rainer Fangmann, M.Sc., ZTM Fabian Zinser Abb. 1 Abb. 1: Präoperatives OPG vier Jahre vor Implantatinsertion. Die Versorgung des atrophen Kiefers mit Implantaten allein gilt aufgrund von Langzeitstudien als erfolgreiches Standardverfahren.3–6 Das Konzept der anguliert gesetzten Implantate und deren anschließende funktionelle So- fortversorgung ist in vielfacher Hinsicht interessant. Es ist ein patientenfreund- liches Verfahren, dass seine klinische Praktikabilität und Praxistauglichkeit „seit 1993 über mehrjährige Studien (…), allein in den Malo-Kliniken mit über 15.000 dokumentierten Fällen“7 bewiesen hat. Anamnese des Patientenfalls Es handelte sich um eine 49-jährige Pa- tientin mit festsitzendem Zahnersatz im Oberkiefer. Im Unterkiefer standen nur noch zwei Wurzelreste im 4. Quadranten als Reste einer über zwei Teleskopkronen befestigten Unterkiefertotalprothese (Abb. 1). Die Patientin war Nichtrau - cherin und bezeichnete sich selbst als Angstpatientin. Anamnestisch war zu berichten, dass der Zahnverlust in der Molarenregion bereits mit Anfang Zwan- zig begann. Im Weiteren wünschte die Patientin „irgendwie Zahnersatz, der sich nicht bewegt“. In ihrer Verzweiflung suchte die Patientin mehrmals zahnme- dizinischen Rat und erhielt mehrfach nachfolgende Antworten: „Bei ihnen ist nichts mehr machbar“ oder „ Es wird ein Gutachter benötigt – Entscheidung – Knochenaufbau?“ Eine Augmentation schied für die Patientin aufgrund ihrer Zahnarztphobie aus. Zudem erschien der Patientin das Behandlungsprozedere vom operativen und zeitlichen Rahmen her als zu ausgedehnt. Diese Patientin wünschte eine minimalinvasive Behand- 08 Implantologie Journal 1&2 | 2015
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FACHBEITRAG | CHIRURGIE Abb. 2 Abb. 3a Abb. 3b Abb. 2: Sementierter und geplanter Datensatz. – Abb. 3a und b: Gematchtes Situationsmodell in der Planungssoftware (a) und transparent gestellt (b). lung mit rascher Genesung, geringen postoperativen Beschwerden und einer möglichst schnellen Wiederherstellung ihrer Gesellschaftsfähigkeit. Ferner ge- hörte diese Patientin zu den fünf Prozent der Patienten, die an einer echten Zahn- arztphobie leiden.8 Vorstellung des SmartFix™- Konzepts Der Patientin wurde das SmartFix™-Kon- zept als Lösungsvorschlag angeboten. Dieses Konzept ist ein effizientes und zeitsparendes implantatprothetisches Verfahren zur Sofortversorgung von zahnlosen Patienten auf vier Implantaten mit verschraubten Restaurationen in Form von Brücken oder Stegen. Das Prinzip dieses Konzeptes geht auf die Arbeitsgruppe um Paulo Malo und den Biomechaniker Bob Rangert zurück.9,10 Die Vorteile des Konzeptes liegen in der Umgehung kritischer anatomischer Be - reiche, wie z. B. im Unterkiefer die Ner- venverläufe und deren Austrittspunkte mithilfe von schräg gesetzten Implanta- ten. Es wird ein stabiler Sitz des Zahn - ersatzes durch eine Vergrößerung der prothetischen Unterstützungsfläche er- zielt. Die angulierten Implantate dehnen das prothetische Polygon nach distal aus und der ortsständige Knochen wird opti- mal ausgenutzt. Aufgrund der form- und kraftschlüssigen TissueCare-Konusverbin- dung kann beim ANKYLOS C/X® Implan- tatsystem subkrestal gesetzt werden.11 Dieses kommt dem SmartFix-Konzept zu- gute, denn beim angulierten Implantat - inserieren liegt die distale Implantat- schulter stets unter Knochenniveau. Planungsphase Nach der digitalen Übermittlung der DVT-Daten aus der chirurgischen Praxis an das zahntechnische Labor erfolgten die Konvertierung und Segmentierung des DICOM-Datensatzes durch die Soft- ware (SimPlant®, Materialise Dental GmbH, Deutschland; Abb. 2). In diesem Zuge erfolgte die Darstellung der N. alveolaris beidseits und das virtuelle Extrahieren der beiden noch vorhande- nen Wurzelreste zur Darstellung der zu erwartenden Extraktionsalveolen. Mit- tels des Optical Scan Moduls wurde ein konventionelles Situationsmodell der Ausgangssituation digitalisiert und in den Planungsdatensatz eingelesen (Abb. 3). Die notwendige Referenzie- rung erfolgte anhand der noch vorhan- denen Zähne. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, vollständig auf eine Bari- umsulfat-Scanprothese zu verzichten und somit nicht nur eine Behandlungs- sitzung einzusparen, sondern auch die Gesamtkosten zu senken. Die im DVT fehlenden Zähne wurden in diesem Fall über das Modell der Ist-Situation – mit der vorhandenen herausnehmbaren Pro- these – digitalisiert. Sollte die aktuelle Abb. 4 Abb. 5 Abb. 6 Abb. 4: Virtuelle Implantatpositionierung nach dem SmartFix™-Konzept. – Abb. 5: Virtuell geplante Bohrschablone von vestibulär. – Abb. 6: Virtuell geplante Bohrschablone von okklusal. 10 Implantologie Journal 1&2 | 2015
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FACHBEITRAG | CHIRURGIE Abb. 7 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11 Abb. 7: Guide auf dem Stereolithografiemodell. – Abb. 8: Digital Immediate Smile Modell aus Abutment-niveau. – Abb. 9 und 10: Gefrästes und poliertes Provisorium von vestibulär und oral. – Abb. 11: Gestrahlte Retentionskappen und die verwendeten Basisaufbauten. Versorgung jedoch in ästhetischer oder funktioneller Hinsicht insuffizient sein, kann ebenfalls mit einem digitalen oder analogen Wax-up gearbeitet werden. Unser Planungskonzept im Team sieht vor, dass die Zahntechnik eine protheti- sche Vorabplanung erarbeitet. Hierbei werden die Implantate unter protheti- schen Gesichtspunkten positioniert und mit realistischen Abutments versehen. Hierfür bietet die verwendete Software originalgetreue STL-Daten für eine Viel- Abb. 12 Abb. 13 Abb. 12: Klinische Ausgangssituation. – Abb. 13: Darstellung des Austrittspunktes der Nervus mentalis. 12 Implantologie Journal 1&2 | 2015 zahl der am Markt befindlichen Implan- tatsysteme an. Innerhalb der Software lässt sich die Planung sowohl als errech- netes dreidimensionales Bild als auch in verschiedenen zweidimensionalen Schnitt bildern anschauen. Im Anschluss trifft sich das Team aus chirur gischem und prothetischem Implanto lo gen und Zahn- techniker per Onlinesitzung (Teamviewer) zur Verfeinerung des Planungsvorschla- ges. Gemeinsam kann so eine optimale Planung erfolgen, indem sowohl der chirurgischen als auch der prothetischen Sichtweise Augenmerk geschenkt wird. Ferner ist allen Teammit gliedern von An- fang an der gesamte Workflow bekannt und alle Teammitglieder adaptieren gemeinsam den Therapieplan. Die drei- dimensionale Planung schafft so einen chirurgisch und prothetisch vorhersagba- ren Behandlungsablauf, der aus unserer Sicht alternativlos ist. Aufgrund der vorhandenen Knochen - situation und den Extraktionsalveolen wurde die virtuelle Implantatpositionie- rung durchgeführt (Abb. 4). Dieses Kon- zept sieht die Abwinkelung der distalen Implantate um bis zu 30 Grad vor, mit dem Ziel, das prothetische Stützfeld zu vergrößern. Die initiale Angulation der Implantate gleichen speziell entwickelte, angulierte Abutments aus. Nach Extraktion der Wurzelreste erfolgt die vollständig schienengestützte Im- plantation über die stereolithografisch gefertigte Bohrschablone (ExpertEase™; Abb. 5 und 6). Diese Schiene weist einen definitiven Tiefenstopp auf und ermög- licht dem chirurgischen Implantologen, alle Schaftlochbohrungen sowie die Aufbereitung des Bohr stollens navigiert durchzuführen. Ferner ist das Inserieren des Implantates durch den entsprechen- den Guide möglich (Abb. 7). Die Genau- igkeit der stereolithografisch gefertigten Übertragungsschablonen ist anderen Verfahren überlegen. Gerade im Hinblick auf Sofortversorgungen hat sich diese Verfahrenstechnik bewährt.12 Digitales Provisorium Mit dem Digital Immediate Smile Model (Materialise Dental) ist es erstmals mög- lich, die aus der Planung stammenden Daten als offenen STL-Export zu erhalten.
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FACHBEITRAG | CHIRURGIE Abb. 14 Abb. 15 Abb. 16 Abb. 17 Abb. 18 Abb. 19 Abb. 14: Zustand nach Entfernung der Wurzelreste. – Abb. 15: Einsetzen der Bohrschablone. – Abb. 16: Bis zum Anschlag geführte Pilotbohrer. – Abb. 17: Inserierte Implantate. – Abb. 18: Insertion des angulierten Implantates. – Abb. 19: Gesetztes anguliertes Implantat. Neben der Information über die Position der Implantate und den dazugehörigen Abutments (Abb. 8) enthält der STL- Export auch etwaig gematchte Optical Scan-Modelle. Diese können mit vielen CAD-Programmen weiterverarbeitetet werden. Zudem wird dem zahntech nischen Labor ermöglicht – ohne den von ande- ren Techniken auferlegten Zeitdruck – präoperativ ein Sofortprovisorium zu erstellen. In diesem Fall wurden die STL- Daten in die CAD-Software Modellier (Zirkonzahn®) geladen. Die Modellation des Provisoriums in Form und Funktion erfolgte anhand des Situationsscans. Die verwendeten Retentionskappen für das verwendete Implantatsystem wurden virtuell in der CAD-Software hinterlegt und mit einem zusätzlichen Spacer ver - sehen. Das Sofortprovisorium wird nach dem chirurgischen Eingriff in Passive-Fit- Technik13 intraoral verklebt, um etwaige Ab weichungen der Implantatachse und -tiefe auszugleichen und eine Span- nungsfreiheit zu gewährleisten.14 Durch die Extraktion der Wurzelreste und das notwendige Glätten des Kieferkammes verlangt das genaue Bestimmen der zu erwartenden postoperativen gingivalen Verhältnisse nach einen intensiven Erfah- rungsaustausch im Behandlungsteam. Das Sofortprovisorium wurde auf einer fünfachsigen Fräsmaschine (M5 Zirkon- zahn®) aus Temp Premium (Zirkon- zahn®) gefertigt und poliert. Dieser Hochleistungskunststoff eignet sich aufgrund seiner spezifischen Material - eigenschaften gerade zur Herstellung von implantatgetragenen Langzeit - provisorien (Abb. 9 und 10). Die Reten- tionskappen wurden mit 120 µm Alu- miniumoxid zur Retentionsvergröße- rung gestrahlt (Abb. 11). Zahn- und implantat - chirurgische Behandlung In lokaler Anästhesie mit einem typischen Infiltrationsanästhetikum wurde zunächst intravenös unmittelbar präoperativ das Antibiotikum15 Clindamycin 600 mg ge- geben. Diese Antibiose wurde für sechs Tage postoperativ fortgeführt. Die Abbil- dung 12 zeigt die klinische Ausgangs - situation. Zunächst wurde der Muko- periostlappen vestibulär als auch lingual passend zu der erstellten Schablone unter Darstellung der Austrittspunkte der Nervi mentales präpariert (Abb. 13). Nun erfolgte die vorsichtige Entfernung der nicht erhaltungswürdigen Zahnwurzel- reste 44 und 43 (Abb. 14). Nach Einset- zen der Bohrschablone (Abb. 15) wurden in Position 32 und 42 jeweils Implantate der Länge 11 mm (Durchmesser 3,5 mm) inseriert (Abb. 16 und 17). Im nächsten Schritt erfolgte die Inserierung der angu- lierten Implantate mit gleicher Länge und Durchmesser (Abb. 18 und 19). Sämt - liche Bohrspäne wurden akribisch asser- viert. In den Positionen 32 und 42 wurden ANKYLOS® Balance Basisauf- bauten schmal mit 15 N/cm sowie die abgestrahlten Retentionskappen mit 25 N/cm eingebracht. Im nächsten Schritt wurden die angulierten Basisaufbauten mithilfe des virtuell geplanten Interims- zahnersatzes ausgerichtet und ihren spe- zifischen Vorgaben entsprechend fixiert (Abb. 20). Anschließend wurden die lee- ren Alveolen und Knochendefekte mit dem gewon nenen autologen partiku - lären Material verfüllt. Zudem wurde zirkulär auf der oralen Seite um die Im- plantatschulter des Implantates Regio 32 augmentiert. Das Augmentat wurde mit einer re sor bierbaren Kollagenmem- bran (Parasorb Resodont®, Resorba Me- dical GmbH), die über den Basisaufbau fixiert wurde, gesichert. Nach Einbringen aller Basisaufbauten und der dazugehörigen Retentionskap- pen erfolgte der typische Naht-Wund- Verschluss mit Einzelknopfnähten des resorbierbaren Nahtmaterials (Abb. 21). Danach wurde der Interimszahnersatz eingegliedert und in Okklusion gebracht. In dieser Position wurden die Re ten - 14 Implantologie Journal 1&2 | 2015
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FACHBEITRAG | CHIRURGIE Abb. 20 Abb. 21 Abb. 22 Abb. 23 Abb. 24 Abb. 25 Abb. 20: Eingebrachte Basisaufbauten und Retentionskappen auf den Implantaten 32 und 42. – Abb. 21: Sämtliche Retentionskappen in situ. – Abb. 22: Zustand nach Wundverschluss. – Abb. 23: Fixation der Retentionskappen über ein selbsthärtendes kaltpolymerisierendes Paste-Paste-Kartuschensystem in Okklusion. – Abb. 24: Provisorischer Zahnersatz in Okklusion. – Abb. 25: Provisorischer Zahnersatz in situ vor Verschluss der Schraubenkamine. tionskappen über ein selbst härtendes fluoreszierendes kaltpolymerisierendes Paste-Paste-Kartuschensystem (VOCO Structur 2 SC/QM) mit dem computer- designten Provisorium fixiert (Abb. 22). Anschließend wurde der Interimszahn- ersatz extraoral versäubert und in der Mundhöhle refixiert (Abb. 23 und 24). Der Verschluss der Schraubenkanäle (Abb. 25) erfolgte mit Kunststoff. Zum Abschluss wurde die erforderliche radio- logische Kontrolluntersuchung durch- geführt. Zusammenfassung „Das Konzept der anguliert gesetzten (distalen) Implantate und anschließender funktionellen Sofortversorgung“16 ist ein Verfahren, das seine klinische Anwend- barkeit und Praxistauglichkeit bereits seit einer Dekade basierend auf verschiede- nen Implantatsystemen gezeigt hat. Die heute möglichen digitalen Arbeitsabläufe vom DVT über die 3-D-Planungssoftware, den knochengetragenen Übertragungs- schablonen und ihren in diesem Zusam- menhang möglichen zahntechnischen Leistungen bieten den Patienten die Ge- legenheit, mit nur einem prä operativen Behandlungstermin – nämlich der DVT- Aufnahme – und dem operativen Behandlungstermin die vollständige Re- habilitation. Die Vorteile dieses digitalen Workflows liegen darin, dass limitierende anatomische Strukturen erkannt werden können und damit Läsionen reduziert werden. Zudem kann das gesamte verbleibende Knochenvolumen bestimmt werden, wo- durch es möglich wird, die für die spätere prothetische Rekonstruktion vorteilhaf- teste und günstigste Implantatposition dreidimensional zu finden. Es verkürzen sich die Operationsinvasivität und -zeit sowie der Zeitaufwand für die protheti- sche Versorgung deutlich. Dieses Konzept verlangt nach ausgezeichneten chirur - gischen Fähigkeiten. Zudem sind sehr gute Kenntnisse in der 3-D-Diagnostik und 3-D-Planung für die geführte Chi - rurgie und die daraus resultierende Pro- thetik auf seiten des Operateurs und beteiligten Zahntechnikers als Behand- lungsteam zwingend notwendig. Die resultierenden Vorteile sind vielfältig: Es ist ein einzeitiges operatives Vorgehen gegebenenfalls in Allgemeinanästhesie möglich. Zusätzlich ergibt sich durch die digitale Planung eine gute Vorhersagbar- keit des End ergebnisses. Eine festsit- zende sofortbelastete Suprakonstruktion am Operationstag mit reduzierter Im- plantatanzahl unter Vermeidung ausge- dehnter augmentativer Maßnahmen ist erzielbar. Folglich ist eine vollständige Gesellschaftsfähigkeit ab der ersten Minute postoperativ gegeben. Insgesamt zeigt sich eine hohe Wirtschaftlichkeit bei guter Voraussagbarkeit und hoher Akzeptanz auf Patientenseite. Literatur t k a t n o K Dr. med. Dr. med. dent. Rainer Fangmann, M.Sc. Implantologie Gesundheitszentrum St. Willehad Luisenstraße 28 26382 Wilhelmshaven drfangmann@gmx.de www.Implantologie-WHV.de ZTM Fabian Zinser Zinser Dentaltechnik GmbH Rademoorweg 7, 27612 Loxstedt fz@zinser-dentaltechnik.de www.zinser-dentaltechnik.de www.dr-dr-wolf.de 16 Implantologie Journal 1&2 | 2015
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FACHBEITRAG | PROTHETIK Für eine patientengerechte prothetische Versorgung ist neben den anatomischen Gegebenheiten die Wahl des Materials ein wesentlicher Aspekt. Dem Zahntechniker kommt hierbei eine entscheidende Rolle zu, denn er kann dem Zahnmediziner mit seinem werkstoffkundlichen Wissen beratend zur Seite stehen. Im nachfolgend beschriebenen Fallbeispiel kam das in der Zahn- medizin relativ junge, PEEK-basierende Material BioHPP zum Einsatz. Die Autoren des Artikels gehören weltweit zu den Erst- anwendern dieses Hochleistungspolymers und können aus mehr als sechs Jahren Erfahrung berichten. bredent [Infos zum Unternehmen] Die implantatprothetische Versorgung auf PEEK-Basis Ein Material der Wahl ZT Mario Parra, Dr. Daniel Escribano Die Position des Zahntechnikers im prothetischen Therapiekonzept ist ein häufig diskutiertes Thema. Einseitige Diskussionen über den Sinn der Digi - talisierung in der Branche ist unserer Meinung nach der falsche Weg, um der rasanten Entwicklung zu begegnen. Die Materialvielfalt, die in den vergangenen Jahren die Versorgung der Patienten auf ein neues Niveau gebracht hat, lässt die Werkstoffkompetenz des Zahntechni- kers so wichtig werden wie selten zuvor. Zahnmediziner und Patient sind auf beratende Unterstützung insbesondere bezüglich der Materialwahl angewiesen und hier sollte der Techniker „up to date“ sein. Ein relativ neuer Werkstoff in der Zahnmedizin basiert auf dem Bio- material PEEK (Polyetheretherketon). Wir arbeiten seit mehr als sechs Jahren mit dem Hochleistungspolymer BioHPP und gehören zur kleinen Gruppe der Erstanwender. Mittlerweile können wir über zahlreiche Versorgungen berich- ten, die sich über diesen langen Zeit- raum im Patientenmund bewährt haben. BioHPP kann unserer Meinung nach in vielen Fällen zum Material der Wahl werden. Das praxisreife und bei uns seit vielen Jahren angewandte Konzept wird im Folgenden anhand einer implantatprothetischen Versor- gung näher erläutert. Abb. 1 Abb. 2 Abb. 1 und 2: Herstellung eines Modells mit Gingivamaske und herausnehmbaren Stümpfen (Molaren). 18 Implantologie Journal 1&2 | 2015
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FACHBEITRAG | PROTHETIK Abb. 3 Abb. 4 Abb. 5 Abb. 6 Abb. 3: Das Implantatmodell als Grundlage für die Anfertigung der prothetischen Rekonstruktion. – Abb. 4: Im Fräsgerät wurden die Titanbasen (SKY elegance Abutment) beschliffen. – Abb. 5: Auf die Titanbasen sind die Primärteile beziehungsweise Abutments modelliert worden. – Abb. 6: Die Titanbasen mit den aufmodellierten Primärteilen sind für das Überpressen vorbereitet. Warum PEEK? Kunststoffe bieten in der Zahnmedizin durch ihr geringes Gewicht sowie den vielfältigen Verarbeitungsmöglichkei- ten einige Vorteile gegenüber Metall - legierungen und Keramiken. Allerdings schränken Eigenschaften wie Dauerbie- gefestigkeit, Verfärbungen oder eine hohe Wasseraufnahme ihren Einsatz ein. Hauptsächlich werden Kunststoffe für die Herstellung von Provisorien mit kurzer Liegedauer verwendet. Ein Ma- terial, welches die bereits genannten Nachteile scheinbar nicht aufweist, be- schäftigt seit einiger Zeit die Branche: Polyetheretherketon (PEEK). Mit seinen guten Eigenschaften wurde PEEK bis- lang vor allem in der Automobilindustrie sowie im Medizinbereich (künstliche Gelenke, Wirbel etc.) genutzt. Die dunkle Farbe machte die Ver - wendung in der Zahnmedizin noch bis vor einigen Jahren unattraktiv. Um aus PEEK hergestellte Biomaterialien auch im dentalen Bereich einsatzfähig zu ma- chen, haben Industrie und Wissenschaft geforscht, entwickelt und können heute praxisreife Produkte anbieten, beispiels- weise das Material BioHPP (bredent). Die physikalischen Eigenschaften spre- chen für sich: hohe Formstabilität (Schmelzpunkt bei 340 bis 420 °C), chemisch inert, resistent gegenüber Wasser und ein dem spongiösen Kno- chen ähnliches Biegeelastizitätsmodul. Eine hohe Bruchdehnung und hohe Elastizität sowie Schlagfestigkeit sind weitere Fürsprecher. Zu diesen vielen positiven Aspekten war für uns auch die wirtschaftliche Fertigung einer Restau- ration aus dem Hochleistungspolymer BioHPP ausschlaggebend, um das Ma- terial vor sechs Jahren erstmals in un- serem Laboralltag einzusetzen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde BioHPP beziehungsweise ein auf PEEK-basie- rendes Material für die prothetische Zahnmedizin von vielen Seiten kritisch beäugt. Wir haben an dieses Material geglaubt, arbeiten seitdem mit sehr po- sitiven Erfahrungen damit und können auf einen langjährigen Erfahrungs- schatz zurückblicken. Sowohl die Resonanz vonseiten der Pa- tienten als auch die langzeitstabilen Er- gebnisse (mehr als sechs Jahre in situ) bestätigen die in der Theorie dargeleg- ten Aspekte. Der Einsatzbereich ist viel- seitig: Brückengerüste, vollanatomische Restaurationen für den Seitenzahnbe- reich, Sekundärstrukturen und Klam- merprothesen – viele prothetische Indikationen können gelöst werden. Ausgangssituation In diesem Fall soll ein Patient auf sechs osseointegrierten Implantaten im Ober- kiefer prothetisch versorgt werden. Gefor- dert wurde eine abnehmbare Restau- ration. Grund für diesen Lösungsweg war der Patientenwunsch nach einem heraus- nehmbaren Zahnersatz sowie die gute Hy- gienefähigkeit einer solchen Versorgung. Der 52-jährige, sehr korpulente Mann hat starke funktionelle Probleme. Es wurde Bruxismus diagnostiziert. Hier eine adä- quate Lösung zu finden, war eine Heraus- forderung, unter anderem hinsichtlich der zu verwendenden Materialien. Als Therapiemethode wurde eine im- plantatgetragene Teleskopversorgung (Doppelkronentechnik) vorgeschlagen. Verwendet wurden auf die Abutments (SKY elegance Abutments, bredent) ge- presste Primärteile aus BioHPP (bredent), Sekundärteile und Tertiärgerüst in einem Stück aus BioHPP (bredent) und PMMA- Verblendschalen (novo.lign, bredent). Gründe für die Materialsymbiose Die funktionellen Probleme des Patien- ten indizierten eine Bisserhöhung und somit war ein Gerüstmaterial gefragt, 20 Implantologie Journal 1&2 | 2015
FACHBEITRAG | PROTHETIK Abb. 7 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11 Abb. 12 Abb. 13 Abb. 7: Die aus PEEK-Material (BioHPP) umgesetzten Primärteile wurden im Fräsgerät auf 0 Grad parallelisiert. – Abb. 8: Prüfen der okklusalen Gegebenheiten im Artikulator (Wachsaufstellung). – Abb. 9: Die für die Gerüstmodellation vorbereitete Oberkieferversorgung (Wachsaufstellung). – Abb. 10 und 11: Modellation der Sekundärstruktur. Ein Steg aus Kunststoff stellte die Basis für die Wachsmodellation. Die im Silikonwall fixierten Verblendschalen wurden mit Wachs aufgefüllt und ein graziles, exakt auf die Situation abgestimmtes Brückengerüst modelliert. – Abb. 12: Wachsmodellation mit den Verblendschalen. – Abb. 13: Die Verblendschalen wurden entfernt und können später auf das BioHPP-Gerüst reponiert werden. welches ein niedriges Elastizitätsmodul aufweist. Zu starre Materialien (hohe Steifigkeit), wie beispielsweise Titan oder Zirkonoxid, können insbesondere bei Patienten mit Bruxismus auf Dauer den Knochen schädigen. Eine knochen- ähnliche Elastizität des Gerüstmaterials (wie bei BioHPP) ist unserer Meinung nach für diese implantatprothetische Versorgung das Material der Wahl. Hinzu gesellen sich die Verblendschalen (novo.lign), welche ein ähnliches Elas - tizitätsmodul (ca. 3 GPa) wie BioHPP aufweisen. Die geringe Dichte des PEEK-Materials (1,3 g/cm3) sowie der Verblendschalen gewährleisten ein ge- ringes Gewicht der fertigen Versorgung. Herstellung der Primärteile Die Abformung der sechs Implantate im Oberkiefer erfolgte nach gewohnten Kri- terien und wurde zusammen mit einem Bissregistrat an das Labor geliefert. Ein Implantatmodell mit Gingivamaske ist für eine solche Indikation für uns unent- behrlich. Um entsprechend Platz für das Fräsen der Primärteile zu schaffen, wur- den die Molaren als herausnehmbare Modellsegmente gefertigt. Das fertige Modell bot eine adäquate Grundlage für die Anfertigung der Rekonstruktion. Im ersten Schritt waren die Primärteile zu fertigen. Hierfür bedienten wir uns einer „charmanten“ Methode: SKY ele- gance Abutments (bredent). Diese Abut- ments genehmigen ästhetische und individuell auf die Patientensituation an- gepasste Implantatversorgungen. Der Ti- tananker des Abutments wird hierfür mit einer „Hülle“ aus BioHPP ummantelt. Das Vorgehen ist denkbar einfach, und so konnten auch in dem hier beschrie- benen Fall mit relativ wenigen Arbeits- schritten individuelle Abutments (Pri- märteile) gefertigt werden. Die Titanba- sen wurden entsprechend der Situation beschliffen, Primärkronen mit Wachs aufmodelliert und im Fräsgerät paralle- lisiert. Ein dünnes Käppchen aus Kunst- stoff war die Basis der Modellation und garantierte die notwendige Stabilität. Die Wachs-Primärgerüste wurden zu- sammen mit den Titanbasen (SKY ele- gance Abutment) angestiftet und ein- gebettet. Das Überpressen mit BioHPP erfolgte unter Vakuum (for 2 press System, bredent). Durch das Vakuum- pressen entsteht ein homogener Ver- bund von Titan (Abutment) und BioHPP (Primärkrone). Vorteil dieses Konzepts ist, dass es keinen Klebespalt gibt und somit die Gefahr von eventuellen Ze- mentrückständen umgangen werden kann. Die absolut spaltfreie Passung sowie die optimalen mechanischen Implantologie Journal 1&2 | 2015 21
FACHBEITRAG | PROTHETIK Abb. 14 Abb. 15 Abb. 16 Abb. 17 Abb. 14: Die Wachsmodellation auf dem Muffelträger. – Abb. 15: Das in BioHPP-gepresste Gerüst direkt nach dem Ausbetten. – Abb. 16: Deckendes Auftragen des Opakers. – Abb. 17: Nach dem Befestigen der Verblendschalen wurden Fehlstellen nachgetragen und die Verblendung der Gingivabereiche konnte vorgenommen werden. Eigenschaften der Materialsymbiose geben dem Zahntechniker sowie dem Zahnmediziner die notwendige Sicher- heit. Durch die sogenannte „Off-Peak- Eigenschaft“ wird die Lasteinleitung in das Implantat wesentlich gedämpft, was insbesondere in diesem Fall (Bruxismus) wichtig für die Langzeitstabilität und Mundgesundheit war. Die mit BioHPP überpressten Titanbasen wurden nach dem Ausbetten ausgearbeitet und auf dem Modell beziehungsweise im Fräs- gerät auf 0 Grad geglättet und poliert. Fertigung der Sekundärstruktur Um die ästhetischen Anforderungen er- füllen zu können, war das visio.lign- Konzept (bredent) Mittel der Wahl. Das System aus präfabrizierten Verblend- schalen (High-Impact PMMA) ermöglicht ein rationelles Vorgehen und zugleich hochwertige Ergebnisse. Bei der Aufstel- lung der Front- und Seitenzähne im Oberkiefer orientierten wir uns an den ästhetischen, funktionellen sowie den statischen Vorgaben. Vor der Fertigstel- lung der Restauration war die Evaluie- rung der Situation im Patientenmund wichtig, bei welcher zusätzlich die pho- netischen Parameter überprüft wurden. Die zur Fertigstellung freigegebene Oberkieferversorgung „froren“ wir über einen Silikonwall ein und modellierten mithilfe dieses Vorwalls das Gerüst für die Sekundärstruktur. Als Basis kam er- neut Kunststoff zur Anwendung. Über einen dünnen Steg wurden die Primär- teile beziehungsweise die „Abutments“ miteinander verbunden und mit Wachs eine Gerüststruktur modelliert. Erneut profitierten wir vom Verblendschalen- konzept. Die Schalen waren im Silikon- wall fixiert und konnten einfach mit Wachs aufgefüllt sowie danach der orale Gerüstanteil entsprechend der ge- wünschten Form modelliert werden. In wenigen Arbeitsschritten entstand ein graziles und gleichzeitig stabiles Wachs- gerüst. Ein bisher noch nicht erwähnter Vorteil des Therapiekonzepts ist die gau- menfreie Gestaltung. Patienten sind von diesem „Mehrwert“ begeistert. Das modellierte Gerüst wurde auf dem Muffelträger angestiftet. Wachsdrähte (2,5 mm) führten vom Objekt zum Quer- balken (3,5 mm). Zur Befestigung auf den Muffelträger dienten Wachskanäle in einer Stärke von 4 mm. Um ein gutes Pressergebnis zu erhalten, platzierten wir das Pressobjekt außerhalb des Hit- zezentrums. Etwa 20 Minuten nach dem Einbetten wurden die Muffel und der Pressstempel in den Vorwärmofen ge- stellt, auf eine Temperatur von 630 °C erhitzt und für die empfohlene Haltezeit im Ofen belassen. Für den Pressvorgang musste die Temperatur auf 400 °C redu- ziert, das Granulat (BioHPP) in die Hohl- form (Modellation) gefüllt und die Muffel mitsamt dem Pressstempel für weitere 20 Minuten auf Temperatur ge- halten werden. Nach dem Verschließen der Presskammer startete nun der Vaku- umdruck-Vorgang. Das Ausbetten und Ausarbeiten des Gerüstes erfolgte im gewohnten Vorgehen: Einbettmasse entfernen, Abstrahlen des Objektes mit Aluminiumoxid, Abtrennen der Presskanäle und Ausarbeiten des Gerüstes (grobverzahnte Hartmetallfrä- ser). Das Gerüst aus BioHPP passte prä- zise und spannungsfrei auf das Modell und konnte für die Fertigstellung vorbe- reitet werden. Fertigstellung der Versorgung Nach dem Abstrahlen des Gerüstes sowie der Innenflächen der Verblend- schalen mit Aluminiumoxid (2 bar) wur- de ein Haftvermittler (visio.link, bredent) aufgebracht und das Gerüst mit Opaker bedeckt. Nun konnten die im Silikon- schlüssel fixierten Verblendschalen mit 22 Implantologie Journal 1&2 | 2015
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FACHBEITRAG | PROTHETIK Abb. 18 Abb. 19 Abb. 20 Abb. 21 Abb. 22 Abb. 23 Abb. 18 und 19: Die auf dem PEEK-Material basierende fertige Restauration auf dem Modell. – Abb. 20: Kontrolle drei Monate nach dem Einsetzen: Der Patient kommt mit seiner Versorgung bestens zurecht und ist zufrieden. Das Weichgewebe schmiegt sich an die Abutments (SKY elegance Abutment), die Teleskopprothese (BioHPP) sitzt fest und lässt sich einfach ein- und ausgliedern. – Abb. 21–23: Auch die Ansicht von okklusal bestätigt die gute Weichgewebssituation. Eine Kontrolle der funktionellen Parameter bestätigte, dass der erste okklusale Kontaktpunkt auf dem PEEK-Gerüst ist und somit eine schnelle Abrasion (starker Bruxismus) der Verblendschalen umgangen wird. einem zahnfarbenen Befestigungskom- posit (combo.lign, bredent) aufgefüllt werden. Die Polymerisation erfolgte mit einem Lichthärtegerät durch den trans- parenten Silikonwall. Abschließend wurde die Arbeit im Polymerisationsge- rät endgehärtet. Nach dem Aushärten wurden die oralen, approximalen und zervikalen Flächen der Verblendung mit dem zum visio.lign-System gehörenden „Zahnergänzungskomposit“ (crea.lign) komplettiert. Mit den entsprechenden Dentin- und Transpamassen konnten die ästhetisch anspruchsvollen und farbsta- bilen Kompositverblendungen vollendet sowie die Gingivabereiche mit rosa - farbenem Kunststoff abgedeckt und individualisiert werden. Nach einer ab- schließenden Politur sowie einer Kon- trolle aller feinen Details war die Arbeit fertiggestellt. Das natürlich wirkende Ergebnis war eine gelungene Symbiose einer durchdachten Materialwahl. Mit einem guten Gefühl konnte die Prothese an die Praxis zur Eingliederung in den Patientenmund übergeben werden. Die Abutments (SKY elegance Abut- ments) „schmiegten“ sich förmlich an das Zahnfleisch an. Die helle Farbe des PEEK-Materials garantierte, dass keine dunklen Schatten durch die Gingiva durchscheinen werden. Auch die prothe- tische Überkonstruktion fügte sich har- monisch in den Mund ein. Die Ansprüche an Ästhetik sowie Funktion konnten hochklassig erfüllt werden. Die auf 0 Grad gefrästen Primärteile (BioHPP) und die darüber gepresste Sekundär - konstruktion boten ein ideales Friktions- modul. Die Prothese ließ sich einfach ein- und ausgliedern und saß fest im Mund. Das geringe Gewicht, die gau- menfreie Gestaltung und die Metall - freiheit der Prothese begeisterten den Patienten. Funktionell konnten zum Zeit- punkt des Einsetzens keine Fehlfunktio- nen diagnostiziert werden. Die schon bei der Gerüstherstellung angelegten okklu- 24 Implantologie Journal 1&2 | 2015 salen Stopps aus PEEK werden bei dem Patienten (starker Bruxismus) die Ab - nutzung der Verblendschalen deutlich verlangsamen. Zudem unterstützt der okklusale Erstkontakt auf PEEK (geringes Elastizitätsmodul) respektive die kno- chendämpfenden Eigenschaften des Materials den Langzeiterhalt der Im - plantate. Frakturieren oder abradieren die Verblendschalen aufgrund der hohen funktionellen Belastung im Laufe der Zeit, ist eine Erneuerung jeder Zeit und ohne hohem Aufwand möglich. Fazit Dank der hohen Materialvielfalt in der Zahnmedizin/Zahntechnik wird es mög- lich, je nach Patientensituation zu agie- ren. Das „Material dieser Wahl“ ist nicht für jeden Patienten das „Material der Wahl“. Wir als Behandlungsteam sind gefordert, der individuellen Situation ge- recht zu werden und patientenspezifisch zu agieren, so wie im vorliegenden Fall. Bei dem Patienten wurde ein schwerer Bruxismus diagnostiziert. Die Zähne be- ziehungsweise die vorhandene Versor- gung waren in der Ausgangssituation stark abradiert und eine Biss-Erhöhung unumgänglich. Hier bedurfte es eines Gerüstmaterials mit niedrigem Elastizi- tätsmodul: BioHPP (bredent) entsprach mit seiner knochenähnlichen Elastizität dieser Anforderung ebenso wie die Ver- blendschalen (novo.lign, bredent). t k a t n o K Laboratorio Dental Mario Parra ProFor Competence Team-Mitglied C/Martinet 13 03530 La Nucia (Alicante), Spanien laboratorio@marioparra.com Dr. Daniel Escribano La via, 3ª esc 1ºA buzón 20 84 30870 Mazarrón, Spanien danielescribano@clinicalapurisima.es
FACHBEITRAG | PARODONTOLOGIE Prof. Dr. Arweiler [Infos zur Autorin] Literatur Während Implantate in der Deutschen Mundgesundheitsstudie von 1997 (DMS III) noch keine statistisch messbare Größe darstellten, wiesen 2005 bereits 1,4 Prozent der Erwachsenen mindestens ein Implantat auf (DMS IV). Mit derzeit ca. 1 Million in Deutschland gesetzter Implantate pro Jahr steigt das Risiko einer periimplantären Entzündung, welche den langfris tigen Erhalt gefährdet. Da Implantate einen hochwertigen und ebenso kostenintensiven Zahnersatz darstellen, benötigen sie eine gezielte Nachsorge, idealerweise in drei- bis viermonatigen - Intervallen. Therapieoption lokale Antibiose bei periimplantären Erkrankungen Prof. Dr. Nicole B. Arweiler Die Anwesenheit von dentalen und periimplantären Biofilmen stellt den wichtigsten ätiologischen Faktor für die Entstehung der periimplantären Ent - zündungen, Mukositis (ein reversibler Entzündungsprozess im Weichgewebe um ein funktionierendes Implantat, vergleichbar einer Gingivitis) und Peri - implantitis (Entzündungsprozess der zu- sätzlich zu Weichgewebssymptomen durch einen Verlust an periimplantärem Knochen gekennzeichnet ist, vergleich- bar einer Parodontitis) dar. Ziel sowohl der Prävention, aber auch der Behand- Abb. 1 Abb. 1: Intraorale Ausgangssituation Regio 14, 15. 26 Implantologie Journal 1&2 | 2015 lung periimplantärer Entzündungen ist daher die Reduktion der mikrobiellen Keimbesiedlung, die Schaffung stabiler periimplantärer Verhältnisse und im optimalen Fall die Regeneration des ver- loren gegangenen Knochens. Klinisch gesehen wird eine Reduktion der Son- dierungstiefen und der Blutungswerte angestrebt. Sowohl bei der Parodontitis- als auch bei der Periimplantitistherapie gilt der nicht chirurgische Ansatz zu- nächst als primäre Maßnahme zur Be- seitigung der Infektion. Wenn sich bei der Reevaluation aufgrund persistieren- der vertiefter Taschen mit Blutung auf Sondierung die Notwendigkeit für wei- tere therapeutische Maßnahmen ergibt, schließt sich in einer zweiten Phase die chirurgische Intervention an. Dem Be- handler steht neben der konventionellen Handinstrumentierung eine Auswahl verschiedener nicht chirurgischer Verfah- ren zur Verfügung, wie z.B. der Einsatz von Ultraschall/Schallgeräten, Laser - systemen oder Pulverstrahlgeräten. Die Erfolgschancen einer rein mechanischen Therapie sind allerdings in der Behand- lung periimplantärer Infektionen stärker limitiert als in der Behandlung einer
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FACHBEITRAG | PARODONTOLOGIE Abb. 2 Abb. 4 Abb. 3 Abb. 5 Abb. 2: Ausgangsbefund OK vom 19.12.2012. – Abb. 3: Diagnostisches Röntgen Implantate Regio 14/15: Horizontaler Knochenabbau, mesial und distal vertikaler Knocheneinbruch Regio 15. – Abb. 4: Reevaluationsbefund OK vom 09.07.2013. – Abb. 5: Kontrollröntgen Implantate Regio 14/15: Keine Progression des Knochenabbaus Regio 14/15, Zunahme der Knochendichte im Knochendefekt Regio 15. Parodontitis, sodass die zusätzliche An- wendung lokaler antimikrobieller Agen- tien sinnvoll sein kann. Bislang gibt es jedoch keinen zuverlässigen Nachweis, welche der zur Verfügung stehenden Therapieansätze der wirksamste zur Be- handlung der Periimplantitis ist – ohne damit andeuten zu wollen, dass die mo- mentan angewandten Verfahren un- wirksam seien (Esposito et al., 2012). So zeigt z.B. der adjuvante Einsatz lokaler Antibiotika effektive Verbesserungen der klinischen Parameter in der nicht chirur- gischen Peri implantitistherapie (Büchter et al., 2004; Renvert et al., 2006). Ein Fall von Periimplantitis Erstmals stellte sich der Patient im Alter von 66 Jahren im Jahr 2006 in der Uni- versitätsklinik mit seit längerer Zeit bestehenden Zahnfleischbeschwerden vor. Die zahnärztliche Eingangsunter - suchung ergab als Diagnose eine ge- neralisierte chronische Parodontitis. Der Patient wurde über die notwendige Durchführung einer systematischen Pa- rodontitisbehandlung aufgeklärt und zur weiteren Erstdiagnostik (Risikofak- toren, PA-Status usw.) aufgenommen. Nach mehrmaligen Vorbehandlungen im Rahmen der Initialtherapie I wurde die nicht chirurgische Therapie, sub- gingivales Scaling und Root Planing (Initialtherapie II) durchgeführt und der Patient nach der abschließenden Reevaluation in die unter stützende Parodontalthe rapie (UPT) aufge- nommen. Dem Patienten wurde die Nachsorge im 6-Monats-Intervall empfohlen, der er allerdings nur bis zum Jahr 2007 nachkam. Derselbe Patient stellte sich im März 2012 im Alter von 72 Jahren nach Im- plantatversorgung (im Jahr 2010) und parodontaler Nachsorge alio loco zur Einholung einer Zweitmeinung bezüg- lich der Erhaltungswürdigkeit seiner Zähne 24 und 27 erneut in der Uni - versitätsklinik vor. In der allgemeinen Anamnese gab er neben einer durchge- machten Endocarditis im Jahre 1956 (die jedoch keine antibiotische Prophy- laxe erforderte) und einer Belastungs - hypertonie die Einnahme von ACE- Hemmern sowie Blutdrucksenkern an. Die zahnärztliche Untersuchung zeigte ein konservierend und prothetisch ver- sorgtes Gebiss mit nicht erhaltungswür- digem Zahn 27, der extrahiert wurde. Da 28 Implantologie Journal 1&2 | 2015
der Patient sich für eine Behandlung in der Abteilung entschied, erfolgte eine erneute sys tematische Parodontalther- apie mit drei Vorbehandlungsterminen sowie einem subgingivalen Scaling und Root Planing (insbesondere auch an Zahn 24). Aufgrund einer hohen bakte- riellen Belastung durch die Bakterien P. gingivalis (+++) sowie T. forsythia (+++), T. denticola(++), P. micros(++) und F. nucleatum (+++) (Bakterientest ParoCheck 20), erfolgte nach Abschluss des subgingivalen Débridements eine dreitägige Anti biose mit Azithromycin 500 mg (1 Tablette täglich; Muniz et al. 2013). Es erfolgten außerdem Restau- rationen sowie endodontische Maß - nahmen an den Zähnen 33 und 32. Im Rahmen der ausführlichen Unter - suchung und Befundung im März 2012 wurden zudem an den Implantaten Regio 14 und 15 (Abb. 1) erhöhte Son - dierungs tiefen von 6 mm bzw. 7 mm, jeweils mit Blutung auf Sondierung (Abb. 2) festgestellt. Aufgrund der klini- schen Hinweise auf eine Periimplantitis wurde eine röntgeno logische Kontrolle der Implantate durchgeführt. Der Rönt - genbefund (Abb. 3) ergab einen gene- ralisierten horizontalen Knochenverlust Regio 14, 15 mit vertikalen Knochen - einbrüchen Regio 15 und bestätigte die Diagnose der Peri implantitis an beiden Implantaten. Als erste Therapiemaßnahme erfolgte im Rahmen der systematischen Parodonti- tistherapie das subgingivale Débride- ment auch an den Implantaten. Da sich bei der Reevaluation eine Persistenz der Blutung sowie der Taschentiefen ergab, wurde dem Patienten die unterstüt- zende Applikation eines lokalen Antibio- tikums an den Implantaten (ST ⱖ 5 mm, Blutung auf Sondierung) vorgeschlagen – auch im Hinblick darauf, dass der Pa- tient eine chirurgische Intervention zu- nächst einmal ablehnte, sodass die adjuvante Antibiose die einzige sinnvolle Therapieoption darstellte. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass bis dato keines der momentan in Deutsch- land auf dem Markt erhältlichen lokalen Antibiotika für die Behandlung peri - implantärer Erkrankungen zugelassen ist. Anschließend an die mechanische Ent- fernung des Biofilms mittels Perioflow FACHBEITRAG | PARODONTOLOGIE Schema 1: Ligosan-Anwendung Schritt für Schritt. (EMS) und Erythritolpulver wurde das lo- kale Antibiotikum Ligosan Slow Release (Heraeus Kulzer), ein 14%iges bioresor- bierbares Doxycyc lingel, in die vertieften Taschen der Implantate Regio 14 und 15 appliziert. Zur Applikation (siehe Schema 1) wurde die Applikationska- nüle aus Kunststoff zunächst bis zum Fundus der periimplantären Tasche eingeführt und anschließend unter kon- tinuierlicher Gelabgabe langsam nach koronal geführt, bis überschüssiges Gel am Zahnfleischsaum zu erkennen war. Mittels einer leichten Drehbewegung des Applikators wurde das Gel am Gingivarand „abgedreht“ und der Über- schuss mit einem feuchten Wattepellet versäubert bzw. in die Tasche adaptiert. Abschließend wurde der Patient darüber aufgeklärt, dass er die mit Ligosan be- handelten Stellen in den nächsten zwölf Stunden nicht putzen sowie in den ers- ten sieben Tagen nach der Behandlung nicht interproximal reinigen sollte. Die Reevaluation ca. sieben Monate nach der ergänzenden Anwendung des lokalen Antibiotikums zeigte stellen- weise eine Reduktion der Sondierungs- tiefen um bis zu 3 mm an den Implan- taten Regio 14 und 15 sowie einen deutlichen Rückgang der Blutungsnei- gung (Abb. 4). Auch röntgenologisch (Abb. 5) ließ sich mit der Zunahme der Knochendichte in den vertikalen Kno- cheneinbrüchen sowie dem Ausbleiben von fortschreitendem horizontalem Kno- chenabbau ein gewisser therapeutischer Erfolg feststellen. Mögliche Ursachen für die noch be - stehenden vertieften Taschen können in der erschwerten Biofilmentfernung aus Schraubenwindungen oder rauen Ober- flächen bei Implantaten liegen (Lang und Berglundh, 2011). Eine chirurgische Intervention lehnte der Patient weiterhin ab; er wurde in ein engmaschiges Recall im Drei-Monats-Intervall zur Nachsorge auf genommen mit evtl. wiederholter Applikation von Ligosan. Fazit Die ergänzende Anwendung eines lokalen Antibiotikums stellt eine viel - versprechende Möglichkeit zur Dekon- tamination der Implantatoberfläche in der nicht chirurgischen Periimplantitis- therapie dar. t k a t n o K Prof. Dr. Nicole B. Arweiler Direktorin/Director and Chair Abteilung für Parodontologie/ Department of Periodontology Med. Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg Georg-Voigt-Str. 3 35039 Marburg Tel.: 06421 5863244 arweiler@med.uni-marburg.de Implantologie Journal 1&2 | 2015 29
FACHBEITRAG | TECHNOLOGIE Die Autoren erklären im folgenden Artikel, nach einer ausführli- chen Einleitung zu Technik, Material und Methode, exemplarisch die 3-D-Navigationsplanung, Herstellung einer individuellen Bohrschablone und zugehörigem Meistermodell mithilfe eines CBCT-Scans von Patienten, Silikonabformung oder Gipsmodell. Frank Hornung [Infos zum Autor] Dr. Harald Streit [Infos zum Autor] Open 3-D-Navigation und 3-D-Modellierung – Vision oder Mission? Dipl.-Inform. (FH) Frank Hornung, Dr. Harald Streit, ZTM André Helmuth Die Voraussetzung für das nachfol- gend beschriebene Verfahren ist, dass die CBCT (DVT)-Aufnahmen mit einem HU- Dichte (Hounsfield)-kalibrierten CBCT durchgeführt werden. Weiterhin sollte das Gerät geometrisch kalibriert sein. Moderne CBCT-Geräte bieten heute diese Funktionalität an. Besonders positiv auf die Bildqualität bei niedriger Patienten- belastung wirken sich die Parameter aus: gepulste Hochfrequenzröhre, kleiner Brenn fleck, hohe kV-Zahl (105 kV Röh- renspannung) und kurze effektive Belichtungszeit. Weiterhin ist es vorteil- haft, dass auch die Gesamtbelichtungs- zeit kurz ist, denn dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit von Verzeichnun- gen bzw. Verwacklungsartefakten (Distor- sions). Weiterhin ist es wichtig, den Detektor möglichst nah an das Objekt zu bringen, dadurch ergibt sich eine asymmetrische Aufhängung des U-Arms. Vereinfacht beschrieben wird durch die Vergröße- Abb. 2a Abb. 1 Abb. 2b Abb. 1: Acteon Whitefox CBCT – Fokus-Objekt-Abstand. – Abb. 2a: WFI4 CBCT-Gipsmodell-Scan. – Abb. 2b: WFI4 CBCT-Silikon abdruck-Scan. 30 Implantologie Journal 1&2 | 2015
Das Original bleibt einzigartig. swiss made BEWI E S E N : Die frühe Membranvas- kularisierung fördert die Knochenregeneration.( 3 Schwarz F. et al. Clin. Oral Implants Res. 422:; 3;; 624–634 Geistlich Bio-Gide®– Das Original SICHER: 37 Jahre klinische Erfahrung BEWIESEN: Mehr als 372 wissenschaftliche Studien ERFAHREN: 382 Jahre Geistlich Kollagen Kompetenz Bitte senden Sie mir: per Fax an '-))* .,)+-(' 䡺 Flyer | Das Original bleibt einzigartig 䡺 Studie | Schwarz F. et al. Clin. Oral Implants Res. 422: 6 3 / 7 2 z i e w h c S , n r o h r e t t a M l e p m e t s s i x a r P l a n r u o J e i g o o t n a l p m l I Geistlich Biomaterials Vertriebsgesellschaft mbH · Schneidweg 7 · D–98756 Baden-Baden Telefon 29445 ;846–2 · Telefax 29445 ;846–32 · info@geistlich.de · www.geistlich.de
FACHBEITRAG | TECHNOLOGIE Abb. 2c Abb. 2d Abb. 2e Abb. 2f Abb. 2g Abb. 3a Abb. 3b Abb. 2c: WFI4 CBCT-Gipsmodell-Scan. – Abb. 2d: WFI4 DICOM-STL-Konvertierung 600 HU. – Abb. 2e: WFI4-Gipsmodell im STL-Format. – Abb. 2f: PlastyCAD1.2-STL-IM- PORT-Gipsmodell. – Abb. 2g: PlastyCAD1.2-BAS-Relieffunktion. – Abb. 3a: WFI4-Implantatplanung. – Abb. 3b: WFI4-Implantatreport inkl. Knochendichteprotokoll 36 und 46. rung des Fokus-Objekt-Abstandes und die Verringerung des Detektor-Objekt- Abstandes der Strahlenkegelwinkel fla- cher und die Abbildung der im Strah- lengang befindlichen Objekte – durch geringere Verzerrung auf dem Detektor – schärfer. Aus der allgemeinen Rönt- genlehre kennt man hierfür folgende Regel: Der Fokus-Objekt-Abstand muss möglichst groß und der Objekt-Film- Abstand möglichst klein sein (Abb. 1). Nachfolgende Studie wurde mit dem Gerät Acteon Whitefox CBCT durchge- führt. Verwendet wurde bei den Aufnah- men ein FOV 120 x 80 mm, Auflösung von 150 µm, Umlaufzeit 18 Sekunden, effektive Belichtungszeit 9 Sekunden. Material Die Abformungen wurden mit Abform - löffeln aus Kunststoff durchgeführt. Als Abformmaterial wurde handelsübliches dentales Präzisionsabformmaterial ver- wendet – z.B. A-Silikon DENTSPLY Aqua- sil Ultra. Bei den verwendeten Gipsen handelt es sich ebenfalls um zahntechni- sches Standardmaterial. Methode Es wird ein separater CBCT-Scan beim Pa- tienten, eine Silikonabformung oder Gips- modellierung, anschließend die Konver- tierung der Abformung von DICOM nach STL vorgenommen. Hierbei erfolgt zusätz- lich: 1. eine digitale Konvertierung des nega- tiven Abdrucks in eine positive Ober- fläche – analog zu einer herkömm- lichen Gipsabformung, 2. eine exakte anatomische 3-D-Überla- gerung des Abdrucks in den Patien- tendatensatz, 3. die visuelle 3-D-Implantatplanung im DICOM-Datensatz in der Whitefox Imaging 4.0-Software (WFI4), 4. STL-Export aller Objekte in eindeutiger raumgeometrischer Zuordnung, 5. die externe Modellierung der Bohr- schablone und des Meistermodells, 6. der Import der Bohrschablone in die Navigationssoftware zur finalen klini- schen Prüfung, 7. externes Manufacturing mit 3-D- Drucksystem. Konkrete Fallbeschreibung Erstellung einer Bohrschablone für Im- plantate UK 35, 36, 46, 47 ohne optische Abtastung: Zunächst wird der Silikonab- druck oder analog das Gipsmodell des Patienten mit dem CBCT in FOV 120 x 80 eingescannt (Abb. 2a und b). Das Gips- modell wird über die STL-Konvertierungs- 32 Implantologie Journal 1&2 | 2015
FACHBEITRAG | TECHNOLOGIE erfolgt die automatische 3-D-Anpassung. Hierbei berechnet die Software sekun- denschnell die optimale Überlagerung und fügt das STL-Modell absolut de- ckungsgleich in den Diagnosedatensatz ein (Abb. 4b). Hülsen, Supports und Extrusionen In der Implantatbibliothek sind zu jedem Implantatsystem entsprechende Hülsen, Supports und Extrusionen hinterlegt. Mit Supports sind die notwendigen Materi- alstrukturen (Hüllen) gemeint, welche die Hülsen in einer Schablone umgeben. Mit Extrusionen werden die notwendigen Bohrungen beschrieben, um die Hülsen in die Schablone einzupassen. In der Regel entspricht die Extrusion dem Au- ßendurchmesser der verwendeten Hülse. Sind entsprechende Bauteile vom Im- plantathersteller nicht hinterlegt, ist es immer möglich, im WFI4-System alle notwendigen Bauteile selbst zu desi - gnen und abzuspeichern. Somit können jederzeit auch alternative Bauteile und Geometrien verwendet oder eine Scha - blone nur für die Pilotbohrung ohne Metallhülsen erstellt werden. Nachdem alle Bauteile und Geometrien zur Herstellung der Bohrschablone defi- Abb. 4a funktion in der WFI4-Software von DICOM nach STL überführt (Abb. 2c und d). Verwendet wird der HU-Treshold-Filter mit 600 HU. Nach der DICOM-STL-Konvertierung wird das STL-Gipsmodell zur Weiterverarbei- tung an die 3-D-Modellierungssoftware PlastyCAD1.2 übergeben (Abb. 2e). In der PC1.2-Software wird die Oberfläche des STL-Datensatzes neu aufgelöst – die „Dreiecksfacetten“ werden neu geord- net. Weiterhin wird das Modell über „BAS-Relief-Funktion“ virtuell gesockelt. Das so erstellte 3-D-Gipsmodell steht nun zur Weiterverarbeitung zur Verfügung. Das Modell wird hierfür als STL-Datei ex- portiert. Beim Export besteht die Mög- lichkeit, das Modell zu optimieren, indem die Oberflächenanzahl reduziert wird. Um wichtige Details zu erhalten, ist eine Re- duzierung unter 200.000 Flächen nicht sinnvoll – das exportierte STL-Modell hat im Idealfall eine Dateigröße von ca. 10–15 MB (Abb. 2f und g). 3-D-Planung der Implantate Mit dem integrierten Implantatplanungs- modul der WFI4 (Abb. 3a) werden die Im- plantate virtuell geplant. Alle gängigen Implantatsysteme sind integriert. Die zu- gehörigen Bohrhülsen, die Dimension der Laboranaloge sowie Abutmentgeome- trien und Anchorpins sind – soweit der Hersteller die Angaben freigegeben hat – ebenfalls integriert. Es ist jederzeit mög- lich, Hülsen, Supports und Extrusionen frei zu definieren und als Vorlage abzu- speichern. Nach Planung der Implantate erfolgt die Erstellung eines umfangrei- chen Reports. Dieser dient während der OP als Bohr- und Insertionsprotokoll. Alle Angaben wie Implantathersteller, Implan- tatgeometrie, Position und Knochen- dichte sind auf dem Protokoll vermerkt. 3-D-Überlagerung des STL-Gipsmodells Abb. 4b Über den in WFI4 integrierten STL-Import und Registrierungsassistenten wird das STL-Gipsmodell in den DICOM-Diagnose- datensatz des Patienten importiert. Die grobe Ausrichtung des Modells erfolgt durch Festlegung von mindestens drei Punkten (Abb. 4a). Nach Vorregistrierung Abb. 5a Abb. 5b Abb. 4a: WFI4-Gipsmodellimport und 3-D-Überlagerung. – Abb. 4b: WFI4-Gipsmodell nach 3-D-Re- gistrierung. Abb. 5a: WFI4-Einblendung der Hülsen. – Abb. 5b: WFI4-Einblendung der Supports und Extrusionen. Implantologie Journal 1&2 | 2015 33
FACHBEITRAG | TECHNOLOGIE Abb. 6a Abb. 6b Abb. 6c Abb. 6d Abb. 6a: PC1.2-Projektimport. – Abb. 6b: PC1.2-Autoberechnung von Hinterschneidungen. – Abb. 6c: PC1.2-Fest - legung des Voxel-Layers. – Abb. 6d: Bohrschablone nach Automatik-Guide. – Abb. 6e: Bohrschablone nach Automa- tik-Guide – Ansicht unten. Abb. 6e niert und eingeblendet sind (Abb. 5a und b), werden die Bauteile mit dem integrier- ten Export-Tool als STL-Bauteilgruppe ex- portiert. Die STL-Dateien werden auto- matisch nach ihrer Funktion benannt und entsprechend in Größe und Auflösung in einem gemeinsamen Verzeichnis auf der Festplatte abgespeichert. Automatischer Schablonengenerator Nachdem die STL-Daten als Bauteil- gruppe aus der Planungssoftware WFI4 exportiert sind, erfolgt der Projekt import in die Freiformmodellierungssoftware PlastyCAD1.2. Alle zugehörigen Bauteile Abb. 7a Abb. 7b Abb. 8 Abb. 7a: SLA-Druckverfahren. – Abb.7b: 3-D-Drucker DWS 028D. – Abb. 8: DWS 028D-3-D-Druck einer Bohrschablone. 34 Implantologie Journal 1&2 | 2015 (Abb. 6a) werden automatisch in richtiger Zuordnung in der Freiformsoftware hin- terlegt. Die eindeutige Benennung ist Voraussetzung für die automatische Be- rechnung der Bohrschablone. Zur Vorbereitung der idealen Passung der Schablone werden eventuell vorhandene Hinterschneidungen (Undercuts) durch die entsprechende Funktion automatisch berechnet und entfernt bzw. überbrückt, siehe roter Kreis (Abb. 6b). Nach Berech- nung der Hinterschneidungen wird der Bereich auf dem Modell festgelegt, auf dem die Schablone sitzen soll – hierzu wird ein sogenannter „Voxel-Layer“ er- zeugt. Dies ist ein Bereich, auf dem das STL-Gipsmodell nach Auswahl des Schab- lonenmaterials automatisch aufgerechnet wird. Zur Festlegung des Areals steht eine umfangreiche Werkzeugpalette zur Ver- fügung – in der Regel wird das Pinsel- werkzeug oder das 3-D-Kurvenwerkzeug verwendet. Nach der Festlegung werden Abstand und Stärke der Schablone be- stimmt. Hierbei haben sich Abstand 0,1 und Stärke 2–3 mm als vorteilhaft erwie- sen (Abb. 6c). Die PlastyCAD1.2-Software berechnet im Anschluss die Form und Dimension der Bohrschablone. Dies dauert je nach Re- chenleistung ca. ein bis zwei Minuten. Aufgrund des guten Ergebnisses sind danach lediglich vereinzelt Glättungen notwendig. In der Regel werden in der Schneidezahnfront und im Molarbereich noch Kontrollfensterungen geschnitten, um einen perfekten Sitz zu gewährleis- ten. Die Fensterung wird durch den Zahn- techniker festgelegt und bedarf selbst- verständlich der notwendigen Erfahrung (Abb. 6d und e). 3-D-Druck – eine nützliche Innovation Der 3-D-Druck stellt eine gute Alternative zu zerspanenden Verfahren dar (Abb. 7a und b). Ein großer Vorteil liegt in der Ge- schwindigkeit, Präzision und Formflexibi- lität. Oft sind komplexe Bauteile in Fräsmaschinen mit dentalen CAM-Strate- gien (computer aided manufacturing) schlichtweg nicht realisierbar, da die Frä- ser die Konturen nicht anfahren können. Weiterhin sind Fräsverfahren für Schab- lonen oder Meistermodelle zu wertvoll, da in der Zeit, in der Schablonen (Abb. 8) oder Modelle gefräst werden, keine hoch- wertige Prothetik hergestellt werden kann. 3-D-Druckverfahren in der SLA- Technik (Stereolithografie) wie zum Bei- spiel Drucker der Firma DWS Systems eignen sich optimal zur Herstellung von Bohrschablonen oder Meistermodellen. Die DigitalWax-Printer arbeiten mit dem SLA-Verfahren, bei dem flüssige Kunst- stoffe durch Laser und UV-Einwirkung zu einem 3-D-Objekt ausgehärtet werden. Der Her- steller bietet aktuell drei Serien an, die jeweils für eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten sind. Sowohl .stl- als auch .slc-Format sind lesbar. Die meisten Ge- räte erzeugen Objekte mit einer Layer- stärke von 0,01–0,10 mm, die Druck- geschwindigkeit variiert je nach Modell. Für den Einsatz im Dentalbereich steht die Digitalwax-D-Serie zur Ver fügung. Diese können Objekte mit einer Größe von 65 x 65 x 90 bis 300 x 300 x 300 mm produzieren. 3-D-Meistermodell Entsprechend der Bauteile zur Erstellung der Bohrschablone stehen ebenfalls die Extrusionen der Laboranaloge des jewei- ligen Implantatsystems zur Verfügung – diese werden digital aus dem Gipsmodell entfernt. Zurück bleiben Bohrungen, wel- che in Tiefe und Winkelausrichtung der
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FACHBEITRAG | TECHNOLOGIE Abb. 9a Abb. 9b Abb. 9c Abb. 9a: Digitales Gipsmodell mit Laboranalog-Extrusionen. – Abb. 9b: Digitales Gipsmodell mit Laboranalog-Bohrungen. – Abb. 9c: Digitales Gipsmodell mit digitalen Laboranalogen. Implantatposition entsprechen. Das Meistermodell wird ebenfalls zeit- und kostenoptimiert über 3-D-Druckverfahren hergestellt (Abb. 9a–c). Durch das SLA 3-D-Kaltdruckverfahren verhalten sich die Bauteile absolut formstabil – sehr präzise und zeitsparend lassen sich dadurch hochwertige prothetische Versorgungen realisieren (Abb. 10a und b). In naher Zu- kunft werden auch temporäre Versor- gungen und Langzeitprovisorien auf 3-D- Druckbasis mit biokompatiblen Kunststof- fen realisiert. Erste Studien sind bereits erfolgreich abgeschlossen (Abb. 10c). Diskussion Wie im Artikel beschrieben, ist durch 3-D- Planungs- und Modellierungssoftware mit offenen Schnittstellen und einfachen, teil- weise automatisierten Verfahren, durchaus die visuelle Implantatplanung und techni- sche Re alisierung von Bohrschablonen und Meistermodellen wirtschaftlich sinn- voll. Im beschriebenen Verfahren wurde für Planung und Modellierung ca. 30 Mi- nuten Zeit beansprucht. Die Handhabung der Softwarewerkzeuge bedarf selbstver- ständlich einer Schulung. Besonderes Augenmerk wurde im beschriebenen Ar- beitsablauf auf die Arbeitsteilung zwi- schen Implantologen und Zahnlabor gelegt – die jeweiligen Arbeitsaufgaben sind durch die Trennung in zwei Software- module eindeutig festgelegt. Die integrier- ten Protokoll- und Reportfunktionen ga- rantieren zusätzlich maximale Sicherheit. t k a t n o K Dipl.-Inform. (FH) Frank Hornung DORNMEDICAL GmbH, Chemnitz Tel.: 0371 517636 frank.hornung@dornmedical.de Dr. Harald Streit dentamedic, Bad Neustadt Tel.: 09771 630950 harald.streit@dentamedic.de ZTM André Helmut Unikat.dental, Bad Neustadt Tel.: 09771 601220 unikat-dental@web.de Abb. 10a Abb. 10b Abb. 10c Abb. 10a und b: 3-D-gedrucktes Meistermodell mit Bohrschablone. – Abb. 10c: 3-D-Druck von tem- porären Versorgungen A2 und A3. 36 Implantologie Journal 1&2 | 2015
Gleicher Implantatkörper, mehr Versorgungsmöglichkeiten. Konzipiert für maximale Weichgewebserhaltung. Mit konischer Innenverbindung und integriertem Platform Switching. Klinisch erprobter und bewährter wurzelförmiger Implantatkörper. U E N Jetzt auch mit 0,75 mm maschinierter Schulter NobelReplace Conical Connection – Erweitern Sie Ihr Prothetikangebot und profi tieren Sie gleichzeitig von den Vorteilen des klinisch bewährten NobelReplace Tapered Implantatkörpers. Die farbkodierten chirurgischen und prothetischen Komponenten sowie das standardisierte ein- fache Bohrprotokoll gewährleisten leichte Anwendbarkeit und vorhersagbare Ergebnisse. NobelReplace Conical Connection wurde für den Einsatz im ästhetisch anspruchs- vollen Bereich entwickelt und bietet eine stabile, passgenaue Verbindung sowie integriertes Platform Switching. So können eine optimale Erhaltung des Weichgewebes und damit ein natürliches Aussehen gewährleistet werden. Seit 45 Jahren sind wir ein Innovator auf dem Gebiet der Zahn- medizin – wir haben die Erfahrung, Ihnen zukunftssichere und zuverlässige Konzepte für eine effektive Patienten- behandlung anbieten zu können. Ihr Know-how, unsere Lösungen – für das Lächeln Ihrer Patienten. Nobel Biocare Symposium 2014 BMW Welt – München 26. Juni – Vorkongress mit Workshops 27./28. Juni – Symposium www.nobelbiocare.com/events Save the date!
ANWENDERBERICHT | CHIRURGIE Zahnlose Kiefer unterliegen einem kontinuierlichen Abbau des Kieferknochens. Bedingt durch die nicht vorhandenen perma - nenten physiologischen Belastungen über die natürlichen Zähne beträgt die Atrophie ca. 0,3 mm pro Jahr. Daher ist es häufig schwierig, einen zufriedenstellenden Prothesenhalt zu erreichen. Diese Situation kann mit einer relativ einfachen herausnehm - baren implantatprothetischen Versorgung gelöst werden. Dr. Dr. M. Wolf [Infos zum Autor] Dr. D. Rein [Infos zum Autor] Implantatgetragene Prothese zur Versorgung zahnloser Kiefer Dr. Dr. Manfred Wolf, Dr. Daniel Rein Bislang wird nur ein Teil der zahn - losen Patienten implantatprothetisch versorgt, da die relativ langen Behand - lungszeiten nicht allen Patienten zu - gemutet werden können bzw. die Behandlungsbereitschaft und -fähigkeit mit steigendem Alter abnimmt. Auch steigen bei aufwendigen und komple- xen Behandlungsabläufen die Kosten, die manche Patienten nicht bezahlen können.3 Mit einem neuen Konzept, das die Behandlungsdauer verkürzt und kostengünstiger ist, kann dieser Patien- tenkreis speziell angesprochen und rehabilitiert werden. Dafür ist ein Um- denken beim Behandlungsablauf erfor- derlich, das im folgenden Praxisfall dargestellt wird. Vier interforaminär platzierte Implantate mit Locator®-Aufbauten sind für einen lagestabilen Halt der Prothese aus - reichend und stellen eine adäquate Kaufunktion wieder her. Das bisherige Prothesenlager wird entlastet und der Knochen wieder funktionell belastet, womit einem Fortschreiten der Atrophie entgegengewirkt wird.1,2 Ein zeiteffizientes Implantatkonzept Das iSy Implantatsystem ist ein in sich schlüssiges Konzept. Das verkürzte Bohr- Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4 Abb. 1: Die eingegliederte Unterkiefer-Locator®-Prothese wurde auf vier iSy-Implantaten lagestabil verankert. – Abb. 2: Das präoperative OPG zeigt ein ausreichendes Knochenangebot im interforaminären Bereich. – Abb. 3: Die bewegliche Schleimhaut setzt sehr hoch am Kieferkamm an. – Abb. 4: Die Implantatpositionen wurden mithilfe einer Sonde markiert und mit dem Rosenbohrer angekörnt. 38 Implantologie Journal 1&2 | 2015
ANWENDERBERICHT | CHIRURGIE Abb. 5 Abb. 6 Abb. 5: Die Vorbohrung wurde mit dem Pilotbohrer (Ø 2,0mm) durchgeführt. Anschließend erfolgte, unabhängig vom Implantatdurchmesser, die finale Formbohrung. – Abb. 6: Mit dem Eindrehinstrument wird das iSy-Implantat über die vormontierte Implantatbasis aus der Verpackung entnommen und manuell inseriert. protokoll kommt mit zwei Bohrschritten aus. Nach der Insertion verbleibt die Im- plantatbasis auf dem Implantat und ein Gingivaformer aus Kunststoff wird zur offenen Einheilung aufgesteckt. Im Anschluss an die Einheilphase wird der Gingivaformer abgezogen und die Multifunktionskappe zur Abformung auf die Implantatbasis aufgesetzt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die konventionelle oder digitale Abformung angewandt wird. Diese Komponenten sowie ein Einpatien- ten-Formbohrer sind Bestandteil des Im- plantat-Sets. Bei diesem Behandlungs- konzept erfolgt ein Abutmentwechsel erst beim Einsetzen der definitiven Versor- gung. Dadurch wird das periimplantäre Hart- und Weichgewebe geschont und unnötige Behandlungszeiten und Sitzun- gen (Freilegung, häufiger Wechsel der Su- prakonstruktion) entfallen. Das Konzept verfolgt sowohl bei der Implantation als auch bei der prothe tischen Versorgung ein standardisiertes und vereinfachtes Vor - gehen ohne Qualitätseinschränkungen. Die Falldarstellung Die Totalprothesenträgerin kam mit einer schlecht haltenden Unterkieferprothese in die Praxis der Autoren. Sie fühlte sich damit bei ihren Unternehmungen ge- hemmt und äußerte den Wunsch nach besserem Halt und guter Funktion der Prothese unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Situation.4 Zum Zeitpunkt der OP befand sich die 77-jährige Pa- tientin in einer guten allgemeinmedizi- nischen Verfassung. Der Halt der Oberkieferprothese war zufriedenstel- lend, im Unterkiefer konnte aufgrund der ausgeprägten Resorption des Al - veolarknochens kein suffizienter Prothe- senhalt erzielt werden. Das chirurgische Vorgehen Aufgrund des geringen Knochenange- bots im lateralen Unterkieferbereich wurde bei der Patientin eine Locator®- Versorgung auf vier intraforaminär in - serierten Implantaten verankert. Es wurden vier iSy-Implantate der Größe 3,8 mm Durchmesser und einer Länge von 11 mm inseriert.5,6 Die Abbildungen 4 bis 9 zeigen das protokollgerechte chirurgische Vorgehen nach dem iSy- Konzept. Anschließend erfolgte, un - abhängig vom Implantatdurchmesser, die finale Form bohrung. Prothetisches Vorgehen Nach einer Einheilzeit von drei Monaten wurde mit der prothetischen Versorgung begonnen. Die Gingivaformer wurden ab genommen und Multifunktionskap- Abb. 7 Abb. 8 Abb. 7: Die Peek-Gingivaformer wurden auf die Implantatbasen aufgesteckt und das Weichgewebe dicht vernäht. – Abb. 8: Die Prothesenbasis wurde in den Implantat regionen frei- geschliffen, um die während der Einheilung auf die Implantate wirkenden Kräfte zu minimieren. Implantologie Journal 1&2 | 2015 39
ANWENDERBERICHT | CHIRURGIE Abb. 9 Abb. 10 Abb. 9: Das postoperative OPG zeigt die vier parallel gesetzten iSy-Implantate mit der vormontierten Implantatbasis. – Abb. 10: Drei Monate nach der OP zeigt sich eine gesunde, stabile Gingivamanschette um die Gingivaformer. pen zur Abformung auf die Implantat- basis aufgesetzt. Die konventionelle Ab- formung erfolg te mit A-Silikon (Colorise Maxi Putty + Light Body, Zhermack), und eine vorläufige Kieferrelations - bestimmung wurde mit Knet silikon (Orthogum, Zhermack) durchgeführt. Ein in dividuell gefertigter Löffel mit hartem Bisswall wurde zur Funktions - abformung und simultaner Bissnahme ge-nutzt. Nach der Gesichtsbogenüber- tragung erfolgte die Abformung des Ge- genkiefers mit Alginat. Im Labor wurden Laboranaloge, verschraubt mit den La- borbasen, in die Multifunktionskappen gesteckt und ein Meistermodell herge- stellt. Nach der Funktions- und Ästhe- tikeinprobe wurden die Locator®-Abut- ments mit der entsprechenden Gin - givahöhe in die Laboranaloge ge- schraubt, Locator®- Ma trizen aufgesetzt und die Prothese fertiggestellt. Die Abutments und die Prothese wurden eingegliedert und die Funktion geprüft. Diskussion Der beschriebene Patientenfall stellt ein neuartiges Behandlungskonzept vor. Kennzeichnend hierfür ist eine verkürzte Behandlungszeit, welche neben finan- ziellen Aspekten vor allem einen Zu - gewinn an Komfort für die Patienten bedeutet. Die Zeitersparnis ist einerseits durch das verkürzte Bohrprotokoll sowie die offene Einheilung begründet. Ande- rerseits wird durch das praktische sys- temimmanente Konzept ein häufiges Auf- und Abschrauben der Implantat- komponenten wie z.B. Einbringpfosten, Einheilkappe, Gingivaformer, Bissnahme- pfosten und Abdruckpfosten vermieden. Erst unmittelbar vor der Eingliederung der definitiven Versorgung wird die Im- plantatbasis abgeschraubt. Somit erspart man dem Patienten je nach Vorgehens- weise ca. 10 Verschraubungen der Im- plantatkomponenten und die damit verbundenen Mehrkosten.7 Das System kommt mit drei Implantat- längen und drei -durchmessern, ver- packt in drei unterschiedlich großen Implantat-Sets, aus. Die Chirurgie - kassette ist übersichtlich aufgebaut. Bei den Implantataufbauten wurde das Teilesortiment bewusst schlank gehal- ten, um die Bevorratungskosten gering zu halten. Die Kosteneffizienz erschließt sich bei Standardindikationen und der transgin- givalen Einheilung. Für Abweichungen vom Behandlungskonzept ist eine Ver- schlusskappe zur geschlossenen Einhei- lung verfügbar. Aus prothetischer Sicht können neben der beschriebenen Ver- sorgung mittels Locatoren auch andere kombiniert festsitzend-herausnehmbare Suprakonstruktionen Anwendung fin- den. Der Wunsch unserer Patientin nach einer einfachen und preis günstigen Versorgung des Unterkiefers konnte mit dem beschriebenen Konzept realisiert werden. Abb. 11 Abb. 12 Abb. 11: Die Implantatbasen (nach dem Abziehen der Gingivaformer) verbleiben im Mund. – Abb. 12: Die Multifunktionskappen werden für die direkte Abformung auf - gesteckt. Mit diesen Kappen wäre eine digitale Abformung möglich. 40 Implantologie Journal 1&2 | 2015
ANZEIGE Der weiße Ticer® Abb. 13 Abb. 14 Abb. 15 Abb. 13: Die Funktionsabformung erfolgte mit einem individuell hergestellten Kunststofflöffel und simultaner Bissnahme. – Abb. 14: Bei der Eingliederung wurden die Locator®- Abutments mit entsprechender Gingivahöhe einge- schraubt. – Abb. 15: Funktion und Okklusion der eingegliederten Locator® Prothese wurden geprüft und die Patientin verließ die Praxis mit einem lage- stabilen ästhetischen Zahnersatz. CAMLOG Literatur [Infos zum Unternehmen] [Infos zum Unternehmen] t k a t n o K Dr. Dr. Manfred Wolf Steinstraße 18 70771 Leinfelden-Echterdingen Tel.: 0711 7544019 Fax: 0711 7546163 praxis@dr-dr-wolf.de www.dr-dr-wolf.de DURAPLANT ® 2.2 Schön: Zahnweiße Oberfläche auf reinem Titan – die neue TiWhite Oberfläche Sicher: Arbeits- und Versorgungsgewinde Die Zukunft ist TiWhite! Erfahren Sie mehr über das neue DURAPLANT® 2.2 auf www.duraplant.com www.zl-microdent.de | Telefon 02338 801-0
ÜBERSICHT | IMPLANTOLOGIEMARKT Seit vielen Jahren ist die Implanto- logie die Lokomotive des Dental- marktes. Oft finden Innovationen zuerst hier ihren Einsatz, ehe sie auch in anderen Bereichen der Zahnmedizin erfolgreich verwendet werden. Für den Anwender ist es jedoch nicht immer einfach, zwi- schen echten und vermeintlichen Neuerungen zu unterscheiden bzw. den Implantologiemarkt in seiner Gesamtheit zu überblicken. Der Implantologiemarkt 2014 Jürgen Isbaner Der Implantologiemarkt hat noch immer eine Reihe von Belastungsproben zu überstehen. Neben der globalen wirt- schaftlichen Situation infolge der Finanz- krise sind es vor allem strukturelle und technologische Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Heute verzeichnet die Implantologie nicht mehr ganz so starke Zuwächse wie noch vor einigen Jahren, aber das Volumen bewegt sich nach wie vor auf hohem Niveau. Das ohne Zweifel vorhandene Potenzial des Marktes gilt es durch neue Wachstumsstrategien zu mo- bilisieren. Ganz klar stehen Themen wie die CAD/CAM-Technologie, das Preis - niveau oder auch die Frage nach der Rolle von Keramikimplantaten als ernst zu neh- mendes Angebot nicht nur im Premium- segment zur Diskussion. Die Unter- nehmen stellen sich mit unterschiedlichen Strategien den neuen Herausforderun- gen. Dabei wird das Preis-Leistungs-Ver- hältnis immer mehr zu einem wichtiger Faktor für den Erfolg. Ob in einem hoch potenten Markt der ausschließliche Weg über den Preis und die damit verbundene Kannibalisierung notwendig oder gerade im Hinblick auf Qualität, Service und Innovationsfreudigkeit langfristig sinn- voll ist, muss diskutiert werden. Die Un- ternehmen werden jedoch in diesem Kontext auch bestimmte Strukturen im Interesse von Effizienz und Kostenreduk- tion auf den Prüfstand stellen müssen. Immerhin setzen die meisten Firmen in dieser Situation konsequenterweise wei- terhin auf die Markterweiterung. Nach wie vor werden Implantatsysteme und implantologisches Equipment verbessert oder neu entwickelt auf den Markt ge- bracht. Diese „permanente Innovation“ dient sicher der Fortentwicklung der Im- plantologie als Ganzes, hat aber auch zur Folge, dass es selbst für versierte Anwender kaum noch möglich ist, zwischen echten und vermeintlichen Neuerungen zu unterscheiden bzw. den Implantologiemarkt in seiner Gesamt- heit zu überblicken. Wie die nachstehende Übersicht zeigt, haben inzwischen nahezu 170 Unter- nehmen implantologisches Equipment oder implantologische Produkte im Port- folio. Über 70 davon bieten Implantate an – Tendenz steigend. Zugleich wird aber auch deutlich, es gibt ein Kommen und Gehen. Es gibt einen über Jahre, z.T. auch über Jahrzehnte hinweg stabilen Kern des Marktes – so teilen sich die drei großen Implantatanbieter Straumann, CAMLOG und DENTSPLY Implants ca. 75 Prozent des Marktes – und es gibt neue Anbieter, während andere vom Markt verschwunden sind bzw. eigene Aktivitäten in diesem Bereich ganz oder teilweise aufgegeben haben. In diesem Zusammenhang ist es übri- gens kaum verwunderlich, dass kein anderes Spezialgebiet innerhalb der Zahnmedizin über eine solche Medien- präsenz verfügt wie die Implantologie. Wie bereits in den vergangenen Jahren möchten wir unseren Lesern mit der nachstehenden Übersicht auch für das Jahr 2014 einen Überblick des Marktes – über die Produkte und Anbieter – geben und so die Suche und die Ent- scheidungsfindung erleichtern. Anmerkung der Redaktion Die folgende Übersicht beruht auf den Angaben der Hersteller bzw. Vertreiber. Wir bitten unsere Leser um Verständnis dafür, dass die Redaktion für deren Rich- tigkeit und Vollständigkeit weder Ge- währ noch Haftung übernehmen kann. 42 Implantologie Journal 1&2 | 2015
Ganzheitliche Lösungen in einem System. Der Natur am nächsten. Im Streben nach Perfektion ist die Natur unsere Inspiration – von ihr haben wir gelernt, als Ganzes zu Wachsen. Dank modernster Technologien bieten wir integrierte Lösungen für den perfekten Zahnersatz – als hätte ihn die Natur selbst erschaffen. Simplicity, Beauty, Growth. Digitale Lösungen Lösungen CAD-CAM Prothetik Prothetik Implantat Systeme Systeme Systeme Weitere Informationen: www.phibo.com We decode nature.
ÜBERSICHT | IMPLANTOLOGIEMARKT Implantologiemarkt zweiteilig IMPLANTATE zweiteilig einteilig Implantate (andere, z.B. peek) Implantate (Keramik) Interimsimplantate KFO-Implantate Kurzimplantate PROTHETIK Gaumen (zweiteilig) Ästhetik vorpräpariert Individuell gefräst Anatomic vorpräpariert Scan/Klebe gefräst Mini (einteilig) Basis gefräst Free Form gefräst Prothesenbefestigung Abutments (Titan/ Keramik/andere) Steg Locator Kugel Magnet Abformhilfen Andere Geschlossen Offen Andere (z.B. Locator, Kugelkopf, Steg) einteilig Impantate (Titan) Firma 3M Deutschland ACTEON Germany Aesculap Alpha Bio American Dental Systems anthogyr/simeda Anton Hipp Argon Dental/Argon Medical ARTOSS A. Schweickhardt Baxter Deutschland BEGO Implant Systems BEGO Medical Bicon Bien-Air Dental Biewer medical Biocomposites Biodenta biodentis BioHorizons bioimplon Biomain BIOMET 3i BioTissue Technologies BON-Dental botissdental BTI CADstar CAMLOG Carl Martin Carl Zeiss Meditec Cézanne Dental C. HAFNER Champions-Implants Chic-Dental Clinical House Europe CMS Dental CORTEX (WinWin-Dental) Createc C-TECH Cumdente curasan DCI-Dental-Consulting DCV-Instrumente Dentalpoint Implants Dentares Dentaurum Implants Dentegris Deutschland DENTSPLY Implants dexter DFS Diamon Digit XP DMG Dental-Material DOT DREVE-DENTAMID Dr. Ihde Dental l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l Die Marktübersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 44 Implantologie Journal 1&2 | 2015
l l l l l l l l l S t a n d : J a n u a r 2 0 1 4 I l l m p a n t o o g e J o u r n a l i 1 & 2 | 2 0 1 5 4 5 l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l G T R/G B R yste m e C HIR U R GIE ets oto yste m e m e E Q UIP M E N T aterial) M e m bra n e n K n och e n M e m bra O ste osy K n och e m ersatz n Fixieru ese-Schra aterialie gssyste nth n nfilter u b n K n och K n och e n m e nsä g e K n och e ü hle n n/Tre p a nfräse m e e n-S n/Sch nfräse n a b er C hirurgie Piezo-C ein h H C g n n n a d- u eite hirurgie d Win hirurgisch e Instru uslift Instru k n ästh m eräte elstück m e Sin A e Dre h O P-Kleid Sterilg m m o e e etik a/A n nte/S nte & O ästh ste esie-S ntschlüssel g (Ein ut (Ein brille DIA T-/R aterial) e e e u n n n g g N O G w w S m m L u p D V P TIK – ntg e n-G eräte & Z L A N a blo n e n ö w o S oft areB hrsch D/C C A A L ösu M - n g e n U N G – u b N A e h ör VIG A TIO N Scanner (intra-/extraoral) Software Fräsmaschinen Ü B E R S I C H T | I M P L A N T O L O G E M A R K T I
ÜBERSICHT | IMPLANTOLOGIEMARKT Implantologiemarkt einteilig zweiteilig IMPLANTATE zweiteilig einteilig Implantate (andere, z.B. peek) Implantate (Keramik) Interimsimplantate KFO-Implantate Kurzimplantate PROTHETIK Ästhetik vorpräpariert Individuell gefräst Anatomic vorpräpariert Gaumen (zweiteilig) Scan/Klebe gefräst Basis gefräst Free Form gefräst Mini (einteilig) Prothesenbefestigung Abutments (Titan/ Keramik/andere) Steg Locator Kugel Magnet Abformhilfen l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l Andere Geschlossen Offen Andere (z.B. Locator, Kugelkopf, Steg) Impantate (Titan) l l l l l l l Firma Drive Implants DRS International Dyna Dental (Hauschild) Edenta EMS ETHICON Products FairImplant Gebr. Martin/KLS Martin Group Geistlich Biomaterials Gendex General Implants Green Implant HADER SA Hager & Meisinger Hager & Werken HAI Implantate Helmut Zepf Henry Schein Heraeus Kulzer Hess Medizintechnik HI-TEC IMPLANTS Hu-Friedy Hygietech ic med iCT (Dentium) IDI Implants Diffusion International IMP imperiOs IMPLADENT Implant Direct IMT Imtegra Indi Implant Systems Instrumentarium Dental Jeneric Pentron jmp dental KaVo Keystone Dental Kohler Medizintechnik Komet Dental/Gebr. Brasseler K.S.I. Bauer-Schraube LASAK Laux Prothetik LinuDent – Pharmatechnik LOSER & CO makro-med Matricel mectron med3D Medentika Implant medentis medical Medical Instinct® Merz Dental MetaCura Metoxit MILESTONE l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l Die Marktübersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 46 Implantologie Journal 1&2 | 2015
l l l l ll l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l S t a n d : J a n u a r 2 0 1 4 l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l ll l l l l l l l l l l l l l l l l l l l I l l m p a n t o o g e J o u r n a l i 1 & 2 | 2 0 1 5 4 7 l l l l l l l l l l l l G T R/G B R yste m e C HIR U R GIE ets oto yste m e m e E Q UIP M E N T aterial) M e m bra n e n K n och e n M e m bra O ste osy K n och e m ersatz n Fixieru ese-Schra aterialie gssyste nth n nfilter u b n K n och K n och e n m e nsä g e K n och e ü hle n n/Tre p a nfräse m e e n-S n/Sch nfräse n a b er C hirurgie Piezo-C ein h H C g n n n a d- u eite hirurgie d Win hirurgisch e Instru uslift Instru k n ästh m eräte elstück m e Sin A e Dre h O P-Kleid Sterilg m m o e e etik a/A n nte/S nte & O ästh ste esie-S ntschlüssel g (Ein ut (Ein brille DIA T-/R aterial) e e e u n n n g g G N O w w m m S L u p D V P TIK – ntg e n-G eräte & Z L A N a blo n e n ö w o S oft areB hrsch D/C C A A L ösu M - n g e n U N G – u b N A e h ör VIG A TIO N Scanner (intra-/extraoral) Software Fräsmaschinen Ü B E R S I C H T | I M P L A N T O L O G E M A R K T I
ÜBERSICHT | IMPLANTOLOGIEMARKT Implantologiemarkt Impantate (Titan) l l l l l einteilig zweiteilig IMPLANTATE zweiteilig einteilig Implantate (andere, z.B. peek) Implantate (Keramik) Interimsimplantate KFO-Implantate Kurzimplantate PROTHETIK Gaumen (zweiteilig) Ästhetik vorpräpariert Anatomic vorpräpariert Individuell gefräst Scan/Klebe gefräst Mini (einteilig) Basis gefräst Free Form gefräst Prothesenbefestigung Abutments (Titan/ Keramik/andere) Steg Locator Kugel Magnet Abformhilfen Andere Geschlossen Offen Andere (z.B. Locator, Kugelkopf, Steg) l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l Firma MIS Implants Technologies Morita m&k dental Nemris Neoss NewTom Nobel Biocare Deutschland NOUVAG Normed Medizintechnik NSK Europe OMNIA S.p.A. o.m.t. Optima orangedental Osmed OSSTEM IMPLANT OT medical Pharmador Phibo Dental Solutions Planmeca prodent systems PROMEDIA Prowital QUALIBOND RESORBA Medical RIEMSER Dental Rübeling & Klar Sanofi Aventis Schlumbohm Schütz Dental Septodont SICAT SIC invent Sigma Dental Systems Sirona SOREDEX Southern Implants steco-system-technik Stoma Dentalsysteme Straumann Sunstar Swiss Dental Solutions (SDS) Sys Meditec Tigran Technologies TRI Dental Implants TRINON TROPHY-Radiologie ULTRADENT Dent. Med. Geräte USTOMED INSTRUMENTE W&H XO Care Dental Zantomed Zimmer Dental ZL-Microdent Z-Systems l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l Die Marktübersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 48 Implantologie Journal 1&2 | 2015
l l l l l l l l l l l l l l l l ll l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l ll l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l ll l l l l l l l l l l l l l l l l l l l S t a n d : J a n u a r 2 0 1 4 l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l I l l m p a n t o o g e J o u r n a l i 1 & 2 | 2 0 1 5 4 9 l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l G T R/G B R yste m e C HIR U R GIE ets oto yste m e m e E Q UIP M E N T aterial) M e m bra n e n K n och e n M e m bra O ste osy K n och e m ersatz n Fixieru ese-Schra aterialie gssyste nth n nfilter u b n K n och K n och e n m e nsä g e K n och e ü hle n n/Tre p a nfräse m e e n-S n/Sch nfräse n a b er C hirurgie Piezo-C ein h H C g n n n a d- u eite hirurgie d Win hirurgisch e Instru uslift Instru k n ästh m eräte elstück m e Sin A e Dre h O P-Kleid Sterilg m m o e e etik a/A n nte/S nte & O ästh ste esie-S ntschlüssel g (Ein ut (Ein brille DIA T-/R aterial) e e e n n u n g g G N O w w m m S L u p D V P TIK – ntg e n-G eräte & Z L A N a blo n e n ö w o S oft areB hrsch D/C C A A L ösu M - n g e n U N G – u b N A e h ör VIG A TIO N Scanner (intra-/extraoral) Software Fräsmaschinen Ü B E R S I C H T | I M P L A N T O L O G E M A R K T I
DGZI | INTERN Dr. Navid Salehi [Infos zum Autor] Erfolgreiches Treffen der Studiengruppe „New Generation of Oral Implantology“ Dr. Navid Salehi Am 15. Mai 2014 war es endlich wieder so weit, die jüngste Studien- gruppe Deutschlands hat sich zusam- mengefunden. Erneut konnten wir einen sehr hochkarätigen, national und inter- national an gesehenen Referenten für uns gewinnen. Nach der offiziellen Begrüßung von Zahn- arzt Rabi Omari folgte im Anschluss ein sehr interessanter Vortrag von Prof. Dr. Götz. Das Thema „Knochenersatzmate- rial“ in der Implantologie sowie „Zahn- ärztlicher Alltag“ wurde von Prof. Dr. Götz in aller Ausführlichkeit und sehr praxisnah bezogen dargestellt. Der Vortrag wurde von allen Teilnehmern mit sehr großem Interesse verfolgt und mit viel Applaus gewürdigt. Im Anschluss daran folgte ein Vortrag von Dr. Navid Salehi. Das Thema „Sofortimplantation in Kombination mit einer Teleskoparbeit und seine Alternati- ven“ wurde im Vorweg von den Teilneh- mern bestimmt. Dabei war der Vortrag von Dr. Navid Salehi nicht im klassischen Sinne aufbereitet, sondern es sollten von Anfang an alle Teilnehmer mit einbe - zogen werden, um so eine interaktive Diskussion anzuregen. Alle Teilnehmer waren mit Begeisterung dabei und be- richteten von ihren Erfahrungen. Genau dieser Erfahrungsaustausch zwischen jungen Kollegen ist uns als Studien- gruppe wichtig. Wir sind der Meinung, dass junge Zahnärzte untereinander offener sind, um Problematiken bzw. Interessen zu besprechen. Zudem soll jungen Implantologen ein Podium gebo- ten werden, um ihre interessanten Fälle zu präsentieren und auszudiskutieren. Prof. Dr. Götz zum Treffen: „Mir hat die Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht und sie war, vor allem auch wegen der Diskussion um den Vortrag von Dr. Navid Salehi, eine vorbildliche Fortbil- dungsveranstaltung.“ Nach den vier- stündigen Vorträgen wurde der Abend gemeinsam mit allen Kollegen kulina- risch beendet. An dieser Stelle danken wir der Firma Pluradent und Prof. Dr. Götz sehr herz- lich für ihre Unterstützung. Zudem dan- ken wir der DGZI, die als international renommierte Fachgesellschaft der Stu- diengruppe eine ausgezeichnete Unter- Dr. Salehi und Prof. Dr. Götz. stützung bietet und immer ein offenes Ohr für engagierte und junge Kollegen bereithält. Wir alle freuen uns auf das nächste Treffen und einen interessanten Wissensaustausch zwischen Kollegen! t k a t n o K New Generation of Oral Implantology Dr. Navid Salehi salehinavid@yahoo.de 50 Implantologie Journal 1&2 | 2015
Internationaler Jahreskongress der DGZI Alles schon mal dagewesen? Konzepte in der Implantologie 26./27. September 2014 Düsseldorf I Hilton Hotel Wissenschaftliche Leitung: Prof. (CAI) Dr. Roland Hille/DE REFERENTEN Prof. Dr. Florian Beuer/DE Priv.-Doz. Dr. Kai-Hendrik Bormann/DE Prof. Dr. Suheil Boutros/US Prof. Dr. Herbert Deppe/DE Dr. Dirk U. Duddeck/DE Prof. Dr. Wolf-D. Grimm/DE Priv.-Doz. Dr. Friedhelm Heinemann/DE Prof. Dr. Kai-Olaf Henkel/DE Prof. Dr. Guido Heydecke/DE Dr. Detlef Hildebrand/DE Priv.-Doz. Dr. Dr. Marcus O. Klein/DE Prof. Dr. Johannes Kleinheinz/DE Prof. Dr. Regina Mericske/CH Dr. Dr. Manfred Nilius/DE Prof. Dr. Dipl.-Ing. Jürgen Richter/DE Dr. Achim W. Schmidt, M.Sc./DE Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets/DE Prof. Dr. Thomas Weischer/DE Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister/DE Tageskarten erhältlich! seagT h!citl karte rhäl e n FAXANTWORT // AXANT F / / //RT 474841430 OW 092-4 Bitte senden Sie mir das Programm zum sadrimeiSnednesettiB muzmmargorPs 44. Internationalen Jahreskongress Der DGZI noitaatnrrnetnI.44 IZGDreD DsserregnokserrehaJnelan am 26./27. September 2014 in Düsseldorf zu. 2rebmetpeS.72/.62ma .uzfrodlessüDni4102 PROGRAMM 44. INTERNATIONALER JAHRESKONGRESS DER DGZI Stempel lepmetS Praxisstempel IJ 1/13
DGZI | INTERN 44. Internationaler DGZI-Jahreskongress widmet sich der Prothetik in der Implantologie Eine Reise im Zeitraffer durch die Geschichte der dentalen Implantologie bietet Deutschlands älteste implantolo- gische Fachgesellschaft, die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implanto- logie (DGZI), auf ihrem 44. Internatio- nalen Jahreskongress am 26. und 27. September 2014 in Düsseldorf. Es steht jedoch nicht der Blick zurück im Mittel- punkt, sondern es wird darum gehen, Abb. 1 Abb. 2 Abb. 1: Wissenschaftlicher Leiter Dr. Roland Hille. – Abb. 2: Fortbildungsreferent Dr. Georg Bach. 52 Implantologie Journal 1&2 | 2015 Vergangenes und Aktuelles miteinander zu vergleichen. „Alles schon mal dage- wesen? Konzepte in der Implantologie“, lautet das angesichts der Herausfor - derungen digitaler Neuentwicklungen durchaus provokante Kongressmotto. „Wir bieten den Besuchern viele wissen- schaftsbasierte Behandlungskonzepte, die sie auch in ihren Alltag integrieren können, um somit den Erfolg der Praxis zu steigern und höhere Patienten - zufriedenheit zu generieren“, kündigt Tagungspräsident und Vizepräsident der DGZI, Prof. (CAI) Dr. Roland Hille/ Viersen, an. Über 30 Referenten aus dem In- und Ausland werden für frische Ideen und neue Impulse bei den Be - suchern sorgen. „Gern möchten wir an den großen Erfolg unserer vergangenen Jahres -
INTERN | DGZI Abb. 4 Abb. 3 Abb. 3: Prof. Dr. Mazen Tamimi, Dr. Rolf Vollmer und Dr. Rainer Valentin. – Abb. 4: Blick in den Tagungssaal des letztjährigen DGZI-Jahreskongresses in Berlin. tagung in Berlin anknüpfen und laden dazu ein, die kollegiale Atmosphäre und den Meinungsaustausch auch mit den frei ansprechbaren Referenten in Düsseldorf zu erleben“, so Hille. Einen der Höhepunkte des diesjährigen Pro- gramms dürfte zweifellos das interes- sante Streitgespräch und Diskussions- forum „DGZI kontrovers“ liefern, das zwei dentale Welten aufeinanderprallen lässt: „Steinzeit implantologie versus Computerspiele, Kampf der implan - tologischen Generationen“. Die ent - scheidende Frage dabei lautet, ob Implantologie 2014 ohne Computer- analysen auch unter forensischen Ge- sichtspunkten noch eine Option in der Praxis sein kann. Die Diskussionsteilneh- mer werden schonungslos die Vor- und Nachteile der einzelnen implantolo - gischen Epochen und damit verbunde- nen Therapien beleuchten, auch unter dem Gesichtspunkt des Patientenrech- tegesetzes, das seit diesem Jahr in neuer Form gültig ist. Beim DGZI-Kongress Abb. 5 Abb. 5: Die Workshops während des Kongresses bieten Möglichkeiten des intensiven Austausches. werden Sprecher aus sieben Nationen zu hören sein, die internationale Kom- ponente steht also klar im Vordergrund. Neben dieser internationalen Ausrich- tung legt Tagungspräsident Prof. (CAI) Dr. Hille den Schwerpunkt auf die pro- thetischen Aspekte der Implantatversor- gung: „Dieser Kongress ist sehr stark prothetisch orientiert, wir wenden uns gezielt auch an die Kolleginnen und Kollegen, die eher Implantate versorgen, als sie zu setzen. Die differenzierte pro- thetische Ver sor gung von Implantaten, speziell die CAD/CAM-Technologie, fest- sitzende/herausnehmbare Konstruktio- nen, verschraubte versus zementierte Verankerungen sowie prothetische Ver- sorgungskonzepte bilden einen Kon- gress-Schwerpunkt.“ Die Teilnehmer erwartet ein Überblick mit entsprechenden Diskussionen unter dem Gesichtspunkt „Was muss – was kann – was sollte?“. Hier bietet sich Aufschluss, was an Technik in ein im- plantologisches Praxiskonzept integriert sein sollte, aber auch die hohe Schule der Implantologie ohne technisches High-End-Verfahren wird vorgestellt. Ta- gungsleiter Hille: „Jeder Patient verdient sein eigenes Erfolgskonzept unter dem ethischen Gesichtspunkt ‚Nihil nocere‘.“ In diesem Zusammenhang dürfte der Vortrag von Prof. Dr. Herbert Deppe höchst interessant sein, er geht der Frage nach: „DVT in der Implantologie – wo stehen wir heute?“ Wie sinnvoll ist ein DVT eigentlich in der implantolo- gischen Praxis? Es stellt einen enormen Kostenfaktor dar, deshalb ist die Frage interessant, ob es einen Benefit nur in der Implantologie oder auch für Patien- tenakquise und darüber hinaus gibt. Besonders legt Prof. (CAI) Hille den Be- suchern den Vortrag des diesjährigen Keynote-Speakers aus den USA, Prof. Dr. Suheil Boutros, ans Herz. Er wird aus- führlich über „Restoratively Driven Sur- gical Practice from Single Tooth to Full Arch“ referieren. Seminare ergänzen das wissenschaft - liche Kongressangebot. Ebenfalls sehr anspruchsvoll gestaltet ist das Pro- gramm für die Zahnärztliche Assistenz, das über zwei Tage gehen wird. Ver - anstaltungsort ist das Hilton Hotel Düsseldorf, die Anmeldungen zum 44. DGZI-Jahreskongress sind über die DGZI-Geschäftsstelle möglich. Tages- karten sind erhältlich. DGZI-Geschäftsstelle [Infos zum Verband] E-Paper [Infos zum Programm] t k a t n o K DGZI-Geschäftsstelle Paulusstr. 1 40237 Düsseldorf Tel.: 0211 16970-77 Fax: 0211 16970-66 sekretariat@dgzi-info.de www.dgzi.de Implantologie Journal 1&2 | 2015 53
DGZI | INTERN Treffen der DGZI- Studiengruppe Köln Das erste Treffen der DGZI-Studien- gruppe Köln in diesem Jahr fand am 24. Mai im Mediapark 5 statt. Wie schon in den Jahren zuvor hatten die drei Studiengruppenleiter Dr. Rainer Valentin, Dr. Arzu Tuna und Dr. Umut Baysal die Veranstaltung bestens vor- bereitet. Der Einladung folgten 30 in- teressierte Kollegen aus verschiedenen Fachrichtungen. Zum ersten Mal liefen die Einladungen zum Treffen der Stu - diengruppe über die Onlineplattform Facebook, was von den Teilnehmern sehr positiv angenommen wurde. Dem Grundgedanken, interessierten Zahnärzten und Zahntechnikern aus dem Kölner Raum zukunftsweisende, implantologische und interdisziplinäre Fortbildungen durch namhafte Refe- renten anzubieten, wurde diesmal be- sonders Rechnung getragen. Leitthema der Veranstaltung war die Regeneration und der Erhalt parodon- taler Gewebestrukturen. Für einen Vortrag zum Thema konnte der renom- mierte Referent Dr. Stefan Neumeyer gewonnen werden, der alle Aspekte der strukturerhaltenden Maßnahmen des Tissue-Master-Concepts erläuterte. Grundgedanke des Konzeptes ist es, dem durch die Extraktion eines Zahnes umfangreichen Verlust des alveolären Volumens entgegenzuwirken. Durch die Replantation eines avulsierten Zah- nes – ein intaktes parodontales Liga- ment vorausgesetzt – kann der nahezu vollständige Erhalt dieser Strukturen gewährleistet werden. Die forcierte Ex- trusion eines Zahnes, also seine kraft - induzierte Bewegung aus der Alveole heraus, ist von einem weitreichenden „Follow-up“ aller angrenzenden, paro- dontalen und alveolären Strukturen begleitet. Durch umfangreiche Fallana- lysen konnte Dr. Neumeyer zeigen, dass auch Wurzelsegmente ein hohes Er - haltungs- und Regenerationspotenzial besitzen. Schlussfolgernd sollten im Hinblick auf die Indikationen, die Er- gebnisse, den Behandlungsaufwand und die Belastung der Patienten vor einer augmentativen Strategie zuerst die Möglichkeiten der Extrusion analy- siert werden. Den Teilnehmern eröffnete sich durch diesen Vortrag eine ganz neue Per - spektive bei der Herangehensweise an chirurgische Eingriffe bzw. Extraktions- planungen. Besucher wie Priv.-Doz. Dr. Michael Wicht, Abteilung für Zahnerhal- tung und Parodontologie der Universität Köln, äußerte sich nach der Veranstal- tung folgender maßen: „Ich habe selten einen Vortrag gehört, bei dem ich so viel dazugelernt habe und auch praktisch anwenden kann.“ Alle Teilnehmer gin- gen mit dem guten Gefühl heraus, ab dem nächsten Arbeitstag das Gelernte anwenden und damit eine bessere Zahnmedizin betreiben zu können. V.l.: Hendrik Laber, UmutBaysal und Alexander Sieprath. Dr. Stefan Neumeyer und Dr. Rainer Valentin. In der Pause konnten sich die Teilneh- mer bei einem reichhaltigen Büfett inten siven Diskussionen, Besprechun- gen von Behandlungsfällen sowie dem Austausch von Erfahrungen aus der täg lichen Praxis widmen. Anschließend informierte Dr. Rainer Valentin, Vorstand der DGZI, über das neue E-Learning-Programm der DGZI und deren Vorteile. Wo und wann das nächste Treffen der Studiengruppe stattfindet, wird die DGZI noch be- kannt geben. Näheres über das aktu- elle Treffen und Fotos sind zu sehen bei: www.facebook.com/DGZI.ev Die Veranstaltung stieß auf reges Interesse der Teilnehmer. 54 Implantologie Journal 1&2 | 2015
DAS NEUE E-LEARNING CURRICULUM IMPLANTOLOGIE DER DGZI Seit diesem Jahr wurde das erfolgreiche implantologische Curriculum der DGZI um- fassend überarbeitet und präsentiert sich jetzt mit innovativen Komponenten für einen schnellen Erfolg. BIS ZU 160 FORTBILDUNGS - PUNKTE FORTBILDUNGSPROGRAMM der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e. V. ZEITSPAREND – EFFIZIENT – INNOVATIV | Das E-Learning Curriculum Implantologie der DGZI | Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie der Konsensuskonferenz | Master of Science in Oral Implantology & Dental Surgery | Spezialist Implantologie der DGZI | Curriculum Implantatprothetik | Spezialist für zahntechnische Implantatprothetik BIS ZU 160 FORTBILDUNGS - PUNKTE E - L E A R N I N G M O D U L E N J E T Z T M I T B E Q U E M L E R N E N V O N Z U H A U S E A U S Das neue CURRICULUM IMPLANTOLOGIE der DGZI umfasst nun sechs Pflichtmodule und zwei Wahlmo- dule. Drei Pflichtmodule sind zukünftig E-Learning Module und drei Pflichtmodule sind Präsenzveranstal- tungen mit Workshop-Charakter, in denen das per E-Learning aufge nommene Wissen durch praktische Übungen perfektioniert wird. Unter diesem Gesichts - punkt kann im Bereich der Präsenzausbildung die praktische und praxisorientierte Komponente viel stärker berücksichtigt werden. Die Wahlmodule richten sich nach den Schwerpunktinteressen der Kol- legen und gehen von praktischen Intensivübungen bis zur Alterszahnheilkunde unter implantologisch prothetischen Gesichtspunkten. „DAS FORTBILDUNGSPROGRAMM DER DGZI“ Erstmalig finden Sie hier einen Gesamtüberblick über die Fortbildungsaktivitäten der ältesten wissenschaft - lichen implantologischen Fachgesellschaft Deutsch- lands. Besonderes Interesse findet seit Januar 2014 bei vielen interessierten Zahn ärztinnen und Zahnärzten das neue CURRICULUM IMPLANTOLOGIE mit E-Learning Modulen. Mehr zum DGZI Curriculum und zu vielen anderen Fortbildungen im „Fortbildungsprogramm der DGZI“ und auf www.dgzi.de. WEITERE INFORMATIONEN ERHALTEN SIE BEI DER Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. Geschäftsstelle: Paulusstraße 1, 40237 Düsseldorf Tel.: 0211 16970-77 | Fax: 0211 16970-66 | sekretariat@dgzi-info.de | www.dgzi.de
DGZI | STUDIENGRUPPE & GEBURTSTAGE STUDIENGRUPPE LEITER DER GRUPPE TELEFON FAX E-MAIL Bayern Bergisches Land & Sauerland Berlin/Brandenburg Berlin/Brandenburg CMD Braunschweig Bremen/Junge Implantologen DentalExperts Implantology Euregio Bodensee Freiburger Forum Implantologie Funktionelle Implantatprothetik Göttingen Hamburg Hammer Implantologieforum Kiel Köln Lübeck Magdeburg Mecklenburg-Vorpommern Mönchengladbach New Generation of Oral Implantology Niederbayern Nordbayern Studienclub am Frauenplatz Rhein-Main Ruhrstadt Sachsen-Anhalt Stuttgart Voreifel Westfalen Dr. Manfred Sontheimer Dr. Johannes Wurm Dr. Uwe Ryguschik Dipl.-Stom. Kai Lüdemann Dr. Dr. Eduard Keese ZA Milan Michalides ZTM F. Zinser/Dr. A. Lohmann, M.Sc. Dr. Hans Gaiser Prof. Dr. Dr. Peter Stoll Prof. Dr. Axel Zöllner ZA Jürgen Conrad Dr. Dr. Werner Stermann ZÄ B. Scharmach/ZTM M. Vogt Dr. Uwe Engelsmann Dr. Rainer Valentin, Dr. Umut Baysal Dr. Dr. Stephan Bierwolf Dr. Ulf-Ingo Westphal Dr. Bernd Schwahn/Dr. Thorsten Löw ZA Manfred Wolf Dr. Navid Salehi Dr. Volker Rabald Dr. Friedemann Petschelt Dr. Daniel Engler-Hamm Prof. Dr. Dr. Bernd Kreusser Prof. Dr. Dr. med. dent. W. Olivier, M.Sc. Dr. Joachim Eifert Dr. Peter Simon Dr. Adrian Ortner Dr. Klaus Schumacher Dr. Christof Becker 08194 1515 0211 16970-77 030 4311091 0331 2000391 0531 2408263 0421 5795252 04744 9220-0 07531 692369-0 0761 2023034 0201 868640 05522 3022 040 772170 02381 73753 0431 651424 0221 810181 0451 88901-00 0391 6626055 03834 799137 02166 46021 040 6024242 08733 930050 09123 12100 089 21023390 06021 35350 02041 15-2318 0345 2909002 0711 609254 02251 71416 02303 961000 02303 961000 08194 8161 0211 16970-66 030 4310706 0331 887154-42 0531 2408265 0421 5795255 04744 9220-50 07531 692369-33 0761 2023036 0201 8686490 05522 3023 040 772172 02381 73705 0431 658488 0221 816684 0451 88901-011 0391 6626332 03834 799138 02166 614202 040 6024252 08733 930052 09123 13946 089 21023399 06021 353535 02041 15-2319 0345 2909004 0711 6408439 02251 57676 02303 9610015 02303 9610015 dres.sontheimer_fries@t-online.de sekretariat@dgzi-info.de ryguschik@dgzi.de zahnarzt@za-plus.com info@mkg-pgm.de michalidesm@aol.com fz@zinser-dentaltechnik.de praxis@die-zahnaerzte.de ffi.stoll@t-online.de info@fundamental.de info@za-conrad.de werner.stermann@t-online.de dentaform@helimail.de uweengelsmann@gmx.de rainervalentin@yahoo.de praxis@hl-med.de info@docimplant.com dr.thorsten.loew@t-online.de derzahnwolf1@t-online.de salehinavid@yahoo.de oralchirurgie@dr-rabald.de praxis@petschelt.de engler@fachpraxis.de dr.kreusser@t-online.de info@klinik-olivier.de praxis@dr-eifert.de dr.simon-stuttgart@t-online.de ortner-praxis@eifelt-net.net dr.schumacher@t-online.de dr.becker@zahnarztpraxis.net DER VORSTAND UND DIE MITGLIEDER DER DGZI GRATULIEREN zum 70. Geburtstag Dr. Baruch Lurje (06.06.) Dr. Hans Jürgen Ritter (06.06.) Dr. Reinhard Wiemers (12.07.) Dr. med. dent. Willi Plössner (21.07.) zum 65. Geburtstag Dr. Peter J. Preusse (03.06.) ZA Thomas Zwietasch (24.06.) Dr. Karl-Josef Besch (28.06.) Dr. Burghard Hahn (29.06.) Dr. Ladislaus Hanga (06.07.) Dr. med. dent. Harald Passow, M.Sc. (15.07.) Dr. Joachim Jost (16.07.) Dr. Werner Albert (18.07.) zum 60. Geburtstag Dr. Norbert Grittern (04.06.) Dr. Detlev Jürgensen (09.06.) Dr. Frank Rupprich (09.06.) Dr. med. dent. Norbert Engel (16.06.) Dr. Hans Thumeyer (17.06.) Dr. Josef Vizkelety (24.06.) Dr. Mohamad Hitham Al-Khiami (25.06.) Dr. Herrmann Baierlein (26.07.) Dr. Walter Jakubec (28.07.) Dr. Alexander Hellge (30.07.) Dr. Fritz Kruse (31.07.) zum 55. Geburtstag Dr. med. dent. Klaus Philipp Berdel (04.06.) Dr. Alois Müller (08.06.) Sabine Winnige-Rosenkranz (14.06.) Dipl.-Stom. Roman Stutzki (15.06.) Dr. Jürgen Wedler (16.06.) Dr. Karsten Kotthaus (18.06.) Dipl.-Stom. Peter Herrnberger (23.06.) Dr. Olaf Schön (27.06.) Dr. med. dent. Aristide-Klaus Gundacker (14.07.) Dr. Alexander Kukis (27.07.) ZA Robert-Georg Schankin (28.07.) Dr. Dirk Bruns (30.07.) zum 50. Geburtstag Dr. Rainer Michael Braun (01.06.) Prof. Dr. Gerd Mill (11.06.) Dr. Thomas Schulz (21.06.) Dr. Frank Friedrich (01.07.) Dr. Lutz Kahlscheuer (01.07.) Dr. Rainer Karrer (04.07.) Dr. Andreas Schorb (11.07.) Dr. Muhammed Nassir (20.07.) Dr. Ulrich Guthofer (25.07.) Dr. med. dent. Frank Schmid (26.07.) Dr. Thomas-Ortwin Siegmund (27.07.) Dr. Oliver Niemann (30.07.) zum 45. Geburtstag ZA Stefan Friedrich (02.06.) Dr. Ralf Falkenberg (09.06.) Dr. med. dent. Lutz Tiller (09.06.) Dr. Hakan Bilhan (10.06.) ZTM Andreas Kimmel (11.06.) Michael Kissal (11.06.) Dr. Jürgen Kaul (20.06.) Dr. Stefan Scherg (02.07.) Dr. Dr. Jens Rheinländer (04.07.) Dr. Paul Berlage (08.07.) Dr. Marcel A. Wainwright (08.07.) Dr. Saleem Mahealiah (19.07.) Dr. Mujahed Artaher (28.07.) Dr. Carsten Lensing (30.07.) zum 40. Geburtstag ZÄ Zina Younan (01.06.) Dr. Al Qawasmeh Iyad Ibrahim (12.06.) Dr. Mohamad Al Sawas (10.07.) 56 Implantologie Journal 1&2 | 2015
MITGLIEDSANTRAG Hiermit beantrage ich die Mitgliedschaft in der DGZI – Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. Bitte per Fax an 0211 16970-66. T EMAN ,LETI S ESSART T .LE E LIAM- MUTADSTRUBEG EMANROV TRO ZLP XAF HCIEREB-VZK/REMMAK BESONDERE FACHGEBIETE ODER QUALIFIKATIONEN SPRACHKENNTNISSE IN WORT UND SCHRIFT nein Haben Sie schon Implantationen durchgeführt? (Antwort ist obligatorisch) Hiermit erkäre ich mein Einverständnis zur Veröffentlichung meiner persönlichen Daten. ja Ordentliche Mitgliedschaft Jahresbeitrag 250,– Ausländische Mitglieder* Jahresbeitrag 125,– Zahntechniker Jahresbeitrag 125,– Angehörige von Vollmitgliedern Jahresbeitrag 125,– ZMA/ZMF/ZMV/DH Jahresbeitrag 60,– Kooperative Mitgliedschaft (Firmen und andere Förderer) Jahresbeitrag 300,– * Wohnsitz außerhalb Deutschlands Erfolgt der Beitritt nach dem 30.06. des Jahres, ist nur der halbe Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Über die Annahme der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand durch schriftliche Mitteilung. Der Jahresbeitrag wird per nachstehender Einzugsermächtigung beglichen. Den Jahresbeitrag habe ich überwiesen auf das Bankkonto der DGZI c/o Dr. Rolf Vollmer: IBAN: DE33 5735 1030 0050 0304 36 | KSK Altenkirchen | SWIFT/BIC: MALADE51AKI Den Jahresbeitrag habe ich als Scheck beigefügt. Einzugsermächtigung (gilt nur innerhalb von Deutschland) Hiermit ermächtige ich die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. widerruflich, die von mir zu ent- richtenden Jahresbeiträge bei Fälligkeit zulasten meines Kontos durch Lastschrift einzuziehen. Wenn mein Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführenden Instituts keine Verpflichtung zur Einlösung. IBAN SWIFT/BIC MUTAD ,TRO LEPMETS/TFIRHCSRETNU
MARKT | PRODUKTINFORMATIONEN curasan Formbares Keramik-Kollagen-Komposit Die passgenaue Füllung von Knochendefek- ten hat auf die Knochenregeneration ei- nen wichtigen Einfluss. Unter dem Motto „Passt nicht – gibt’s nicht!“ ist ab sofort ein formbares Keramik-Kollagen-Komposit er- hältlich. CERASORB Foam ist ein hochpo - röses Komposit aus porcinem Kollagen und phasen reinem b-Tricalciumphosphat-Granu- lat unterschiedlicher Größe und Dichte. Die Granulate sind in den Kollagenanteil ein - curasan AG [Infos zum Unternehmen] gebettet und werden durch dessen Fasern fixiert. Das Kollagen verleiht dem Komposit seine anwenderfreundlichen Eigenschaften. Mit Blut aus dem Defekt benetzt, ist das zu- nächst trockene Material modellierbar und lässt sich dann passgenau und komfortabel positio nieren. Bereits in der frühen Phase unterstützt Kollagen die Knochenregenera- tion. Die Granulate und Kollagen werden voll- ständig abgebaut und durch autologen Knochen ersetzt. Die Degradation des Bio- materials bei gleichzeitiger Knochenneu - bildung führt zur Wiederherstellung von gesundem Knochen. Die Resorption ge- schieht in mehreren Phasen und ist radio- logisch gut zu verfolgen. curasan AG Tel.: 06027 40900-0 www.curasan.de KaVo Modulares 2-D-/3-D-Röntgensystem Das Panoramagerät KaVo Pan eXam Plus überzeugt durch Bildqualität, zukunfts - weisende Systemintegrationen und Bedien- komfort. Über das vielfältige diagnostische Programmangebot deckt das Gerät praktisch alle klinischen Fragestellungen ab. Die Multilayer Pan Aufnahme ermöglicht die Erzeugung von fünf unterschiedlichen Bild- schichten im Rahmen eines Panorama-Ab- laufs. Dank der „V-shape-beam“-Technologie wird eine Bildqualität mit homogener Bild- schwärzung erzielt. Die stabile, exakte Patien - tenpositionierung mit 5-Punkt-Fixierung und drei Laser-Positionierungslichtlinien reduziert Bewegungsartefakte. Das Panoramagerät ist modular aufrüstbar auf 3-D- oder Fernröntgenfunktion und bie- tet damit eine hohe Investitionssicherheit. Durch die in dikationsbezogene Volu- menwahl (60 x 40 mm, 60 x 80 mm) werden die Befundzeiten ver- kürzt und die Strahlen dosis reduziert. Mithilfe der Smart - Scout™ Funktion lassen sich Befundregion und Aufnahmepa- rameter einfach über den Touch - screen auswählen. Die Integration des Gerätes in die Praxisorganisation erfolgt mit der CliniView Imaging-Software, mit deren Hilfe sich die erzeugten Bilder ein- fach be arbeiten, analysieren und ver- walten lassen. KaVo Dental GmbH Tel.: 07351 56-0 www.kavo.com ANZEIGE KaVo Dental [Infos zum Unternehmen] Die Beiträge in dieser Rubrik stammen von den Herstellern bzw. Vertreibern und spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. 58 Implantologie Journal 1&2 | 2015
I E G E Z N A Geistlich Biomaterials [Infos zum Unternehmen] Z-Systems Zirkolith® – das Keramik- Implantat mit Erfolgsgarantie* (cid:22) Die sichere, höchst biokompatible, ästhetische Alternative zu Titanimplantaten (cid:22) Natürlich weiss, metallfrei J e t z t a u c h 2 - t e i - t e i i g ! i g ! l l Für Patienten mit höchsten Ansprüchen (cid:22) CSR** von 98 % (cid:22) Mehr als 12 Jahre Erfahrung (cid:22) Mehr als 27 000 erfolgreich gesetzte Implantate Implantologen, die den Unterschied machen können * Ersatz des Implantats + 500 € pauschal für die Versorgung Detaillierte Garantiebestimmungen siehe www.z-systems.biz ** Compound survival rate Zirkolith® / Evo Rapide / SLM® www.z-systems.biz Geistlich Erhalt von Hart- und Weichgewebevolumen beim Alveolenmanagement Geistlich Mucograft® Seal ist eine 3-D-Ma- trix und mit einem Durchmesser von 8 mm speziell für die Weichgeweberegeneration nach Zahnextraktion entwickelt worden. Damit es stabil im Weichgewebeniveau dieser beiden Materialien somit eine her- vorragende Methode, um gerade im ästhe- tischen Bereich das Weich- und Hartgewebe als gute Ausgangsbasis für weitere Thera- pieschritte zu erhalten. bleibt, benötigt Geistlich Mucograft® Seal Unterstützung durch ein Knochenersatz - material. Da sich hier Geistlich Bio-Oss® Collagen bewährt hat, ist die Kombination Geistlich Biomaterials Vertriebsgesellschaft mbH Tel.: 07223 9624-0 www.geistlich.de Sunstar Anwender bestätigen die einfache Handhabung Sunstar Deutschland [Infos zum Unternehmen] Eine Umfrage von Sunstar Deutschland bei GUIDOR® easy- graft® Anwendern hat es bestä- tigt: Wichtige Gründe für die Verwendung sind, dass es sich um ein alloplastisches Material handelt sowie die einfache Form - gebung. Über 97 Prozent der Anwender bestätigten, dass sie mit dem einfachen Produkt - handling und der Wundheilung zu frieden sind. Weiterhin wurde gefragt, bei welchen Indikationen GUIDOR® easy-graft® vorwiegend eingesetzt wird. Die Versorgung der Extraktionsalveolen war hier mit 84 Prozent das am meisten genannte Einsatzgebiet. Weitere Nennungen waren, um eine Auflagerung für eine gleichzeitige Im- plantation zu schaffen und die Versorgung von parodontalen Knochendefekten. Möch- ten Sie gerne mehr über die einfache Hand- habung, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die Besonderheit der In-situ-Aushärtung wissen? Kontaktieren Sie uns gerne zur Termin absprache für einen Beratungstermin. Z-Systems GmbH Lornsenstrasse 48 :: 24105 Kiel Telefon 01802 700 747 support@z-systems.de www.z-systems.biz Sunstar Deutschland GmbH Tel.: 07673 885-10855 www.easy-graft.com Die Beiträge in dieser Rubrik stammen von den Herstellern bzw. Vertreibern und spiegeln nicht die Meinung der (cid:23)(cid:3)EG-Zertifi kat (cid:23)(cid:3)EC-Certifi cate
MARKT | PRODUKTINFORMATIONEN Henry Schein Therapeutisches Medizingerät für den Praxisalltag Henry Schein Dental, Fachhänd- ler für Material und Equipment für die zahnärztliche Praxis und das Labor, erweitert sein Angebot an therapeutischen Kompetenz- produkten. plasma ONE ist ein nach dem Medizinproduktege- setz zugelassenes Therapiegerät und dient der Behandlung ver- schiedenster Indikationen aus dem Dental-, Medical- sowie aus dem Veterinärbereich. Mit- tels elektrischer Hochfrequenz- technologie plasma MEDICAL SYSTEMS® ein Gerät entwickelt, das transportabel ist, keine Edelgasbei- mischung benötigt und sicher in der An- wendung ist. Das bei der Anwendung ent- stehende kalte Plasma enthält reaktive Radikale, die in Verbindung mit geringer UV- Strahlung zerstörerisch auf Zellwände von Bakterien, Pilzen und Viren wirken. Das Medi- hat elektromagne tische Verträglichkeit geprüft. In klinischen Studien ist die Keimreduktion bis zu 99,9 % nachgewiesen. Plasmabehand - lungen zur Desinfektion, anti - septische Behandlungen sowie Förderungen der Wundheilung bieten sich gerade im Hinblick auf Infektionen der Mundschleimhaut (z. B. Aphthen, Stomatitis, Myko- sen) und in der restaurativen und konservierenden Zahnheilkunde an. Im chi rurgischen Bereich findet die Plasmatherapie bei Wurzelspitzenresektionen, Ex- traktionen und Implantationen Anwendung. Henry Schein Dental [Infos zum Unternehmen] zingerät erzeugt kaltes Plasma direkt aus der um gebenden At mosphäre. Zu den mikrobiel- len Wirkweisen stehen zahlrei- che Veröffentlichungen zur Verfügung. Zur Gewährleistung eines hohen Sicherheitsstan- dards wurde das Gerät für den Betrieb ohne Netzanschluss entwickelt und vom VDE auf Henry Schein Dental Deutschland GmbH Tel.: 06103 7576200 www.henryschein-dental.de CAMLOG Erweiterung für schablonengestützte Implantation System beinhaltet Implantate mit vormon tierten Einbringpfosten, labortechnische und chirurgische Instrumente. Alle Systemkompo- nenten sind optimal aufeinan- der abgestimmt. Farbcodierte Führungshülsen und chi rurgische Einmalinstrumente ermög lichen eine sichere Anwendung. Zusätz- liche Hülsen und Tiefenstopps sind nicht notwendig. Die Im- plantatlager werden mit geführ- ten Einmalbohrern stufenweise in die Tiefe aufbereitet und das Implantat mithilfe eines vor- montierten Einbringpfostens mit Führungsschaft präzise bis zur geplanten Setztiefe inseriert. CAMLOG® [Infos zum Unternehmen] Markt eingeführte CAMLOG® Guide System wurde um CONELOG® SCREW-LINE Im - plantate erweitert und wird nun unter dem Namen „Guide System“ weitergeführt. Das CAMLOG® Vertriebs GmbH Tel.: 07044 9445-100 www.camlog.de Das Guide System von CAMLOG dient der schablonengeführten Implantatbettauf- bereitung und Insertion von CAMLOG® und CONELOG® SCREW-LINE Implantaten, nach vorheriger 3-D-Diagnostik und 3-D-Planung. Das im Herbst 2008 erfolgreich in den Die Beiträge in dieser Rubrik stammen von den Herstellern bzw. Vertreibern und spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. 60 Implantologie Journal 1&2 | 2015
Dentalpoint Mehr als nur ein Implantat ergänzt Mit dem neuen verschraubba- ren ZERAMEX® (P)lus Im- plantat die Dentalpoint ihr metall- freies Implantat system um eine reversierbare, metallfreie Sekundärteil- befestigung. Grundlage da- bei bietet eine metallfreie, uni direktional gerichtete Carbon- faser (CF) in einer thermoplastischen Po- lyetheretherketon-Matrix. Der junge Werkstoff hat eine Zugfestigkeit von 2.000 MPa (Titan Grad 4 hat 550 MPa), ein Elastizitätsmodul von 110 GPa und ist bioverträglich sowie kor- rosionsfest. Durch die weiche Kunststoffmatrix und dasSchraubendesign passt sich die Ober- fläche zu 100 Prozent der Implantatgeometrie an und bildet eine dichte Verbindung. Die innenliegenden Carbonfasern erstrecken sich über die gesamte Schraubenlänge und nehmen die Zug- kräfte dauerhaft auf. Dabei sind 85 Ncm Dreh- moment ohne Defekt an Schraube und Implantat möglich. Wie bei den be - stehenden ZERAMEX® Systemen kann auch das verschraubte Implantat bei allen Indikationen zum Einsatz kommen. Ebenso lassen sich die ZERAMEX® (P)lus Implantate mit den meisten vorhandenen Instrumenten setzen. Dentalpoint AG Tel.: 00800 93556637 www.zeramex.com Phibo Natürliche Schönheit mit dem goldenen Schnitt Phibo® Germany [Infos zum Unternehmen] Das Premiumimplantat Aurea® des spanischen Unternehmens Phibo, mit deutscher Niederlas- sung in Bensheim, hat sich für seine individuellen Versorgungen den goldenen Schnitt als Vorbild genommen. In der Zahnheilkunde wurde der goldene Schnitt 1973 erstmals von Lombardi erwähnt und entstand aus dem Kanon von Proportionen, die 1509 von Leonardo da Vinci, auf Grundlage des goldenen Verhältnisses 1/1,618, aufgestellt wurden. Das Aurea®-System gibt dafür die Unterstützung – für eine harmonische und ästhe tische Restauration. Die patentierte Avantplast®-Oberflächen - behandlung ist die charakteristische Oberflä- che der Phibo-Implantatsysteme und wurde mit einer zweifachen chemischen Behandlung modifiziert und vereint wichtige Faktoren zur Förderung der bio logischen Reaktion. Dazu gehören die optimale Rauheit, die knochen- gewebsähnliche Morphologie und die kon- trollierte Erhöhung der Festigkeit. Das Design des Aurea®-Implan- tats ermöglicht eine Verteilung der erzeugten Spannungsspit- zen auf eine größere Flächen- menge. Auf diese Weise erfolgen die Frei setzung von Energie und die Über tragung von Spannun- gen als Folge der Kaukräfte, gra- duell an der Zwischenschicht zwischen Knochen und Implantat. Die Verbindung mit der Prothetik erfolgt über eine konische Innensechskantverbindung mit einer basalen parallel wandigen Torxverbin- dung, welche für eine größere Verteilung der Kräfte und somit für eine größere Stabilität sorgt. Ebenso tragen die Mikrogewinde zur leichteren Hand habung und Erfolgsrate bei. Das aktive und richtungsgebundene Gewin- dedesign gestattet die Richtungs korrektur während des Einsetzens. Phibo® Germany Tel.: 06251 94493-0 www.phibo.com I E G E Z N A (cid:40)(cid:73)(cid:86)(cid:4)(cid:43)(cid:83)(cid:80)(cid:72)(cid:87)(cid:88)(cid:69)(cid:82)(cid:72)(cid:69)(cid:86)(cid:72)(cid:4)(cid:74)(cid:130)(cid:86)(cid:4)(cid:69)(cid:80)(cid:80)(cid:83)(cid:75)(cid:73)(cid:82)(cid:73)(cid:4)(cid:49)(cid:69)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:77)(cid:69)(cid:80)(cid:77)(cid:73)(cid:82) (cid:38)(cid:80)(cid:125)(cid:71)(cid:79)(cid:73)(cid:4)(cid:166)(cid:4)(cid:55)(cid:84)(cid:109)(cid:82)(cid:73)(cid:4)(cid:166)(cid:4)(cid:43)(cid:86)(cid:69)(cid:82)(cid:89)(cid:80)(cid:69)(cid:88)(cid:73) 1 Osteograft ® (cid:37)(cid:80)(cid:80)(cid:83)(cid:75)(cid:73)(cid:82)(cid:73)(cid:4)(cid:56)(cid:86)(cid:69)(cid:82)(cid:87)(cid:84)(cid:80)(cid:69)(cid:82)(cid:88)(cid:69)(cid:88)(cid:73)(cid:4)(cid:74)(cid:130)(cid:86)(cid:4)(cid:72)(cid:69)(cid:87)(cid:4)(cid:44)(cid:69)(cid:86)(cid:88)(cid:17)(cid:4)(cid:89)(cid:82)(cid:72)(cid:4) (cid:59)(cid:73)(cid:77)(cid:71)(cid:76)(cid:17)(cid:43)(cid:73)(cid:91)(cid:73)(cid:70)(cid:73)(cid:81)(cid:69)(cid:82)(cid:69)(cid:75)(cid:73)(cid:81)(cid:73)(cid:82)(cid:88) (cid:42)(cid:1)(cid:70)(cid:83)(cid:78)(cid:122)(cid:72)(cid:77)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:85)(cid:1)(cid:79)(cid:70)(cid:86)(cid:70)(cid:84)(cid:1)(cid:44)(cid:79)(cid:80)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:79)(cid:88)(cid:66)(cid:68)(cid:73)(cid:84)(cid:85)(cid:86)(cid:78)(cid:1)(cid:87)(cid:74)(cid:66) (cid:1)(cid:1)(cid:48)(cid:84)(cid:85)(cid:70)(cid:80)(cid:74)(cid:79)(cid:69)(cid:86)(cid:76)(cid:85)(cid:74)(cid:80)(cid:79)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:48)(cid:84)(cid:85)(cid:70)(cid:80)(cid:76)(cid:80)(cid:79)(cid:69)(cid:86)(cid:76)(cid:85)(cid:74)(cid:80)(cid:79) (cid:42)(cid:1)(cid:48)(cid:84)(cid:85)(cid:70)(cid:80)(cid:40)(cid:83)(cid:66)(cid:71)(cid:85)(cid:14)(cid:49)(cid:83)(cid:80)(cid:69)(cid:86)(cid:76)(cid:85)(cid:70)(cid:1)(cid:84)(cid:74)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:79)(cid:66)(cid:68)(cid:73)(cid:1)(cid:34)(cid:46)(cid:40)(cid:1)(cid:91)(cid:86)(cid:72)(cid:70)(cid:77)(cid:66)(cid:84)(cid:84)(cid:70)(cid:79) (cid:40)(cid:73)(cid:86)(cid:4)(cid:43)(cid:83)(cid:80)(cid:72)(cid:87)(cid:88)(cid:69)(cid:82)(cid:72)(cid:69)(cid:86)(cid:72) 2 CortiFlex® flexibler Kortikal-Span (cid:74)(cid:83)(cid:86)(cid:81)(cid:70)(cid:69)(cid:86)(cid:19)(cid:70)(cid:77)(cid:73)(cid:75)(cid:87)(cid:69)(cid:81)(cid:4)(cid:89)(cid:82)(cid:72)(cid:4)(cid:80)(cid:69)(cid:82)(cid:75)(cid:73)(cid:4)(cid:55)(cid:88)(cid:69)(cid:82)(cid:72)(cid:94)(cid:73)(cid:77)(cid:88)(cid:4)(cid:74)(cid:130)(cid:86)(cid:30) (cid:52)(cid:68)(cid:73)(cid:66)(cid:77)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:70)(cid:68)(cid:73)(cid:79)(cid:74)(cid:76)(cid:1)(cid:42)(cid:1)(cid:34)(cid:86)(cid:71)(cid:77)(cid:66)(cid:72)(cid:70)(cid:83)(cid:86)(cid:79)(cid:72)(cid:84)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:84)(cid:85)(cid:74)(cid:76)(cid:1)(cid:42)(cid:1) (cid:87)(cid:70)(cid:83)(cid:85)(cid:74)(cid:76)(cid:66)(cid:77)(cid:70)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:73)(cid:80)(cid:83)(cid:74)(cid:91)(cid:80)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:70)(cid:1)(cid:44)(cid:79)(cid:80)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:79)(cid:66)(cid:86)(cid:72)(cid:78)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:85)(cid:74)(cid:80)(cid:79)(cid:1)(cid:42)(cid:1)(cid:1) (cid:49)(cid:66)(cid:83)(cid:80)(cid:69)(cid:80)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:85)(cid:73)(cid:70)(cid:83)(cid:66)(cid:81)(cid:74)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:42)(cid:1)(cid:70)(cid:89)(cid:81)(cid:80)(cid:79)(cid:74)(cid:70)(cid:83)(cid:85)(cid:70)(cid:1)(cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:85)(cid:70) 3 Demineraliserte Knochenmatrix (DBM) (cid:37)(cid:54)(cid:43)(cid:51)(cid:50)(cid:4)(cid:40)(cid:41)(cid:50)(cid:56)(cid:37)(cid:48) (cid:46)(cid:66)(cid:74)(cid:79)(cid:91)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:52)(cid:85)(cid:83)(cid:15)(cid:1)(cid:20)(cid:21)(cid:23)(cid:1)(cid:42)(cid:1)(cid:22)(cid:22)(cid:21)(cid:18)(cid:18)(cid:1)(cid:35)(cid:74)(cid:79)(cid:72)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:42)(cid:1)(cid:37)(cid:70)(cid:86)(cid:85)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:1) (cid:39)(cid:80)(cid:79)(cid:27)(cid:1)(cid:17)(cid:23)(cid:24)(cid:19)(cid:18)(cid:1)(cid:20)(cid:17)(cid:26)(cid:23)(cid:14)(cid:17)(cid:1)(cid:42)(cid:1)(cid:39)(cid:66)(cid:89)(cid:27)(cid:1)(cid:17)(cid:23)(cid:24)(cid:19)(cid:18)(cid:1)(cid:20)(cid:17)(cid:26)(cid:23)(cid:14)(cid:19)(cid:26) (cid:74)(cid:79)(cid:71)(cid:80)(cid:33)(cid:80)(cid:84)(cid:85)(cid:70)(cid:80)(cid:72)(cid:83)(cid:66)(cid:71)(cid:85)(cid:15)(cid:69)(cid:70)(cid:1)(cid:42)(cid:1)(cid:88)(cid:88)(cid:88)(cid:15)(cid:80)(cid:84)(cid:85)(cid:70)(cid:80)(cid:72)(cid:83)(cid:66)(cid:71)(cid:85)(cid:15)(cid:69)(cid:70) (cid:42)(cid:69)(cid:92)(cid:30)(cid:4)(cid:20)(cid:26)(cid:27)(cid:22)(cid:21)(cid:4)(cid:23)(cid:20)(cid:29)(cid:26)(cid:17)(cid:22)(cid:29) (cid:35)(cid:74)(cid:85)(cid:85)(cid:70)(cid:1)(cid:84)(cid:70)(cid:79)(cid:69)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:52)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:78)(cid:74)(cid:83)(cid:1)(cid:42)(cid:79)(cid:71)(cid:80)(cid:83)(cid:78)(cid:66)(cid:85)(cid:74)(cid:80)(cid:79)(cid:84)(cid:78)(cid:66)(cid:85)(cid:70)(cid:83)(cid:74)(cid:66)(cid:77)(cid:1)(cid:91)(cid:86)(cid:15) (cid:38)(cid:14)(cid:46)(cid:66)(cid:74)(cid:77) (cid:52)(cid:85)(cid:70)(cid:78)(cid:81)(cid:70)(cid:77) Die Beiträge in dieser Rubrik stammen von den Herstellern bzw. Vertreibern und spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. (cid:37)(cid:66)(cid:85)(cid:86)(cid:78)(cid:16)(cid:54)(cid:79)(cid:85)(cid:70)(cid:83)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:83)(cid:74)(cid:71)(cid:85)
MARKT | PRODUKTINFORMATIONEN Champions Video Business-Talk: „Nichts ist beständiger als der Wandel!“ Champions-Implants [Infos zum Unternehmen] Business-Talk [Video] stellte sich im Rahmen der ZWP online- Gesprächsreihe „Business-Talk“ den Fragen von Jürgen Isbaner, Chefredakteur ZWP/DT D-A-CH. Das vollständige Interview finden Sie auf www.zwp-online.info oder Sie scan- nen den QR-Code. Moderne zahnärztliche Implantate „made in Germany“ – darauf hat sich Champions- Implants bereits seit Jahren spezialisiert. Dr. Armin Nedjat, CEO Champions-Implants, Champions-Implants GmbH Tel.: 06734 914080 www.championsimplants.com NSK 45-Grad-Winkelstück für die Chirurgie Das weltweit erste 45-Grad-Winkelstück aus dem Hause NSK ist nun auch als Z-SG45 mit externer Kühlung für den chirurgischen Ein- satz erhältlich. Ti-Max Z-SG45 erleichtert sig- nifikant den Zugang zu schwer erreichbaren Molaren oder anderen Mundregionen, in denen ein Standard-Winkelstück an seine Grenzen gelangt. Durch seine schlanke Form- gebung bietet es eine ausgezeichnete Sicht und großen Behandlungsfreiraum, da es mehr Raum zwischen dem Instrument und den benachbarten Zähnen lässt. Die kräftige, gleichbleibende Schneidleistung mit seiner 1 : 3- Übersetzung und einer maxi malen Drehzahl von 120.000/min verkürzt im Vergleich zu Standard-Winkel - NSK Europe [Infos zum Unternehmen] stücken die Behandlungszeiten beim zeitaufwendigen Sektionie- ren oder bei der Extraktion von Weisheitszähnen, wodurch Stress sowohl für den Behandler als auch für den Patienten spürbar verringert wird. Die neue DURAGRIP-Beschichtung erzeugt einen opti- malen Grip für den Behandler, sodass auch komplexe Ein griffe jederzeit mit größtmögli- cher Sicherheit durchgeführt werden können. Gleichzeitig erhöht die resistente DURAGRIP- Oberfläche die Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer und sorgt so für einen optimalen Wer- terhalt des Ins truments. Das Winkelstück ist sowohl mit (Z-SG45L) als auch ohne Licht (Z-SG45) erhältlich und kann somit an allen Chirur- gieeinheiten betrieben werden. NSK Europe GmbH Tel.: 06196 77606-0 www.nsk-europe.de Dentegris Erfolgreiches Implantologie- Symposium Spannende Vorträge, interessante Work- shops und eine gute Stimmung machten das zweitägige International Implantology Dental Expert Symposium im Düsseldorfer Hilton Hotel Mitte Mai zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Das zeigte auch die überaus positive Resonanz der Teilneh- mer aus dem In- und Ausland, die den großen Wissenstransfer und die thema - tische Vielfalt des Sympo siums lobten. Das hochkarätig besetzte Referentenfeld sorgte dafür, dass implantologische Themen - schwerpunkte wie bildgebende Diagnostik, Periimplantitistherapie, Ultraschallchirurgie, Hart- und Weichgewebsmanagement, Bio- mechanik von Implantat-Abutment-Verbin- dungen und CAD/CAM-Techniken in der Implanto logie umfassend und dem aktuel - len Wissensstand entsprechend beleuchtet wurden. Die gute Organisation und Verpfle- gung trugen dazu bei, dass die Teilnehmer auch nach Ende des Hauptkongresses bis Samstagabend um 18.00 Uhr in den gut besuchten Dentegris-Workshops saßen. Als vorbildlich darf auch die Simultanüberset- zung sämtlicher Vorträge und Workshops bezeichnet werden. Dentegris Deutschland GmbH Tel.: 02841 88271-0 www.dentegris.de Dentegris [Infos zum Unternehmen] Die Beiträge in dieser Rubrik stammen von den Herstellern bzw. Vertreibern und spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. 62 Implantologie Journal 1&2 | 2015
I E G E Z N A OT medical [Infos zum Unternehmen] OT medical Herbst 2014: Intensivtraining am Humanpräparat Der OT medical-Dauerbrenner „Dreitägiges Intensivtraining am Humanpräparat“ in Buda- pest geht in die nächste Runde. Vom 12. bis 14. Sep tember 2014 haben interessierte Implantologen wieder die Möglichkeit, ein attraktives Fortbildungsprogramm in kollegia- ler Atmosphäre in der ungarischen Do- naumetropole zu erleben. Wie in den vergangenen Jahren wird der Kurs in Zusammenarbeit mit der in- ternational renommierten Semmelweis Uni- versität (II. Ins titut für Pathologie) stattfinden. Den Schwerpunkt dieser Fortbildungsveran- staltung bildet auch in diesem Jahr die inten- sive selbstständige Arbeit der Kursteilnehmer am (unfixierten) Humanpräparat. Darüber hi- naus erwartet die Teilnehmer ein erfahrenes Referententeam, wissenschaftliche Fachvor- träge und Demonstrationen am Präparat. Auf- grund der großen Nachfrage und begrenzter Teilneh merzahlen wird um frühzeitige Anmeldung gebeten. Weitere Informatio- nen unter Tel.: 0421 5571610 oder E-Mail: info@ot-medical.de OT medical GmbH Tel.: 0421 557161-0 www.ot-medical.de Nobel Biocare Um die Ecke gedacht – für verschraubte Ästhetik ID N E S 2 U ! 0 0 0 1 3 (cid:87) Kollagene für die Dentalchirurgie PARASORB RESODONT® Forte Als Ergänzung zur klassischen PARASORB RESODONT® gibt es die Kollagenmembran auch in einer Forte-Variante. PARASORB RESODONT® Forte enthält 6 - 8 mg equine, native Kollagenfibrillen je Quadrat- zentimeter. Bei PARASORB RESODONT® Forte stehen die Dauer der Barrierefunktion und das fehlerver- zeihende Handling im Vordergrund. Eigenschaften: (cid:87) sehr hohe Reißfestigkeit (cid:87) deutlich verlängerte Standzeit, ohne chemische Zusätze (cid:87) schnelle Integration im umgebenden Gewebe (cid:87) höchste Produktsicherheit und hervorragende Biokompatibilität 2 2 0 0 A 2 0 - 3 1 0 2 Mit dem NobelProcera® Angulated Screw Channel (ASC) Abutment und dem passenden Schraubendreher Omnigrip™ erweitert sich das Anwendungsspek trum für verschraubte Lösungen. Denn bei dem neuen individuellen ASC Abutment hat der Zahntechniker die Möglichkeit, den Schraubenkanal in einen Winkel von 0 bis zu 25 Grad zur Implantat- achse und innerhalb eines 360-Grad-Radius zu setzen. Trotz des angulierten Kanals ist das feste Anziehen und Lösen der Schraube mit dem Omnigrip-Schraubendreher für den Zahnarzt mühelos. Die Spitze dieses Werk- zeugs ist dem angulierten Schraubenkanal im Schraubenkopf angepasst. Und: Mit seiner einzigarti- gen Spitze lässt sich die Schraube sicher aufnehmen. Verschraubte Verbindungen ermöglichen schnelle klini- sche Behandlungsprotokolle und sie sind einfach in der Pflege. Im Vergleich zu zementierten Lö- sungen zeigen sich zwei wesentliche Vorteile: Die Suprakonstruktion lässt sich ein- fach abnehmen. Und: Zwischen Abutment und Krone können keine Zement - reste zurückbleiben, die periimplan- täre Entzündungen begüns tigen. Nobel Biocare [Infos zum Unternehmen] Nobel Biocare Deutschland GmbH Tel.: 0221 50085-590 www.nobelbiocare.com Die Beiträge in dieser Rubrik stammen von den Herstellern bzw. Vertreibern und spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. RESORBA Medical GmbH Am Flachmoor 16, 90475 Nürnberg, Germany Tel. +49 9128 / 91 15 0 Fax +49 9128 / 91 15 91 www.resorba.com
MARKT | INTERVIEW Im Rahmen der ZWP online Gesprächs- reihe „Business-Talk“ traf ZWP-Chef - redakteur Jürgen Isbaner Wolfgang Becker, Geschäftsführer der Straumann GmbH, in Freiburg im Breisgau, dem Sitz der Straumann GmbH. Die Straumann GmbH ist Teil der Straumann Gruppe – einem der weltweit führenden Anbieter im Bereich der dentalen Implantologie, restaurativen Zahnmedizin und oralen Geweberegeneration. Video zum Interview [Video] Im Implantologiemarkt auf „mehrWert+“ setzen Jürgen Isbaner Nach Auffassung vieler Experten befindet sich der Implantologiemarkt derzeit im Umbruch. Trotz großer Anstrengungen der führenden Unter- nehmen auf dem Gebiet von For- schung und Entwicklung stagnieren die Verkaufszahlen. Wie schätzen Sie die derzeitige Marktsituation ein und welche Hauptentwicklungs - richtungen sind Ihrer Meinung nach erkennbar? Es findet tatsächlich ein Umbruch statt. Der Markt stagniert seit ca. zwei bis drei Jahren und trotz neuer Materialien oder Innovationen konnte kein posi - tives Wachstum generiert werden. Das heißt, dass eine Verschiebung von kon- ventionellem zum implantatgetragenen Zahnersatz nicht stattgefunden hat. Des Weiteren gab es eine Verschiebung der Stückzahlen vom Premiumsegment hin zum sogenannten Value- oder Bil- ligsegment. Dieser Trend ist Realität und dem versuchen wir uns auch zu stellen. Sicherlich auch als Reaktion auf die soeben beschriebenen Entwicklungen hat Straumann kürzlich die Initiative „mehrWert+“ gestartet. Was beinhal- tet die Initiative und welches Ziel wird damit verfolgt? Zunächst einmal bedeutet das im Kern, dass Kunden und Patienten von einem verbesserten Preis-Leistungs-Verhält- nis bei Zahnimplantaten profitieren. Das Hochleistungsmaterial Roxolid er- setzt ab sofort ohne Mehrkosten Titan als Standardmaterial bei Straumann- Implantaten. Mit dieser bedeutenden Umstellung wollen wir einen neuen Standard in der Implantologie setzen. Kunden wünschen sich ein übersichtli- ches Produktsortiment und transparente Preise – das sind die Ergebnisse der Marktforschung und einer von Strau- mann initiierten Kundenumfrage. Wir haben darauf reagiert und offerieren seit Januar 2014 unter der Bezeichnung „mehrWert+“ ein optimiertes Implan- tatangebot. Kunden erhalten jetzt das beste Straumann-Implantatmaterial Ro- xolid in Kombination mit der SLActive- oder SLA-Oberfläche zum gleichen oder günstigeren Preis im Vergleich zum ent- sprechenden Titan-Implantat. Der Behandler wählt bei uns zwischen zwei Oberflächen, zwei Materialien und drei Preisen. Erfahrene Implantologen finden so für jede spezielle Indikation ihr Implantat, und für Neueinsteiger gibt es einfache und günstige Starterpakete. Zu attraktiven Konditionen gibt es von Straumann auch weiterhin ein im Um- fang reduziertes Titan-SLA-Sortiment, speziell für preissensitive Patienten. Wir setzen also mit „mehrWert+“ ganz konsequent auf unser bestes Implantat- material. Roxolid ist einzigartig im Hinblick auf Festigkeit und Osseointe- grationseigenschaften. Unser Ziel als Premiumanbieter ist es, bestmögliche Lösungen und Produkte zum Wohle des Patienten zu entwickeln und dabei gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden laufend zu steigern. Wir setzen dabei ganz klar auf ein über- sichtliches Sortiment und transparente Preise. Vom Material-Upgrade von Titan auf Roxolid profitieren Behandler und Patienten gleichermaßen. Sie haben das Stichwort Premium - anbieter gegeben. Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen Premiumanbieter auf dem Gebiet der Implantologie aus und welche Produkte bzw. welchen 64 Implantologie Journal 1&2 | 2015
I E G E Z N A Service bietet Straumann hier kon- kret? Straumann gilt als Pionier und weltweit führender Anbieter im Bereich der Dental-Implantologie. Gegründet 1954 begeht Straumann dieses Jahr bereits sein 60-jähriges Jubiläum. Dank seiner Wurzeln im Bereich der Schweizer Fein- mechanik sowie ausgezeichneter klini- scher Ergebnisse ist das Straumann® Dental Implant System für seine Qualität und Zuverlässigkeit bekannt. Es zählt zu den meistdokumentierten Implantatsys - temen der Welt. Mit Straumann® CARES® Digital Solu - tions bieten wir Zahnärzten eine umfas- sende Lösung im Bereich der digitalen Zahnmedizin – zuverlässig, präzise und an ihren Bedürfnissen orientiert. Zusätz- lich zum Implantatsystem und den Pro- thetikkomponenten bietet Straumann regenerative Lösungen, die für die Ge- weberegeneration zur Unterstützung von Implantatversorgungen oder zur Zahnerhaltung nach Parodontosebe- handlungen eingesetzt werden können. Ein weiterer zentraler Punkt sind For- schung, Entwicklung und Fortbildung. Heute leistet das Unternehmen weltweit den größten Beitrag zur Forschung und Entwicklung in der Branche. Straumann führt zudem Kurse für zahnmedi - zinisches Fachpersonal durch. Dabei arbeitet Straumann eng mit dem Inter- nationalen Team für Implantologie (ITI) zusammen. Das ITI ist ein internatio - nales Netzwerk aus Zahnärzten und Forschern führender Kliniken, For- schungsinstituten und Hochschulen auf der ganzen Welt. Darüber hinaus gehen wir mit un- serem Service programm MORE THAN IMPLANTS™ gezielt auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein. Wir bieten hier modulare Leistungen an, die aufgrund der individuellen Situation ausgewählt und eingesetzt werden können. Die Gesamtheit der Leistungen von MORE THAN IMPLANTS™ ist optimal auf die Abläufe in Praxis und Labor abge- stimmt. Im Rahmen der EAO-Tagung 2013 in Dublin wurde bereits das Straumann- Keramikimplantat vorgestellt, die offi- zielle Markteinführung ist für den April dieses Jahres angekündigt. Wel- che Rolle werden Keramikimplantate künftig allgemein und speziell im Straumann-Portfolio spielen? Keramikimplantate sind heute sicher noch eine Nischenlösung und werden vor allem von Patienten, die ein metall- freies Implantat wollen, nachgefragt. Das neue Keramikimplantat von Strau- mann (Ceramic Implant Monotype – CIM) ist derzeit als Monotyp-Implantat ausgeführt, und seine Oberfläche ist mit SLA vergleichbar, auch bezüglich der Einheilung im Knochen. Mit diesem elfenbeinfarbigen Keramikimplantat können wir den Behandlern eine neue ästhetische Lösung anbieten für Patien- ten mit besonderen Bedürfnissen, z.B. Patienten mit dem Wunsch nach metall- freien Optionen. Damit können sie ihr Behandlungsportfolio auf innovative Weise erweitern, ohne dabei auf die bewährte wissenschaftlich fundierte Straumann-Qualität verzichten zu müs- sen. Ungeachtet dieser Premiumstrategie reagiert Straumann auf die Herausfor- derungen im Markt auch mit gezielten Akquisen im sogenannten Value- Segment. Welche strategische Konzep- tion steckt dahinter und wie werden die einzelnen Marken am Markt posi- tioniert? In der Tat reagieren wir offensiv auf die sich verändernden Marktbedingungen. Im Verlauf des vergangenen Jahres haben wir wichtige Akquisitionen bekannt ge- geben, die das strategische Ziel verfolgen, auch im sogenannten Value-Segment im Markt für Zahnersatz ein weltweit füh- render Anbieter zu werden. Der erste Schritt der Gruppe außerhalb des Pre- mium-Segments war zunächst die Über- nahme von 49 Prozent an Neodent, dem Implantologie-Marktführer in Brasilien. Die im Herbst letzten Jahres bekannt gegebene Übernahme von Medentika und einer 30-Prozent-Betei- ligung bei Createch Medical sind eben- falls Ausdruck dieser strategischen Aktivitäten. Alle Unternehmen operieren – unab- hängig von Straumann – mit verschie- denen Marken mit eigener Ansprache und Philosophie, eigenen Vertriebsorga- Das Original Über 25 Jahre Langzeiterfolg KSI-Kurse 2014: 14.–15. März 23.–24. Mai 05.–06. September 07.–08. November 05.–06. Dezember Jetzt anmelden! (cid:79) sofortige Belastung durch selbstschneidendes Kompressionsgewinde (cid:79) minimalinvasives Vorgehen bei (cid:79) kein Microspalt dank Einteiligkeit (cid:79) preiswert durch überschaubares transgingivaler Implantation Instrumentarium Das KSI-Implantologen Team freut sich auf Ihre Anfrage! K.S.I. Bauer-Schraube GmbH Eleonorenring 14 · D-61231 Bad Nauheim Tel. 0 60 32 / 3 19 12 · Fax 0 60 32 / 45 07 E-Mail: info@ksi-bauer-schraube.de www.ksi-bauer-schraube.de
MARKT | INTERVIEW Wolfgang Becker, Geschäftsführer der Straumann GmbH. nisationen sowie eigener Produktion. Dies widerspiegelt die Mehr-Marken- Strategie, die Straumann bereits mit der Marke Neodent umsetzt. Die Philo - sophie von Straumann, hervorragende Produkte und Lösungen anzubieten, deren klinische Erfolgsnachweise doku- mentiert sind und die durch ausgezeich- nete Dienstleistungen ergänzt werden, bleibt bestehen. Die Attraktivität der dentalen Implanto- logie hat zu einer Zunahme lokaler Alle Roxolid-Implantate werden mit dem neuen LoximTransferteil geliefert. 66 Implantologie Journal 1&2 | 2015 Der Kongress wird vom 24. bis 26. April 2014 im Palexpo-Kongresszentrum in Genf stattfinden. Unter dem Titel „Knowledge is key“ werden die führen- den Meinungsbildner zu topaktuellen Themen in der dentalen Implantologie referieren. Das wissenschaftliche Pro- grammkomitee besteht aus Dr. Stephen Chen (Australien, Vorsitzender), Prof. Dr. Daniel Buser (Schweiz), Prof. Dr. David Cochran (USA), Prof. Dr. Lisa Heitz- Mayfield (Australien), Prof. Dr. Thomas Taylor (USA), Dr. Simon Storgård Jensen (Dänemark) und Prof. Dr. Daniel Wismeijer (Niederlande). Das Komitee hat ein at- traktives wissenschaftliches Programm mit starker Praxisorientierung zusam- mengestellt und darauf geachtet, dass die gewonnenen Erkenntnisse direkt in der täglichen Arbeit umgesetzt werden können. Die Veranstaltung umfasst drei Themenblöcke, die die aktuell wichtigs- ten Fragestellungen innerhalb der Den- talgemeinschaft behandeln: Digitale Implantologie, Prävention und Manage- ment von biologischen und technischen Komplikationen und neue Ansätze, Herausforderungen und Grenzen in der Ästhetik. Vielen Dank für das Gespräch! Straumann [Infos zum Unternehmen] ITI World Symposium 2014 Programm (engl.) t k a t n o K Straumann GmbH Jechtinger Straße 9 79111 Freiburg im Breisgau Tel.: 0761 4501-0 Fax: 0761 4501-149 info.de@straumann.com www.straumann.de Value-Anbieter geführt, die preisgüns- tige Nachahmerprodukte bereitstellen. Obwohl viele dieser Produkte unserer Ansicht nach bezüglich Innovation, Qualität, Kundendienst, Komfort und Si- cherheit nicht mit Premiumprodukten mithalten können, müssen wir akzep - tieren, dass eine wachsende Zahl von Kunden den erwiesenen Mehrwert, den eine Premium-Marke wie Straumann bietet, nicht immer honorieren wollen – besonders bei restaurativen Produkten. Um auf diese Bedürfnisse einzugehen und gleichzeitig das damit verbundene große Geschäftspotenzial zu nutzen, bauen wir eine Plattform mit Value-Mar- ken auf, bei der Medentika und Neodent eine wichtige Rolle spielen werden. Als spezialisierte Anbieterin höchstwertiger Prothetik wird Createch sowohl unsere Premium- als auch die Value-Plattform bedienen. Alle drei sind gut geführte, profitable Unternehmen mit wachsen - der Präsenz in wichtigen Märkten und damit ein wertvoller strategischer Ge- winn für uns. Mit einer partiellen Be - teiligung ist sichergestellt, dass jedes Unternehmen seine Flexibilität, den eigenen Charakter und die eigene Dynamik beibehalten kann. Ende April findet in Genf das ITI World Symposium 2014 statt. Was erwartet die Teilnehmer?
(cid:139)(cid:3)(cid:48)(cid:44)(cid:54)(cid:3)(cid:38)(cid:82)(cid:85)(cid:83)(cid:82)(cid:85)(cid:68)(cid:87)(cid:76)(cid:82)(cid:81)(cid:17)(cid:3)(cid:36)(cid:79)(cid:79)(cid:3)(cid:85)(cid:76)(cid:74)(cid:75)(cid:87)(cid:86)(cid:3)(cid:53)(cid:72)(cid:86)(cid:72)(cid:85)(cid:89)(cid:72)(cid:71)(cid:17) (cid:40)(cid:28)(cid:38)(cid:32)(cid:3) (cid:36)(cid:46)(cid:3) (cid:200) (cid:36) (cid:40) (cid:43) (cid:39) (cid:32) (cid:13)(cid:11)(cid:12)(cid:13) (cid:25) (cid:45)(cid:63)(cid:79)(cid:73)(cid:70)(cid:78)(cid:77)(cid:67)(cid:73)(cid:72) (cid:67)(cid:72) (cid:36)(cid:71)(cid:74)(cid:70)(cid:59)(cid:72)(cid:77)(cid:201)(cid:182) (cid:30)(cid:30) (cid:73)(cid:73) (cid:72)(cid:72) (cid:67)(cid:67) (cid:61)(cid:61) (cid:59)(cid:59) (cid:70)(cid:70) (cid:30)(cid:30) (cid:73)(cid:73) (cid:72)(cid:72) (cid:72)(cid:72)(cid:63)(cid:63)(cid:61)(cid:61) (cid:77)(cid:77)(cid:67)(cid:67)(cid:73)(cid:73)(cid:72)(cid:72) (cid:36)(cid:36)(cid:71)(cid:71)(cid:74)(cid:74)(cid:70)(cid:70)(cid:59)(cid:59)(cid:72)(cid:72)(cid:77)(cid:77) (cid:80)(cid:80)(cid:67)(cid:67)(cid:77)(cid:77)(cid:66)(cid:66) (cid:30)(cid:30)(cid:73)(cid:73)(cid:71)(cid:71)(cid:60)(cid:60)(cid:73)(cid:73) (cid:43)(cid:43)(cid:59)(cid:59)(cid:61)(cid:61)(cid:69)(cid:69)(cid:59)(cid:59)(cid:65)(cid:65)(cid:63)(cid:63) (cid:13)(cid:11)(cid:11)(cid:18) (cid:24) (cid:42)(cid:42)(cid:61)(cid:61)(cid:77)(cid:77)(cid:59)(cid:59)(cid:65)(cid:65)(cid:73)(cid:73)(cid:72)(cid:72)(cid:30)(cid:30)(cid:73)(cid:73)(cid:72)(cid:72)(cid:72)(cid:72)(cid:63)(cid:63)(cid:61)(cid:61)(cid:77)(cid:77)(cid:67)(cid:67)(cid:73)(cid:73)(cid:72)(cid:72) (cid:36)(cid:36)(cid:71)(cid:71)(cid:74)(cid:74)(cid:70)(cid:70)(cid:59)(cid:59)(cid:72)(cid:72)(cid:77)(cid:77) (cid:80)(cid:80)(cid:67)(cid:67)(cid:77)(cid:77)(cid:66)(cid:66) (cid:33)(cid:33)(cid:67)(cid:67)(cid:72)(cid:72)(cid:59)(cid:59)(cid:70)(cid:70) (cid:31)(cid:31)(cid:76)(cid:76) (cid:67)(cid:67) (cid:70)(cid:70) (cid:70)(cid:70) (cid:13)(cid:11)(cid:11)(cid:16) (cid:23) (cid:36)(cid:36)(cid:72)(cid:72)(cid:77)(cid:77)(cid:63)(cid:63)(cid:76)(cid:76)(cid:72)(cid:72)(cid:59)(cid:59)(cid:70)(cid:70)(cid:35)(cid:35)(cid:63)(cid:63)(cid:81)(cid:81)(cid:9) (cid:36)(cid:36)(cid:71)(cid:71)(cid:74)(cid:74)(cid:70)(cid:70)(cid:59)(cid:59)(cid:72)(cid:72)(cid:77)(cid:77) (cid:80)(cid:80)(cid:67)(cid:67)(cid:77)(cid:77)(cid:66)(cid:66) (cid:33)(cid:33)(cid:67)(cid:67)(cid:72)(cid:72)(cid:59)(cid:59)(cid:70)(cid:70) (cid:31)(cid:31)(cid:76)(cid:76)(cid:67)(cid:67)(cid:70)(cid:70)(cid:70)(cid:70) (cid:12)(cid:20)(cid:20)(cid:19) (cid:22) (cid:42)(cid:72)(cid:63)(cid:3)(cid:43)(cid:67)(cid:63)(cid:61)(cid:63)(cid:3)(cid:36)(cid:71)(cid:74)(cid:70)(cid:59)(cid:72)(cid:77) (cid:12)(cid:20)(cid:20)(cid:18) (cid:36)(cid:36)(cid:72)(cid:72)(cid:77)(cid:77)(cid:63)(cid:63)(cid:76)(cid:76)(cid:72)(cid:72)(cid:59)(cid:59)(cid:70)(cid:70)(cid:207)(cid:207)(cid:32)(cid:32)(cid:81)(cid:81)(cid:77)(cid:77)(cid:63)(cid:63)(cid:76)(cid:76)(cid:72)(cid:72)(cid:59)(cid:59)(cid:70)(cid:70) (cid:35)(cid:35) (cid:63)(cid:63) (cid:81)(cid:81) (cid:9)(cid:9) (cid:21) (cid:36)(cid:36) (cid:71)(cid:71) (cid:74)(cid:74) (cid:70)(cid:70) (cid:59)(cid:59) (cid:72)(cid:72) (cid:77)(cid:77) (cid:12)(cid:20)(cid:20)(cid:16) (cid:36)(cid:72)(cid:77)(cid:63)(cid:76)(cid:72)(cid:59)(cid:70)(cid:3)(cid:207)(cid:3)(cid:32)(cid:81)(cid:77)(cid:63)(cid:76)(cid:72)(cid:59) (cid:70) (cid:3) (cid:35) (cid:63) (cid:81) (cid:9)(cid:3)(cid:36) (cid:71) (cid:74)(cid:70)(cid:59)(cid:72)(cid:77) (cid:20) UNSER ERFOLGSREZEPT? MAKE IT SIMPLE! Wir bieten für jede Aufgabe die passende Lösung. Denn wir wissen: Ihr persönlicher Erfolg ist immer nur so hoch wie die Zufriedenheit Ihrer Patienten. Deshalb setzen wir uns täglich dafür ein, Ihrem Anspruch in allen Belangen gerecht zu werden. Mit einfachen Lösungen für perfekte Ergebnisse. Make it simple – MIS! Mehr Infos unter mis-implants.de (cid:22) (cid:21) (cid:20) (cid:138) (cid:23) (cid:24) (cid:25)
NEWS Gerichtsurteil Strafe für Implantat-Pfusch reduziert Ein Zahnarzt setzte seinem Patienten 18 Im- plantate. Er bohrte ohne Schablone und plat- zierte die Implantate unsachgemäß. Vor einem Jahr wurde er zu einer Geldstrafe von 48.000 Euro verurteilt. Der Zahn- arzt ging in Berufung. Nun liegt ein neues Urteil vor. Zum Vorfall: Nach dem Entfernen von rest lichen Zähnen wurden dem Kläger 18 Implantate eingesetzt. Nach der fünfstündigen Prozedur wurde er laut eigener Aussage nach Hause geschickt, mit einem Eimer, falls die Narkose noch Nach- wirkungen zeige. Bereits in erster Verhandlung wurde das Verhalten des Zahnarztes gegen- über dem Patienten angeprangert. Da das derzeitige Einkommen des Angeklag- ten nur geschätzt werden konnte, wurde die Strafe nun reduziert. Der Schuldspruch bleibt bestehen. Der Verurteilte muss 14.450 Euro zahlen. Quelle: ZWP online Studie Biofilm hat individuellen „Fingerabdruck“ Jeder Mensch ist an seinem Fingerabdruck eindeutig zu identifizieren. Wissenschaftler der Ohio State University haben nun festge- stellt, dass der Biofilm im menschlichen Mund eine ebenfalls so individuelle Struktur besitzt, dass jeder dadurch identifizierbar ist. Der Biofilm im Mundraum besteht aus etwa 400 verschiedenen Arten von Mikroben. Nur zwei Prozent der Mikroben waren in einer Studie bei allen Testpersonen vorhanden. In der Untersuchung wurde auch festgestellt, dass Personalwechsel CAMLOG Gruppe hat neuen CEO ausgeprägten strategischen, operativen und organisatori- schen Fähigkeiten weiter - schreiben. Eines seiner Haupt- ziele wird die weitere Internatio- nalisierung der Marke CAMLOG sein. Peter Braun bringt über 20 Jahre Erfahrung aus verschie- denen Branchen der Health- care-Industrie mit. Nach dem Studium arbeitete er zehn Jahre für multinationale Unterneh- men, unter anderem bei CIBA Vision/Novartis in der Ophthal- mologie. Danach baute er ein Start-up-Unternehmen auf, das auf die Entwicklung und Herstel- lung von chirur gischen Medical Devices – unter anderem auch im Dentalbereich – spezialisiert war. Während fünf Jahren war er Ge- schäftsführer bei Weleda, einem Schweizer Unternehmen im Bereich Naturkosmetik und Komplementärmedizin. Einige Jahre als Strategieberater und als Interims - geschäftsführer für Restrukturierungen komplettieren seine Management-Erfah- rung. innerhalb bestimmter ethnischer Gruppen die gleichen Mikrobenarten vorkommen. Ein Test- computer wertete per DNA-Sequenzing Pro- ben verschiedener Personen aus und konnte daraus eindeutig deren ethnische Herkunft ermitteln. Innerhalb der Bevölkerungsgruppen sind die vorhandenen Mikrobenarten bei jedem Menschen so individuell verteilt, dass keine zwei Personen den gleichen Biofilm haben. Die Erkenntnisse aus der Studie mit 100 Teilnehmern liefern Hinweise darauf, warum bestimmte Bevölkerungsgruppen ver- mehrt von Parodontitis betroffen sind und warum eine Therapie nicht bei jedem gleich gut anschlagen kann. Quelle: CAMLOG Quelle: ZWP online Herr Peter Rudolf Braun ist per 1. Juni 2014 neu als Chief Executive Officer bei der CAMLOG Biotechnologies AG in Basel, Schweiz, eingetreten. Er übernimmt die operative Führung von Interims-CEO Dr. René Willi, dessen Kompetenz als Mitglied und Delegierter des Verwaltungsrats dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung steht. Herr Braun wird die Erfolgsge- schichte des Unternehmens mit seinen 68 Implantologie Journal 1&2 | 2015
I E G E Z N A Tödliche Zahn-OP Patientin stirbt nach Extraktion von 20 Zähnen Den Zahnarztbesuch bezahlte eine 64- jährige Patientin aus den USA mit ihrem eigenen Leben. Als Judy Gan am Morgen des 17. Februar die Praxis von Dr. Rashmi Patel aufsuchte, um sich einer Implantatversor- gung zu unterziehen, ahnte sie nicht, dass ihr Zahnarzt der Letzte sein würde, dem sie an diesem Tag begegnete. Zwanzig Zähne sollten ihr in einer Sitzung extrahiert und mit Implantaten neu versorgt werden. Während der Behandlung wurde die Patientin nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Gleich zwei Assistenten wiesen den behandelnden Zahnarzt darauf hin, dieser lehnte allerdings die Verständigung des Notrufs ab und spritzte ihr stattdessen ein Mittel, das sie aus der Narkose aufwachen ließ, berichtet der US-Fernsehsender WFSB. Die Bitte der Patientin, die Operation zu stoppen, ver - weigerte der Zahnmediziner. Während seine Helferin immer wieder auf die abnehmende Sauerstoffsättigung und sinkenden Vitalzei- chen hinwies, operierte er einfach weiter. Als sich Dr. Rashmi Patel besann und schluss- endlich dem Notruf zustimmte, lag die Pa- tientin bereits im Sterben. Trotz schneller ambulanter Hilfe durch die Rettungskräfte wurde Judy Gan wenig später für tot erklärt. Die Untersuchungen laufen, bei der anste- henden Anhörung im Juni droht dem seit elf Jahren praktizierenden Zahnarzt der Verlust der Zulassung. Quelle: ZWP online Forschung Nanotitaniumröhrchen für erfolgreichere Implantation Titandioxid (TiO2) ist ein aussichtsreicher Stoff und wird vor allem in der Nanotechno- logie vielfältig eingesetzt. Je nach Größe der Partikel färbt er Materialien in strahlendes Weiß (z.B. Zahncreme) oder lässt Ober - flächen von Smartphones glänzen. Auch für die Implantologie könnte TiO2 bald eine bedeutende Verbesserung darstellen. Titanröhrchen im Nanobereich als Beschich- tung von Implantaten verbessern laut Tolou Shokuhfar von der Michigan Technological University deren Einheilungsprognose. Durch die Beschichtung werden Knochenzellen zum Wachsen angeregt. Sie haften schneller an den beschichteten als an herkömmlichen Titan - implantaten an. Weiterer Pluspunkt: Die Na- noröhrchen könnten vor der Implantation mit Medikamenten oder antibakteriell wirkenden Silbernanopartikeln gefüllt werden, um die Implantateinheilung noch stärker zu fördern und Entzündun- gen zu vermeiden. Shokufar und seine Kollegen haben ein vorläufiges Patent auf diese Technologie und versuchen sie nun marktfähig weiterzuentwickeln. Quelle: ZWP online make the switch Platform-Switching Designt zur Vermehrung des Weichgewebevolumens auf der Implantatschulter Laser-Lok®-Bereich Unterstützt die Anlagerung von Weichgewebe und erhält den krestalen Knochen Optimiertes Gewindedesign Selbstschneidendes Buttress- Gewinde zur Erhöhung der Primärstabilität Restaurative Leichtigkeit Farbkodierung der konischen Innensechskantverbindung zur schnellen Identi(cid:31) kation und eindeutigen Komponentenab- stimmung . S D D , i i h c s M g a r C d n a S D D , i s n v e N n o r y M f o y s e t r u o c e r a s e g a m i i l c g o o t s h d n a i l a c n i i l C * Nutzen Sie unsere Kontaktdaten zur Anforderung weiterführender Informationen. BioHorizons GmbH Bismarckallee 9 79098 Freiburg Tel. 0761 55 63 28-0 Fax 0761 55 63 28-20 info.de@biohorizons.com www.biohorizons.com
s e l u n a r g y k c i t s c i n o i b Genial einfaches Handling! beschleunigte Osteo- konduktion, nachhaltige Volumenstabilität Vertrieb Deutschland: Sunstar Deutschland GmbH Aiterfeld 1 DE-79677 Schönau Telefon: 07673 885108-0 service@de.sunstar.com easy-graft ® Hotline: 07673 885108-55 easy-graft® Bestellfax: 07673 885108-44 I E G E Z N A L A T S Y R C ® t f a r g - y s a e DENTSPLY Neues Kundenmagazin Der Implantathersteller DENTSPLY Implants Deutschland stellt sein neues Kundenmagazin vor, das die beliebtesten Elemente der bis - herigen Kundenzeitschriften von DENTSPLY Friadent und ASTRA TECH Dental verbindet. Neben der Printausgabe ist das neue Magazin auch als App oder Web-Version verfügbar – mit zusätzlichen Inhalten wie Bilder, Videos und Links zu weiterführenden Informationen. Mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren startet das neue Kundenmagazin auf dem deutschen Markt. Im Mittel punkt stehen Fall - berichte, die dem Anwender zahlreiche An - regungen bieten – von patientenfreundlichen implantologischen Konzepten über zuver - lässige augmentative Verfahren bis hin zu prä zisesten prothe tischen Lösungen. Neben Informationen über Produktneu heiten, Fort- bildungen und Veranstaltungen geben Unternehmensvertreter auch Einblicke in den Kundenservice und in den Bereich der wissen- schaftlichen Dokumentationen. Die Leser können Fragen stellen, die von Experten beant wortet und in der nächs ten Ausgabe veröffentlicht werden. Die zweite Ausgabe erscheint im Herbst 2014. DENTSPLY Implants Deutschland Tel.: 0621 4302-006 www.dentsplyimplants.de App zum DENTSPLY Implants Magazin DENTSPLY Implants [Infos zum Unternehmen] Behandlungsfehler Krankenkasse zahlt Gutachten bei Zahnersatzproblemen Wenn etwas mit dem neuen Zahnersatz nicht stimmt, muss der Zahnarzt nachbessern. Hat er keinen Erfolg, kann ein kostenfreies Gut- achten helfen. Vor einem Jahr hat Beate A. den ersten Zahnersatz bekommen. Seitdem schmerzt ihr Kiefergelenk und beim Kauen beißt sie in die rechte Wange. Mehrmals war die 61-Jährige bei ihrer Zahnärztin, doch die sieht keinen Handlungsbedarf. Grundsätz- lich gilt zunächst: Bei gesetzlich Versicherten muss der Arzt zwei Jahre lang Gewähr auf den Zahn ersatz übernehmen. Bei Bedarf muss also kostenfrei nachgebessert werden. Ist die Nachbesserung wie bei Beate A. nicht erfolgreich, sollte man sich an seine Krankenkasse wenden. „Die vermittelt dann ein Mängelgutachten“, sagt Judith Storf von der Bielefelder Beratungsstelle der Un abhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Stimmt wirklich mit dem Zahnersatz etwas nicht, fasst dieses Gutachten die Probleme zu- sammen und macht Vor- schläge, wie sie sich beheben lassen. Oft folge der Zahnarzt den Vorschlägen des Gutach- tens, so Storf, und versuche die Mängel zu beheben. Bleiben diese aber weiter beste- hen, könne man die Krankenkasse um ein zweites Gutachten bitten. Bestätigt das die Mängel, kann der Patient nach Rückspra- che mit der Kasse den Arzt wechseln. Ihr Geld für die Behandlung könnten Kasse und Patient dann vom Arzt zurückfordern. Wechseln kann man den Zahnarzt in Ab - sprache mit der Kasse auch, wenn der Arzt keinen Grund zum Nachbessern sieht – oder wenn eines der Gutachten ergibt, dass der Zahnersatz nicht zu retten ist und komplett neu gemacht werden muss. Quelle: dpa
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SPEZIAL | FORSCHUNG & ENTWICKLUNG In einem seit 2012 durch Drittmittel der DGZI geförderten Projekt im Labor für Oralbiologische Grundlagenforschung der Poliklinik für Kieferorthopädie an der Zahnklinik der Universität Bonn werden Biopsien aus mit unterschiedlichen Knochenersatzmaterialien augmentierten Bereichen feingeweblich untersucht. Ziel ist die Erforschung der Einheilung dieser Materialien mit histo - logischen und immunhistochemischen Methoden, um die biologischen Phänomene der Knochenbildung und sie beeinflussender Faktoren zu verstehen. Das Projekt ist auf die Mithilfe der Kolleginnen und Kollegen in den Praxen und Kliniken angewiesen, die aufgefordert sind, für diese Studie Proben aus ihrem eigenen Patientengut zur Verfügung zu stellen. Histologische Untersuchungen zur Einheilung von Knochenersatzmaterialien Ein wissenschaftliches Projekt Prof. Dr. Werner Götz [Infos zum Autor] Prof. Dr. Werner Götz Biologische Aspekte der Einheilung von Knochenersatzmaterialien Die Einheilung eines Knochenersatz - materials (KEM) hängt von zahlreichen prognostischen Faktoren ab. Dazu zählen z.B. die Beschaffenheit des Knochen - lagers (Knochenquantität und -qualität, osteogenes Potenzial, Versorgung mit Blutgefäßen u.a.), systemische Faktoren vonseiten des Patienten, wie z.B. Alter oder Allgemeinerkrankungen, lokale Er- krankungen im orofazialen Bereich, aber Abb. 1 Abb. 1: Bohrkern nach Trepanbohrung vor Implantat - insertion (Sinuslift, vier Monate; mit freundl. Geneh- migung durch Dr. Glaser, Wermelskirchen). 72 Implantologie Journal 1&2 | 2015 auch das Vorliegen verschiedener Life - style-Faktoren wie Ernährung oder Rau- chen. Auch Behandlungsfaktoren, wie Art und Technik der Augmentation, mögliche Vermischungen z.B. mit Fibrinproduk- ten oder Verwendung von Membranen, haben einen Einfluss.8,14 Unter diesen Faktoren spielt die Art des eingesetzten Knochenersatzes, also ob es z.B. auto-, allo-, xenogener oder alloplastischer Natur ist, eine sehr große Rolle. Zusam- mensetzung und Struktur wirken sich auf seine Fähigkeit zur Integration und Ein- heilung in das Knochenlager und damit auf Ausmaß und Qualität der erwünsch- ten Knochenneubildung aus.7 Es ist deswegen sinnvoll, dass auch in der kli- nischen Praxis Kenntnisse über das bio- logische Verhalten von KEM vorhanden sind, wenn es um die Auswahl eines ge- eigneten Produktes und die Einschätzung seines Erfolgs geht.12 Neue KEM werden laufend entwickelt und auf den Markt ge- bracht. Zwar sind sie in der Zellkultur und im Tierversuch getestet, der Nachweis zu erwartender biologischer Vorgänge im Rahmen der Einheilung im Patienten ist dagegen schwierig. Eine Möglichkeit dazu bietet die histologische (feingeweb- liche) Beurteilung von Biopsien2, die aus augmentierten Bereichen z.B. als Bohr- kern bei einem Zweiteingriff gewonnen werden können. Solche histologischen Untersuchungen sind heute als Bestand- teil vieler Veröffentlichungen zum klini- schen Einsatz von KEM fast schon Standard. Die dabei angewandten histo- logischen Methoden wie die Knochen- dünnschlifftechnik oder die üblichen Färbungen an entkalkten Präparaten sind jedoch von ihrer Aussagekraft her beschränkt, erlauben sie doch nur eine de skriptive Beurteilung des Zustands der Materialeinheilung und damit nur indi- rekt Rückschlüsse auf die dabei ablaufen- den biologischen Phänomene. Dafür bieten sich neuere Untersuchungsmetho- den an, wie z.B. die Immunhistochemie, ein Verfahren, das in der biomedizini- schen Forschung schon seit Jahrzehnten etabliert ist. Damit lassen sich auf histo- logischen Schnitten mithilfe spezifischer
FORSCHUNG & ENTWICKLUNG | SPEZIAL Abb. 2 Abb. 3 Abb. 2: Inspektion und Untersuchung einer eingesandten Probe. – Abb. 3: Frau Silke van Dyck, technische Mitarbeiterin im Labor Prof. Götz, bei der Herstellung histo- logischer Schnitte am Mikrotom. – Fotos: © Frau M. Butz (Universität Bonn, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde) Antikörper Stoffe nachweisen und loka- lisieren. Manche dieser Stoffe gelten als Marker bestimmter Zellen oder Zellpopu- lationen, andere findet man extrazellulär als typische Komponenten z.B. der Knochenmatrix. Immunhistochemische Verfahren bieten also die Möglichkeit, Faktoren zu identifizieren, die an zellulä- ren und molekularen Phänomenen betei- ligt sind, sodass in Zusammenschau mit anderen histologischen Befunden Rück- schlüsse auf abgelaufene oder gerade ab- laufende biologische Vorgänge möglich sind. In der Literatur gibt es zunehmend Studien, in denen mithilfe von Immunhis- tochemie die Einheilung von KEM unter- sucht wird.5,11 Wissenschaftliche Projekte an der Universität Bonn Untersuchungen zur Einheilung von KEM sind schon seit mehreren Jahren ein wis- senschaftlicher Schwerpunkt des Labors für Oralbiologische Grundlagenforschung an der Poliklinik für Kieferorthopädie der Zahnklinik der Universität Bonn. Auf- grund bereits vorliegender Expertisen für histologische und histopathologische Techniken wandten sich zuerst vereinzelt Firmen an das Labor, um Knochenbiop- sien, die in Praxen und Kliniken ent - nommen worden waren, histologisch aufarbeiten zu lassen. Nach Einholung eines Ethikvotums hatte sich daraus dann 2008 ein mehrjähriges, durch Industrie- mittel gefördertes wissenschaftliches Pro- jekt zur Beurteilung der Einheilung des neu eingeführten synthetischen KEMs NanoBone® entwickelt.5,16 Seit 2012 wer- den die Untersuchungen nun im Rahmen eines von aus dem wissenschaftlichen Fond der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI) finan- zierten Drittmittelprojekts fortgeführt, aus dem vor allem eine technische Mitarbei- Abb. 4 Abb. 4: Einige Faktoren des Knochenabbaus („Resorption“, linke Bildhälfte) und der Knochenbildung („Bone Formation, Mineralization“, rechte Bildhälfte), die in der Studie nachgewiesen werden. terin bezahlt wird. Für das bis Ende 2014 befristete Projekt hat die DGZI nicht nur ihre Mitglieder, sondern auch in den zahnärztlichen Medien alle interessierten Anwenderinnen und Anwender aufge - rufen, Proben von KEM jedweder Prove- nienz einzusenden. Dazu können in der Geschäftsstelle der DGZI, aber auch online, entsprechende Begleitbögen, Ver- sandtaschen sowie bereits mit Formalin gefüllte Probenröhrchen angefordert wer- den. Bei den Formularen handelt es sich um einen Aufklärungsbogen, eine Einver- ständniserklärung für Patientinnen und Patienten zur Einwilligung, dass die ent- nommenen Biopsien im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie verwendet werden dürfen, sowie um einen Begleit- bogen, in den alle wichtigen Angaben zur Indikation, dem erfolgten Eingriff oder weitere klinische und anamnestische Angaben zu den Patienten eingetragen werden sollen. Die persönlichen Patien- tendaten sollen natürlich verschlüsselt er- folgen, sodass dem Labor nur Alter und Geschlecht bekannt sind. Diese klinischen Angaben sind in der Zusammenschau mit den histologischen Ergebnissen sehr wertvoll und können z.B. auch Hinweise auf einen Misserfolg einer Augmentation geben. Die Entnahme der Biopsien, z.B. im Rahmen des Zweiteingriffs zur Im - plantatinsertion, sollte schonend mithilfe einer Trepan-Technik erfolgen, sodass zylinderförmige Biopsien resultieren (Abb. 1). Optimal wäre auch eine ent- sprechende Kennzeichnung der Proben im Hinblick auf die Lokalisation, z.B. mit- hilfe eines Fadens. Eine solche Orientie- rung kann z.B. nach Augmentation bei Implantologie Journal 1&2 | 2015 73
SPEZIAL | FORSCHUNG & ENTWICKLUNG Abb. 5 Abb. 6 Abb. 7 Abb. 5: Frühe Osteogenese (O) an einem synthetischen Hydroxylapatit (Osbone®/IngeniOs®, Sinuslift, 4 Mo.), KEM durch Entkalkung für Histologie aufgelöst (Sternchen), H.E.-Färbung. – Abb. 6: Frühe Osteogenese (Pfeile) in einem Hydroxylapatit auf Korallenbasis (Algipore®, Zystenauffüllung), H.E.-Färbung. – Abb. 7: Frühe Osteogenese an einem bovinen anorganischen Material (Bio-Oss®, Sinuslift, 4,5 Mo.), peri- und intragranuläre (Pfeile) Osteogenese an und in Granula (BO, blau), H.E.-Färbung. Sinuslift die Identifizierung apikaler, also sinusnaher, und krestaler Bereiche er- möglichen. Allerdings lassen sich alle Pro- ben histologisch aufarbeiten, auch wenn aus verschiedenen Gründen nur kleinere Fragmente zu entnehmen sind. Die Fixie- rung sollte sofort erfolgen. Sind keine vorbereiteten Gefäße zur Hand, können auch die üblichen mit Formalin gefüllten Pathologiegefäße benutzt werden. Der Versand erfolgt dann direkt an das Labor in die Zahnklinik der Universität Bonn. Nach Eingang und Dokumentation (Abb. 2) werden die Proben dort mithilfe einer schonenden Entkalkungsmethode, die allerdings je nach Größe der Probe bis zu sechs Wochen dauern kann, entkalkt. Daraufhin erfolgt die übliche Einbettung in Paraffin, die Herstellung von Serien- schnitten (Abb. 3) und Übersichtsfär - bungen. Anhand dieser Färbungen kann bereits eine histologische Befundung der Präparate erfolgen. Die Auswahl der immunhistochemisch nachzuweisenden Faktoren erfolgt so, dass damit alle mög- lichen relevanten biologischen Vorgänge charakterisiert werden können (Abb. 4). Beurteilt werden so z.B. die verschie - denen Phasen der Osteogenese, Abbau bzw. Resorption des Materials, Durchblu- tung oder evtl. auftretende pathologische Veränderungen wie Entzündung, Nekrose oder Fremdkörperreaktion. Nach der Aus- wertung der histologischen Präparate und einer Fotodokumentation wichtiger Ergebnisse wird ein Befundschreiben er- stellt, das an die einsendenden Praxen und Kliniken verschickt wird. Bei beson- deren Fällen oder auf Nachfrage können auch Fotos bereitgestellt werden. Bis Anfang 2014 sind weit über 300 Proben untersucht worden, die aus insgesamt 50 Praxen und Kliniken meist aus Deutsch- land, aber auch der Schweiz oder Italien, stammen. Weitere ca. 50 Proben sind in der Bearbeitung (Stand März 2014). Das Spektrum der eingesandten Materialien erstreckt sich von autogenem Knochen ohne und mit Beimischungen über allo- gene und xenogene bis hin zu synthe - tischen Produkten wie Trikalziumphos- phaten, Hydroxylapatiten oder Kombi - nationspräparaten. Die Liste der Indika - tionen zur Anwendung umfasst alle wichtigen augmentativen oder sonstigen oralchirurgischen Eingriffe wie verschie- dene Sinuslift-Verfahren, Socket Preser- vation, laterale und vertikale Augmen- tationen oder Zystenauffüllungen. Rück- meldungen und Kontakte mit den behan- delnden Zahn ärztinnen und Zahnärzten sind für die klinische Einordnung der Be- funde genauso wichtig wie Kontakte zu den Firmen. Für diese können die histo- logischen Befunde firmeneigene wissen- schaftliche Untersuchungen ergänzen oder der Qualitätskontrolle dienen. Das umfangreiche Untersuchungsmaterial eignet sich natürlich zur Bearbeitung ganz unterschiedlicher wissenschaftlicher Fragestellungen, die im Zusammenhang mit der Einheilung von KEM auftauchen. Resultieren daraus Veröffentlichungen, werden die entsprechenden Kolleginnen und Kollegen, die die Biopsien eingesandt haben, natürlich berücksichtigt. Das vor- liegende Untersuchungsmaterial bietet aber auch die Möglichkeit zur Nutzung für Dissertationen. Im Rahmen der bis - herigen Studien sind in Bonn zwei zahn - medizinische Dissertationsarbeiten ab- ge schlossen worden.10,17 Histologische Untersuchungen stellen auch ein wichtiges Instrument im Rah- men von klinischen Studien dar. Histo - logische Befunde können als Parameter in einfache klinische Beobachtungs- oder Verlaufsstudien, aber auch in anspruchs- volle randomisierte, prospektive und kontrollierte Studien, wie z.B. Untersu- chungen zu Sinuslift mit einem Split- Mouth-Design, einfließen.13 Tatsächlich werden die histologischen Befunde aus Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10 Abb. 8: Osteogenese an nanokristallinem, nicht gesintertem Hydroxylapatit/Kieselgel (NanoBone®, Sinuslift, 5 Mo.), rechte Bildhälfte: frühe Osteo genese an Granula (blau), linke Bildhälfte: neugebildete Spongiosabälkchen nach Resorption des Materials, H.E.-Färbung. – Abb. 9: Fortgeschrittene Osteogenese an Bio-Oss® (Sinuslift, 4,5 Mo.), BO = Granula, H.E.-Färbung. – Abb. 10: Fortgeschrittene Osteogenese an allogenem Material (maxgraft bonering®, dreiwandiger Knochendefekt, 5 Mo.): neugebildeter Knochen (Sternchen) füllt Räume zwischen Material aus, H.E.-Färbung. 74 Implantologie Journal 1&2 | 2015
FORSCHUNG & ENTWICKLUNG | SPEZIAL Abb. 11 Abb. 12 Abb. 13 Abb. 11: Immunhistochemischer Nachweis des Proteins Osteopontin (Braunfärbung) an der Oberfläche von NanoBone®-Granula (NB, Sinuslift, 7 Mo.), DAB. – Abb. 12: Immunhisto- chemischer Nachweis von Runx2, einem Marker für Osteoblastenvorläuferzellen (Braunfärbung), Zellen wandern in Granulum ein (NanoBone®, Sinuslift, 9 Mo.), DAB. – Abb. 13: Neu- gebildete Spongiosabälkchen aus Faserknochen (NanoBone®, Sinuslift, 3,5 Mo.), PAS-Färbung. Bonn von einigen Kollegen im Rahmen ihrer eigenen klinischen Studien verwen- det, die sie in ihren Praxen durchführen. Klinischer Nutzen histologi- scher Untersuchungen? Welche Erkenntnisse lassen sich aus den histologischen Untersuchungen ziehen, die auch für den einsendenden Zahnarzt oder Kieferchirurgen von Interesse und klinisch von Bedeutung sein könnten? Folgende Aspekte seien dazu exem - plarisch aufgeführt: Knochenbildung Bereits die Befundung von Schnitten mit herkömmlichen Übersichtsfärbungen er- laubt eine Beurteilung zum Stand und Qualität der Osteogenese. Ein modernes KEM sollte bioaktiv und damit in der Lage sein, einen funktionell belastbaren Kno- chen zu bilden.9 Wie eine solche Osteo- genese im ortsständigen Knochenlager abläuft, ist während der Einheilungs- phase klinisch nicht zu erkennen. Da inzwischen Präparate vorliegen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach Aug- mentation entnommen wurden, können für unterschiedliche KEM die einzelnen Phasen der Knochenbildung gut doku- mentiert werden (Abb. 5–10, 14). Im Rahmen der Studie liegen inzwischen auch Biopsien vor, die aus unterschied - lichen Gründen auch schon zu frühen Einheilzeiten entnommen wurden. Hier können biologische Phänomene beob- achtet werden, die auf Interaktionen von KEM mit endogenen Faktoren, wie z.B. Adsorption von Proteinen (Abb. 11), im Knochenlager hindeuten.5 Inwieweit so- genannte osteokonduktive oder osteoin- duktive Phänomene dabei vorliegen, lässt (cid:47)(cid:80)(cid:14)(cid:42)(cid:85)(cid:74)(cid:84)(cid:154)(cid:14)(cid:1)(cid:37)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:74)(cid:79)(cid:79)(cid:80)(cid:87)(cid:66)(cid:85)(cid:74)(cid:87)(cid:70)(cid:1)(cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:85)(cid:80)(cid:67)(cid:70)(cid:83)(cid:113)(cid:197)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:1)(cid:87)(cid:80)(cid:79)(cid:1)(cid:42)(cid:73)(cid:69)(cid:70)(cid:1)(cid:37)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:1) (cid:47)(cid:70)(cid:86)(cid:66)(cid:83)(cid:85)(cid:74)(cid:72)(cid:70)(cid:1)(cid:48)(cid:67)(cid:70)(cid:83)(cid:113)(cid:197)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:1)(cid:74)(cid:79)(cid:1)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:37)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:74)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:80)(cid:77)(cid:80)(cid:72)(cid:74)(cid:70)(cid:2) (cid:14)(cid:1)(cid:79)(cid:86)(cid:83)(cid:1)(cid:67)(cid:70)(cid:74)(cid:1)(cid:42)(cid:73)(cid:69)(cid:70)(cid:1)(cid:37)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:1)(cid:70)(cid:83)(cid:73)(cid:197)(cid:77)(cid:85)(cid:77)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:2) (cid:119)(cid:1) (cid:1) (cid:42)(cid:79)(cid:79)(cid:80)(cid:87)(cid:66)(cid:85)(cid:74)(cid:87)(cid:70)(cid:1)(cid:48)(cid:67)(cid:70)(cid:83)(cid:113)(cid:197)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:27)(cid:1) (cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:85)(cid:70)(cid:1)(cid:78)(cid:74)(cid:85)(cid:1)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:79)(cid:70)(cid:86)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:47)(cid:80)(cid:14)(cid:42)(cid:85)(cid:74)(cid:84)(cid:154)(cid:14)(cid:35)(cid:70)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:85)(cid:86)(cid:79)(cid:72)(cid:1)(cid:88)(cid:70)(cid:83)(cid:69)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:69)(cid:80)(cid:81)(cid:81)(cid:70)(cid:77)(cid:85)(cid:1)(cid:84)(cid:66)(cid:79)(cid:69)(cid:72)(cid:70)(cid:84)(cid:85)(cid:83)(cid:66)(cid:73)(cid:77)(cid:85)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:66)(cid:79)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:77)(cid:74)(cid:70)(cid:150)(cid:70)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:73)(cid:70)(cid:74)(cid:150)(cid:1)(cid:72)(cid:70)(cid:197)(cid:85)(cid:91)(cid:85)(cid:15)(cid:1) (cid:34)(cid:67)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:77)(cid:74)(cid:70)(cid:150)(cid:70)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:70)(cid:83)(cid:73)(cid:66)(cid:77)(cid:85)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:52)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:70)(cid:74)(cid:79)(cid:70)(cid:1)(cid:72)(cid:70)(cid:77)(cid:67)(cid:70)(cid:1)(cid:70)(cid:77)(cid:70)(cid:76)(cid:85)(cid:83)(cid:80)(cid:14)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:78)(cid:74)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:1)(cid:53)(cid:74)(cid:14)(cid:38)(cid:74)(cid:79)(cid:71)(cid:197)(cid:83)(cid:67)(cid:86)(cid:79)(cid:72)(cid:13)(cid:1)(cid:69)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:71)(cid:219)(cid:83)(cid:1)(cid:69)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:55)(cid:70)(cid:83)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:77)(cid:86)(cid:84)(cid:84)(cid:1)(cid:87)(cid:80)(cid:79)(cid:1)(cid:76)(cid:77)(cid:70)(cid:74)(cid:79)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:54)(cid:79)(cid:14) (cid:70)(cid:67)(cid:70)(cid:79)(cid:73)(cid:70)(cid:74)(cid:85)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:9)(cid:74)(cid:78)(cid:1)(cid:35)(cid:70)(cid:83)(cid:70)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:1)(cid:87)(cid:80)(cid:79)(cid:1)(cid:22)(cid:1)(cid:46)(cid:74)(cid:76)(cid:83)(cid:80)(cid:78)(cid:70)(cid:85)(cid:70)(cid:83)(cid:79)(cid:10)(cid:1)(cid:84)(cid:80)(cid:83)(cid:72)(cid:85)(cid:15)(cid:1)(cid:40)(cid:77)(cid:66)(cid:85)(cid:85)(cid:113)(cid:197)(cid:68)(cid:73)(cid:74)(cid:72)(cid:70)(cid:1)(cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:85)(cid:70)(cid:1)(cid:9)(cid:91)(cid:15)(cid:35)(cid:15)(cid:1)(cid:52)(cid:90)(cid:84)(cid:85)(cid:70)(cid:78)(cid:70)(cid:1)(cid:35)(cid:36)(cid:52)(cid:13)(cid:1)(cid:35)(cid:48)(cid:42)(cid:10)(cid:1)(cid:88)(cid:70)(cid:83)(cid:69)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:79)(cid:86)(cid:83) (cid:70)(cid:77)(cid:70)(cid:76)(cid:85)(cid:83)(cid:80)(cid:14)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:78)(cid:74)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:1)(cid:79)(cid:66)(cid:68)(cid:73)(cid:67)(cid:70)(cid:73)(cid:66)(cid:79)(cid:69)(cid:70)(cid:77)(cid:85)(cid:15) (cid:119)(cid:1) (cid:55)(cid:80)(cid:83)(cid:67)(cid:70)(cid:86)(cid:72)(cid:86)(cid:79)(cid:72)(cid:1)(cid:72)(cid:70)(cid:72)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:49)(cid:70)(cid:83)(cid:74)(cid:14)(cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:74)(cid:85)(cid:74)(cid:84)(cid:27) (cid:37)(cid:74)(cid:70)(cid:84)(cid:70)(cid:1)(cid:74)(cid:79)(cid:1)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:37)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:74)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:80)(cid:77)(cid:80)(cid:72)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:79)(cid:70)(cid:86)(cid:66)(cid:83)(cid:85)(cid:74)(cid:72)(cid:70)(cid:1)(cid:48)(cid:67)(cid:70)(cid:83)(cid:113)(cid:197)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:1)(cid:74)(cid:84)(cid:85)(cid:1)(cid:70)(cid:89)(cid:85)(cid:83)(cid:70)(cid:78)(cid:1)(cid:84)(cid:66)(cid:86)(cid:67)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:67)(cid:66)(cid:76)(cid:85)(cid:70)(cid:83)(cid:74)(cid:70)(cid:79)(cid:66)(cid:67)(cid:88)(cid:70)(cid:74)(cid:84)(cid:70)(cid:79)(cid:69)(cid:15)(cid:1)(cid:52)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:88)(cid:74)(cid:83)(cid:69)(cid:1)(cid:74)(cid:79)(cid:1) (cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:53)(cid:83)(cid:66)(cid:86)(cid:78)(cid:66)(cid:85)(cid:80)(cid:77)(cid:80)(cid:72)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:84)(cid:70)(cid:74)(cid:85)(cid:1)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:72)(cid:70)(cid:78)(cid:1)(cid:87)(cid:70)(cid:83)(cid:88)(cid:70)(cid:79)(cid:69)(cid:70)(cid:85)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:73)(cid:66)(cid:85)(cid:1)(cid:84)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:1)(cid:67)(cid:70)(cid:88)(cid:197)(cid:73)(cid:83)(cid:85)(cid:15)(cid:1)(cid:37)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:51)(cid:70)(cid:69)(cid:86)(cid:76)(cid:85)(cid:74)(cid:80)(cid:79)(cid:1)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:48)(cid:67)(cid:70)(cid:83)(cid:113)(cid:197)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:79)(cid:83)(cid:66)(cid:86)(cid:73)(cid:74)(cid:72)(cid:76)(cid:70)(cid:74)(cid:85)(cid:1)(cid:69)(cid:74)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:1) (cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:55)(cid:80)(cid:83)(cid:67)(cid:70)(cid:86)(cid:72)(cid:86)(cid:79)(cid:72)(cid:1)(cid:72)(cid:70)(cid:72)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:49)(cid:70)(cid:83)(cid:74)(cid:14)(cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:74)(cid:85)(cid:74)(cid:84)(cid:15) (cid:119)(cid:1) (cid:38)(cid:74)(cid:79)(cid:69)(cid:83)(cid:70)(cid:73)(cid:88)(cid:74)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:84)(cid:85)(cid:66)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:87)(cid:70)(cid:83)(cid:83)(cid:74)(cid:79)(cid:72)(cid:70)(cid:83)(cid:85)(cid:1)(cid:84)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:27) (cid:34)(cid:79)(cid:88)(cid:70)(cid:79)(cid:69)(cid:86)(cid:79)(cid:72)(cid:84)(cid:85)(cid:70)(cid:68)(cid:73)(cid:79)(cid:74)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:1)(cid:70)(cid:83)(cid:72)(cid:74)(cid:67)(cid:85)(cid:1)(cid:84)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:1)(cid:66)(cid:86)(cid:84)(cid:1)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:79)(cid:70)(cid:86)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:48)(cid:67)(cid:70)(cid:83)(cid:113)(cid:197)(cid:68)(cid:73)(cid:70)(cid:1)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:55)(cid:80)(cid:83)(cid:85)(cid:70)(cid:74)(cid:77)(cid:13)(cid:1)(cid:69)(cid:66)(cid:84)(cid:84)(cid:1)(cid:84)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:1)(cid:69)(cid:66)(cid:84)(cid:1)(cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:85)(cid:1)(cid:77)(cid:70)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:85)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:70)(cid:74)(cid:79)(cid:69)(cid:83)(cid:70)(cid:14) (cid:73)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:77)(cid:197)(cid:84)(cid:84)(cid:85)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:88)(cid:70)(cid:79)(cid:74)(cid:72)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:51)(cid:70)(cid:74)(cid:67)(cid:86)(cid:79)(cid:72)(cid:84)(cid:88)(cid:197)(cid:83)(cid:78)(cid:70)(cid:1)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:84)(cid:85)(cid:70)(cid:73)(cid:85)(cid:15)(cid:1) (cid:119)(cid:1) (cid:34)(cid:77)(cid:77)(cid:70)(cid:1)(cid:66)(cid:79)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:49)(cid:66)(cid:83)(cid:66)(cid:78)(cid:70)(cid:85)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:67)(cid:77)(cid:70)(cid:74)(cid:67)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:87)(cid:70)(cid:83)(cid:197)(cid:79)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:85)(cid:27) (cid:37)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:34)(cid:86)(cid:84)(cid:88)(cid:66)(cid:73)(cid:77)(cid:1)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:35)(cid:80)(cid:73)(cid:83)(cid:70)(cid:83)(cid:13)(cid:1)(cid:55)(cid:80)(cid:83)(cid:67)(cid:80)(cid:73)(cid:83)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:70)(cid:85)(cid:68)(cid:15)(cid:1)(cid:84)(cid:80)(cid:88)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:72)(cid:72)(cid:71)(cid:15)(cid:1)(cid:69)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:38)(cid:74)(cid:79)(cid:73)(cid:70)(cid:74)(cid:77)(cid:91)(cid:70)(cid:74)(cid:85)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:67)(cid:77)(cid:70)(cid:74)(cid:67)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:87)(cid:70)(cid:83)(cid:197)(cid:79)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:85)(cid:15) ANZEIGE (cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:85)(cid:70)(cid:1)(cid:78)(cid:74)(cid:85)(cid:1)(cid:69)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:79)(cid:70)(cid:86)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:35)(cid:70)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:74)(cid:68)(cid:73)(cid:85)(cid:86)(cid:79)(cid:72)(cid:1)(cid:47)(cid:80)(cid:14)(cid:42)(cid:85)(cid:74)(cid:84)(cid:154)(cid:1)(cid:88)(cid:70)(cid:83)(cid:69)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:79)(cid:66)(cid:68)(cid:73)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:69)(cid:1)(cid:79)(cid:66)(cid:68)(cid:73)(cid:1)(cid:69)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:48)(cid:84)(cid:78)(cid:80)(cid:66)(cid:68)(cid:85)(cid:74)(cid:87)(cid:154)(cid:1)(cid:87)(cid:70)(cid:83)(cid:81)(cid:66)(cid:68)(cid:76)(cid:85)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:85)(cid:70)(cid:1)(cid:87)(cid:80)(cid:79)(cid:1)(cid:42)(cid:73)(cid:69)(cid:70)(cid:1)(cid:37)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:1)(cid:70)(cid:83)(cid:84)(cid:70)(cid:85)(cid:91)(cid:85)(cid:70)(cid:79)(cid:15)(cid:1)(cid:1) (cid:39)(cid:219)(cid:83)(cid:1)(cid:88)(cid:70)(cid:74)(cid:85)(cid:70)(cid:83)(cid:70)(cid:1)(cid:42)(cid:79)(cid:71)(cid:80)(cid:83)(cid:78)(cid:66)(cid:85)(cid:74)(cid:80)(cid:79)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:76)(cid:80)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:76)(cid:85)(cid:74)(cid:70)(cid:83)(cid:70)(cid:79)(cid:1)(cid:52)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:86)(cid:79)(cid:84)(cid:27) (cid:44)(cid:80)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:76)(cid:85)(cid:27) (cid:37)(cid:83)(cid:15)(cid:1)(cid:42)(cid:73)(cid:69)(cid:70)(cid:1)(cid:37)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:1)(cid:40)(cid:78)(cid:67)(cid:41) (cid:38)(cid:83)(cid:71)(cid:86)(cid:83)(cid:85)(cid:70)(cid:83)(cid:1)(cid:52)(cid:85)(cid:83)(cid:66)(cid:150)(cid:70)(cid:1)(cid:18)(cid:26) (cid:25)(cid:22)(cid:20)(cid:25)(cid:23)(cid:1)(cid:38)(cid:68)(cid:73)(cid:74)(cid:79)(cid:72) (cid:53)(cid:70)(cid:77)(cid:15)(cid:27)(cid:1)(cid:12)(cid:21)(cid:26)(cid:1)(cid:9)(cid:17)(cid:10)(cid:25)(cid:26)(cid:1)(cid:20)(cid:18)(cid:26)(cid:1)(cid:24)(cid:23)(cid:18)(cid:1)(cid:17) (cid:39)(cid:66)(cid:89)(cid:27)(cid:1)(cid:12)(cid:21)(cid:26)(cid:1)(cid:9)(cid:17)(cid:10)(cid:25)(cid:26)(cid:1)(cid:20)(cid:18)(cid:26)(cid:1)(cid:24)(cid:23)(cid:18)(cid:1)(cid:20)(cid:20) (cid:74)(cid:79)(cid:71)(cid:80)(cid:33)(cid:74)(cid:73)(cid:69)(cid:70)(cid:14)(cid:69)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:15)(cid:69)(cid:70) (cid:88)(cid:88)(cid:88)(cid:15)(cid:74)(cid:73)(cid:69)(cid:70)(cid:14)(cid:69)(cid:70)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:77)(cid:15)(cid:69)(cid:70)
SPEZIAL | FORSCHUNG & ENTWICKLUNG Abb. 14 Abb. 15 Abb. 16 Abb. 14: Osteogenese um Bio-Oss®-Granula (BO), Granula werden wahrscheinlich durch chemische Prozesse degradiert, Sinuslift, 4,5 Mo., H.E.-Färbung. – Abb. 15: Abbau von Bio- Oss®-Granula (BO) durch Osteoklasten (Rotfärbung), Sinuslift, 7,5 Mo., TRAP-Färbung. – Abb. 16: Abbau von NanoBone®-Granula (NB) durch Osteoklasten (Braunfärbung), Immun - histochemische Färbung für Marker ED1, Sinuslift, 7,5 Mo., DAB. sich durch rein histologische Untersu- chungen allerdings nicht diagnostizieren. Die Befunde der bisherigen Untersuchun- gen zeigen, dass sicher alle untersuchten KEM osteokonduktive Eigenschaften be- sitzen. Allerdings lassen sich bei einigen KEM immer wieder Beobachtungen ma- chen, die auf gewisse osteoinduktive Teil- eigenschaften hindeuten. Dazu gehören z.B. die Rekrutierung von Osteoblasten- vorläuferzellen (Abb. 12), die sich an das Material anlagern oder sogar über Poren eindringen, oder ein immunhistochemi- scher Nachweis von Bone Morphogentic Proteins (BMPs).5 Dies bestätigt einige ältere Studien, die auch alloplastischen KEM gewisse induktive Eigenschaften zu- sprachen.1 Für die Einheilung aller bisher zur Untersuchung gelangter KEM gilt weiterhin, dass als Produkt der frühen Knochenbildung ein noch unreifer Kno- chen synthetisiert wird, der sogenannte. Faserknochen (Abb. 13), der dann zu unterschiedlichen Zeitpunkten durch Re- modeling, d.h. Knochenumbau durch ge- koppelte Apposition und Resorption, in den reifen Lamellenknochen umgewan- delt wird. Osteogenese kann auf Schnitten auch quantitativ durch sog. histomorphome - trische Verfahren bestimmt werden, bei denen am Mikroskop halb- oder ganz automatisiert die Flächen neugebildeten Knochens bestimmt werden. Derartige Verfahren finden sich heute bereits in vielen Veröffentlichungen, um z.B. die Verknöcherungsrate zweier KEM im Ver- gleich zu bestimmen. Allerdings sind diese Verfahren an entkalkten, paraffin- eingebetteten Proben durch Artefaktbil- dung störanfälliger als z.B. Messungen an unentkalkten Schliffpräparaten und soll- ten nur an artefaktfrei biopsierten und weiter behandelten Präparaten durchge- führt werden, wie eigene Untersuchun- gen gezeigt haben.17 Resorption und Remodeling Weiterhin wird nach einer Augmentation bis zur erhofften Knochenregeneration eine Primärstabilität erwartet, gleichzeitig aber auch eine angepasste und kontrol- lierte Resorption.7,12 Dies sollte mit einer Substitution des Materials durch neuge- bildeten Knochen bei intaktem Volumen verbunden sein. Resorbiert werden soll natürlich zuerst das Ersatzmaterial, das seine „Dienste getan“ hat. Fragen nach der Art der Resorption und des Resorp - tionsverhaltens einzelner KEM werden schon lange widersprüchlich diskutiert, weil diese auch für klinische Aspekte wie die Vorhersagbarkeit und Steuerung einer Augmentation sowie eine evtl. er- wünschte Volumenstabilität des Implan - tatlagers wichtig sind. Mangels syste- matischer Studien gibt es hier viele offene Fragestellungen, die mithilfe der Befunde aus dieser Studie evtl. geklärt werden können, wie z.B. inwieweit bestimmte KEM durch chemisch-physikalische De- gradation oder zellulär durch Phagozy- tose abgebaut werden (Abb. 14–16), welche Resorptionsgeschwindigkeiten einzelne Materialien aufweisen oder welche Rolle die einzelnen resorbieren- den Zellen wie Osteoklasten, Makro - phagen oder Riesenzellen spielen. Histo- chemische und immunhistochemische Verfahren sind ein geeignetes Werkzeug, um solche phagozytierenden Zellen zu identifizieren (Abb. 15 und 16). Auf lange Sicht spielt für die klinische Stabilität eines augmentierten Bereichs auch die Frage nach dem biologischen Verbund zwischen Lagerknochen bzw. neugebildetem Knochen und evtl. noch nicht abgebauten Resten eines KEMs eine Rolle. Auch hierzu kann die Histolo- gie einen Beitrag leisten. Unter den Be- griff Remodeling fällt auch der spätere Umbau des bereits im Augmentat ent- standenen neuen Knochens. Wünschens- Abb. 17 Abb. 18 Abb. 19 Abb. 17: Weitgehend in neugebildeten Knochen eingebautes allogenes Material (Sternchen, Cenobone®, Kammaugmentation, 4 Mo.), PAS-Färbung. – Abb. 18: Bis auf wenige nach- weisbare Reste (Sternchen) in neugebildetem Knochen umgebautes allogenes Material (Puros®, Sinuslift, 11 Mo.), HE-Färbung. – Abb. 19: Remodeling von neugebildetem Faserknochen (F) in reifen Lamellenknochen (L), an der Grenze inkorporierte Reste von NanoBone® (Pfeil), rechts noch nicht vollständig abgebautes Granulum (NB), Sinuslift, 7 Mo. 76 Implantologie Journal 1&2 | 2015
FORSCHUNG & ENTWICKLUNG | SPEZIAL Abb. 20 Abb. 21 Abb. 22 Abb. 20: Neugebildeter spongiöser Knochen mit vielen Zementlinien als Zeichen starken Remodelings (NanoBone®, Sinuslift, 3 Mo.), PAS-Färbung. – Abb. 21: Peri granuläre Osteogenese mit Blutgefäßen (Sternchen) in unmittelbarem Kontakt zum Material (BoneCeramic®, laterale Augmentation, 6 Mo.), KEM (BC) durch Entkalkung für Histologie aufgelöst, H.E.-Färbung. – Abb. 22: Immunhistochemischer Nachweis von von-Willebrandt-Faktor (vWF) als Marker kapillärer Blutgefäße (Braunfärbung, Pfeile), die in ein NanoBone®-Granulum eindringen, Sinuslift, 5 Mo. wert ist hierbei ein weitgehend vollstän- diger Umbau in einen reifen Lamellen- knochen und eine Integration des neugebildeten Knochens in den physio - logischen Umbau des Lagerknochens (Abb. 17–20). Durchblutung Eine verminderte Durchblutung des Kno- chenlagers kann wesentlichen Einfluss auf die Einheilung eines KEMs haben. Alter, systemische Erkrankungen, Rau- chen, mechanische Einflüsse oder voran- gegangene Radiatio spielen als Ursache eine große Rolle. Grundlagenforschungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Osteo genese und Gefäßneubildung (An- giogenese) eng gekoppelt sind und diese Kopplung durch verschiedene Faktoren vermittelt wird. Diese biologischen Prinzipien gelten auch für regenerative Vorgänge. Immunhistochemische Unter- suchungen erlauben durch eine genaue Identifizierung von Gefäßen eine gute Übersicht über das Verhalten der Angio- genese bei der KEM-Heilung. Es lässt sich zeigen, ob z.B. Gefäße während der Osteogenese über Poren in das Material eindringen oder dicht an der Oberfläche verbleiben (Abb. 21 und 22). Der Nach- weis bestimmter Kopplungsfaktoren wie z.B. des Vascular Endo thelial Growth Factors (VEGF) auf Schnitten kann darü- ber hinaus Hinweise auf normale oder gestörte zellbiologische Zusammenhänge der Gefäßbildung geben. Misserfolge, Infektion Eine vorübergehende Entzündung im Sinne einer „sterilen Entzündung“ gilt heute als physiologischer Teilprozess bei Heilungsvorgängen. Dabei sorgen pro - inflammatorische Faktoren für eine ge- steuerte Regulation zwischen Knochen- bildung und Resorption.15 Gefährlich sind jedoch Entzündungen bei Infektionen, wie sie im Rahmen von Augmentationen lokal, z.B. durch Dehis zenzbildungen oder systemisch auftreten können. Folgen kön- nen Nekrose, Granulombildung und letzt- endlich Verlust des Materials sein. War bereits eine klinische Symptomatik beob- achtet worden, ist eine entsprechende Mitteilung auf den Begleitformularen sinnvoll. Werden Befunde einer Entzün- dung erst histologisch diagnostiziert, ist auf alle Fälle eine schnelle Rückmeldung zum einsendenden Zahnarzt selbstver- ständlich. Ausblick Die bereits vorliegenden und noch zu er- wartenden Befunde bilden angesichts der Fülle eine sehr gute Basis für die Beant- wortung zahlreicher wissenschaftlicher Fragen. Im Fokus werden dabei Frage - stellungen zu den frühen Phasen der Ein heilung, zur Angiogenese und zum re- sorptiven Verhalten von KEM stehen. Die oben erwähnten klinischen Studien wer- den Aufschluss geben zum histolo gischen und klinischen Verhalten verschiedener KEM im Vergleich. Langfristiges Ziel der weiteren Forschungen ist es, Proben von möglichst vielen auf dem Markt befindli- chen Materialien zu untersuchen, um sich evtl. mit dieser Sammlung als eine Art Re- ferenz-Zentrum für die Biologie von KEM zu etablieren. Auch der Einfluss systemi- scher Erkrankungen auf den Erfolg einer Augmentation soll untersucht werden. Angesichts der demografischen Entwick- lung mit der Zunahme der Zahl älterer Patienten in den chirurgischen Fächern stellt sich zunehmend die Frage nach dem Einfluss systemischer Alterskrankheiten, wie z.B. Diabetes, Osteo porose oder Krebs.3,4 Zur Untersuchung dieser Zusam- menhänge ist eine gute Kooperation zwi- schen dem Histologen und dem einsendenden Kliniker sehr wichtig. Schließlich ist ein weiteres Ziel auch der Einsatz moderner zell- und molekularbio- logischer Untersuchungsmethoden, die z.B. den Nachweis der an der Einheilung betei ligter Gene und ihrer Interaktionen erlauben.6 Literatur beim Verfasser. Die histologischen Abbildungen stammen von Biopsien folgender Kolleginnen und Kollegen: Prof. Dr. A. Friedmann (Univ. Witten/Herdecke), Dr. D. Giesenhagen (Kassel), Dr. Dr. A. Hoffmann (München), Dr. H. Lerner (Baden-Baden), Dr. F. Maier (Tübingen), Dr. Dr. J. Meier (Bremerha- ven), Dr. J. Schweder (Rostock), Dr. Ö. So- lakoglu (Hamburg), Prof. Dr. R. Valentin (Köln), Dr. L. Vanden Bogaerde (Conco- rezzo, Italien) t k a t n o K Prof. Dr. Werner Götz Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefer heilkunde, Poliklinik für Kieferorthopädie, Oralbiologische Grundlagenforschung Welschnonnenstr. 17, 53111 Bonn Tel.: 0228 287-22116 wgoetz@uni-bonn.de Implantologie Journal 1&2 | 2015 77
EVENTS ITI World Symposium „Knowledge is key“ ITI – International Team for Implantology [Infos zur Fachgesellschaft] Vom 24. bis 26. April 2014 begrüßte das Internationale Team für Implanto - logie (ITI) mehr als 4.200 Teilnehmer aus 84 Ländern zum ITI World Symposium 2014 in Genf. Nach einem kurzen Aus- flug ins Weltall, präsentiert von Keynote- Redner Claude Nicollier, dem ers ten und bisher einzigen Schweizer Astronauten, führte das wissenschaftliche Haupt - programm mit seinen praxisorientierten Vorträgen, Präsenta tionen und Podiums- diskussionen das Publikum wieder zu- rück auf festen Boden. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, ab - gestimmt mit der ITI-Philosophie evi- denzbasierter Behandlungsmethoden, dienten als Basis für sämtliche Vorträge, die in drei Themenblöcke gegliedert waren: „Digitale Implantologie“, „Prä- vention und Management von biologi- schen und technischen Komplikationen“ sowie „Neue Ansätze, Herausforde - rungen und Grenzen in der Ästhetik“. Er- gänzt wurde das Haupt programm durch ein halbtägiges In dustrieforum, das von den marktführenden Dentalunternehmen Straumann, Morita und Geistlich präsen- tiert wurde, sowie einem Forschungs- wettbewerb und einem attraktiven Abendprogramm. Letzteres bot reichlich Möglichkeiten zum Networking und zu Gesprächen mit Kollegen und Meinungs- bildnern. Eine große In dustrieausstellung Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4 Abb. 1: Prof. Dr. David Cochran. – Abb. 2: Dr. Stephen Chen. – Abb. 3: Claude Nicollier. – Abb. 4: Prof. Dr. Daniel Buser, Past-President ITI (l.), und Mario Mucha, COO Geistlich Pharma AG. 78 Implantologie Journal 1&2 | 2015
EVENTS Bildergalerie Abb. 6 Abb. 7 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 6: Am Stand der Firma Straumann. – Abb. 7: Prof. Dr. Daniel Buser. – Abb. 8: Prof. Dr. Niklaus Lang. – Abb. 9: Prof. Dr. Michael Bornstein. nuierlich wachsendes Curriculum mit Lern modulen für alle Wissensstufen. Diese werden ergänzt durch klinische Fallstu- dien, Videos und Vorträge sowie eine Fülle von kostenlos zugänglichen Inhalten, z. B. Assessments zur Ermittlung individueller Kenntnisse und Wissenslücken. „Wir sind sehr stolz auf unsere neue E-Learning-Plattform, da wir davon über- zeugt sind, dass sie einen großen Schritt weitergeht als alle momentan verfüg - baren Angebote“, sagte ITI-Präsident Prof. Dr. David Cochran. „Einerseits er- fasst das Curriculum die dentale Im - plantologie in ihrer Gesamtheit und andererseits ist das System so ausge- legt, dass es sich dynamisch dem Benut- zer anpasst und basierend auf den erkannten Kenntnissen und Wissens - lücken weitere Lernpfade vorschlägt.“ Besucher des ITI World Sympo siums 2014 konnten die ITI Online Academy auf zwölf Demo-Stationen eingehend testen und wert volles Feedback liefern. Die ITI Online Academy wird im Verlauf dieses Jahres offiziell ge star tet. t k a t n o K ITI – International Team for Implantology ITI Headquarters Peter Merian-Str. 88 4052 Basel, Schweiz headquarters@iti.org www.iti.org Implantologie Journal 1&2 | 2015 79 Abb. 5 Abb. 5: Pressekonferenz: (v. l.n.r.) Frank Hemm, Straumann; Dr. Dražen Tadicˇ und Oliver Bielenstein, botiss biomaterials. mit 50 Ausstellern erlaubte es Teilneh- mern, sich über die neuesten Produkte auf dem Markt zu informieren. „Unser Leitthema ‚Knowledge is key‘ unterstreicht die Bedeutung, die das ITI evidenzbasierten Informationen für die Anwendung in der täglichen klinischen Praxis beimisst“, sagte Dr. Stephen Chen, Vorsitzender des wissenschaft - lichen Programmkomitees. „Dies gilt nicht nur für das ITI World Symposium, sondern ganz besonders auch für unsere neue E-Learning-Plattform ITI Online Academy, die wir an diesem Kongress zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor- stellen konnten.“ Das nächste ITI World Symposium wird 2017 stattfinden. ITI Online Academy Das ITI World Symposium 2014 bot einen idealen Rahmen, um eine Vorschau auf die in Kürze verfügbare ITI Online Academy zu präsentieren. Die ITI Online Academy soll die weltweit innovativste und umfassendste E-Learning-Plattform werden. Mit ihrem anwenderorientierten Ansatz bietet sie ein breites und konti - Abb. 10 Abb. 10: Internationale Teilnehmer informieren sich auf der Industrieaus stellung.
EVENTS Nobel Biocare [Infos zum Unternehmen] Nobel Biocare Symposium 2014 Der Patient im Fokus von Wissenschaft, Innovation und Sicherheit Mit mehr als 600 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war das Symposium in der BMW Welt in München bereits seit drei Monaten aus- gebucht. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Neukam, Erlangen, entstand ein wissenschaftliches Programm der Extra- klasse. Die 50 nationalen wie internatio- nalen Top-Referenten – darunter Oded Bahat, Christer Dahlin, Iñaki Gamborena, Tors ten Jemt, Steven Parell und Giorgio Tabanella – beleuchteten die relevanten und zeitgemäßen Themen für die Zahn- ärzte und Techniker. „Wir können hier in München viele Wissenschaftler und Prak- tiker von Weltrang live erleben und mit ihnen diskutieren. Die Referenten zeigen neue Erkenntnisse und Perspektiven – eine wertvolle Unterstützung für die Teil- nehmer, um mehr Patienten besser be- handeln zu können“, so Dr. Ralf Rauch, Geschäftsführer Nobel Biocare Deutsch- land, im Vorfeld. Der Freitag thematisierte Bildergalerie Abb. 1 Abb. 2 Abb. 1 und 2: Die BMW Welt in München war Austragungsort des Nobel Biocare Symposium 2014 für die Region D-A-CH. 80 Implantologie Journal 1&2 | 2015
EVENTS Abb. 3 Abb. 4 Abb. 5 Abb. 3: Das Auditorium war mit mehr als 600 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bis auf den letzten Platz gefüllt. – Abb. 4: Insgesamt 80 Schweinekiefer wurden beim Vorkongress von den Teilnehmern bearbeitet. – Abb. 5: FOR hatte mit dem interaktiven FORum ein eigenes Programm für junge Implantologen konzipiert, welches sehr gut besucht war. die Versorgung der „Failing“ Dentition bis hin zum zahnlosen Patienten, um Langzeitergebnisse von Implantatver - sorgungen und die Sofortimplantation in Extraktionsalveolen und die Sofortversor- gung. Am Samstag wurden die Risiko - Abb. 6 Abb. 7 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 6: Richard Laube. – Abb. 7: Iñaki Gamborena. – Abb. 8: Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Neukam. – Abb. 9: Bertrand Piccard. minimierung bei Implantaten und der Einfluss der Weichgewebestabilität auf die optimale Ästhetik diskutiert. Der Vorkongress am 26. Juni fand im Hotel Sofitel Munich Bayerpost statt. In den Work shops und Master Classes konnten die Teilnehmer in kleinen Gruppen ihr Fachwissen zu speziellen Themen vertiefen und sich mit den in- ternationalen Top-Referenten wie Iñaki Gamborena, Peter Wöhrle (US) und den Zahntechnikern Luc und Patrick Rutten (BE) persönlich austauschen. Die Foundation for Oral Rehabilitation (FOR) Die Foundation for Oral Rehabilitation (FOR) ist eine unabhängige, interna - tionale Stiftung mit dem Ziel, die orale Rehabilitation von Patienten zu fördern und humanitäre Projekte zu unter - stützen. Sie wurde während des Nobel Biocare Global Symposiums 2013 in New York offiziell eingeführt. Nun wurde die Untergruppierung für die Region D-A-CH während des Nobel Biocare Symposiums ins Leben gerufen. Den Vorsitz hat Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Friedrich W. Neukam. Die FOR präsentiert wäh- rend des Symposiums die Ergeb nisse ihrer ersten Konsensus-Konferenz zum Thema „Die notwendige Anzahl von Implantaten im unbezahnten Kiefer“. Während des Symposiums bestritt die FOR das interaktive FORum am Freitag- nachmittag – ein neues Konzept speziell für den wissenschaftlichen Austausch mit jüngeren Kollegen, um diese zu för- dern. Die Teilnehmer des Symposiums erhalten für ein Jahr eine kostenfreie Mitgliedschaft in der Foundation. Im Parallelprogramm fand zudem am Freitagnachmittag und Samstagvor - mittag unter der Moderation von Hans Geiselhöringer und Peter Wöhrle ein Technikerprogramm statt. t k a t n o K Nobel Biocare Deutschland GmbH Stolberger Straße 200 50933 Köln Tel.: 0221 50085-590 Fax: 0221 50085-333 info.germany@nobelbiocare.com www.nobelbiocare.com Implantologie Journal 1&2 | 2015 81
TIPP | IMPLANTOLOGIE ABRECHNUNG T pp Leistungsabrechnung in der Implantologie Anne Schuster Das 2013 in Kraft getretene Patien- tenrechtegesetz verpflichtet Zahnärzte zur genauen Aufklärung und Dokumen- tation. Gerade im Bereich der Implanto- logie sollten Zahnärzte beachten, dass sie ihre Patienten umfassend über Be- handlungsrisiken, Kosten, Diagnosen und Therapien informieren. Auch der OP-Verlauf, Vor- und Nach - behandlungen inklusive Behandlungs - zeiten müssen sorgfältig dokumentiert werden. Dies dient nicht nur der Be- weiserbringung im Falle einer Aus - einandersetzung, sondern erleichtert auch die Rechnungsstellung, da das Honorar auf Basis des individuell ermit- telten Stundensatzes an gesetzt werden kann. Folgende Formulare sollten vor der Be- handlung unterschrieben werden: – Aufklärung über Therapiealternativen und Kosten – Vereinbarung einer Privatbehandlung nach § 4 Abs. 5 BMV-Z bzw. § 7 Abs. 7 EKVZ (beim gesetzlich versicherten Patienten) – Abweichende Vereinbarung gemäß § 2 Abs. 1 und 2 GOZ – Verlangensleistung gemäß § 2 Abs. 3 GOZ – Einverständniserklärung zur OP Auch nach Einführung der GOZ 2012 sind viele Leistungen im Zusammen- hang mit der Implantation nicht erfasst und können daher analog nach § 6 Abs. 1 GOZ berechnet werden. Selbstständige zahnärztliche Leistun- gen, die in das Gebührenverzeichnis nicht aufgenommen sind, können ent- sprechend einer nach Art, Kosten- und Zeitaufwand gleichwertigen Leistung des Gebührenverzeichnisses dieser Ver- ordnung berechnet werden. Welche Ge- bührenziffer für die analoge Berechnung herangezogen wird, liegt im Ermessen des Behandlers. In der nachfolgenden Aufstellung finden Sie einige Beispiele für Leistungen, die analog angesetzt werden können: – Zahnärztlicher Aufwand im Zusam- menhang mit der Herstellung der Röntgenmessschablone – Zahnärztlicher Aufwand im Zusam- menhang mit der Herstellung einer Schablone nach den GOZ-Ziffern 9003 und 9005 – Abnahme und Wiederbefestigen von Aufbauelementen zum Zwecke der Rei nigung (nach rekonstruktiver Phase) – Entfernung von frakturierten Sekun- därteilen – Periotest – Full-Mouth-Therapy – Intraorales diagnostisches Foto – Auffüllen knöcherner Defekte ohne parodontale Beteiligung mit Kno- chenersatzmaterial Anne Schuster [Infos zum Autor] büdingen dent [Infos zum Unternehmen] – Keimreduktion bei Periimplantitis - behandlung mittels Laser – „Socket Preservation“ je Zahnalveole oder Defekt nach Entfernung eines Implantates – Dekontamination von Implantatober- flächen mittels Laser – PRGF-Technik – PRG-Technik – Resonanzfrequenzanalyse an Implan- taten – Wiedereingliedern oder Festziehen eines gelösten Gingivaformers Fazit Die Implantatbehandlung ist sehr auf- wendig. Da die Kosten vom individuel- len Schwierigkeitsgrad abhängen, sollte der Patient umfassend über den finan- ziellen Umfang aufgeklärt werden. Zur Kalkulation des zahnärztlichen Hono- rars, auf Basis des individu ellen Stun- densatzes, sollten die Analogleistungen Berücksichtigung finden. t k a t n o K büdingen dent ein Dienstleistungsbereich der Ärztliche VerrechnungsStelle Büdingen GmbH Anne Schuster Gymnasiumstraße 18–20 63654 Büdingen Tel.: 0800 8823002 info@buedingen-dent.de www.buedingen-dent.de 82 Implantologie Journal 1&2 | 2015
SDS 2.0 8 3 2 7 4 5 1 6 € 310,-* Das erste reversibel verschraubbare Keramik-Implantat, welches die Anforderungen der anspruchsvollen Implantologen und Prothetiker erfüllt. * Implantat incl. Heilschraube Infos zu 1 – 10 unter www.swissdentalsolutions.de/de/sds20.html SDS Deutschland GmbH (cid:127) Hotline: +49 7531 9413980 (cid:127) info@swissdentalsolutions.de
CONTINUING MEDICAL EDUCATION | PERIIMPLANTITIS | ARTIKEL Standen in der frühen Phase der Implantologie vor allem Probleme, die das „Einheilen“ der künstlichen Zahnpfeiler betrafen, im Fokus des Interesses, so sind solche „frühen“ Komplikationen dank verbes- serter Implantatformen, optimierter minimalinvasiver Diagnose- und OP-Techniken und vor allem dank verbesserter Implantatoberflächen selten geworden. Dafür treten nun „Spätkomplikationen“ an Implantaten, welche seit vielen Jahren osseointegriert und in Funktion sind und nun periimplantäre Entzündungen aufweisen, in den Vordergrund des zahnärztlich-implantologischen Interesses. Vorliegender Beitrag soll über bewährte Laserverfahren, aber auch über neue Therapieansätze mit Laserlicht bei der Therapie der bakteriell verursachten Periimplantitis berichten. Periimplantäre Läsionen – Entstehung und Therapieoptionen Dr. Georg Bach Eine Entzündung am bzw. um das Implantat, die zu gravierenden Kno- chenverlusten und unbehandelt letzt - endlich zum Verlust des künstlichen Zahnpfeilers (in der Regel auch zum Ver- lust der Suprakonstruktion) führt, wird als Periimplantitis bezeichnet. Diese kann zwei Ursachen haben: 1. infektiös-bakteriell (Definition durch Mombelli, 1987) 2. funktionell-aseptisch, z.B. Überlas- tungsphänomene durch Missach- tung eines ausgeglichenen Implan- tatlängen-Kronenlängen-Verhältnis- ses und Missachtung gravierender Defizite des knöchernen Implantat- lagers (Definition durch Jasty, 1991). Funktionell-aseptisch bedingte Periim- plantiden stellen in der Regel die Aus- nahme dar. Den weitaus größten Anteil an periimplantären Entzündungen stel- len solche bakteriell-infektiöser Genese dar. Nach Angaben des einzigen deut- schen Lehrstuhlinhabers für zahnärzt - liche Implantologie, Professor Dr. Herbert Deppe, ist mit einer Prävalenz von bis zu 15 Prozent der Implantate nach ca. zehn Jahren zu rechnen. Damit dürfte die Verhinderung und die Therapie der Peri- Abb. 1 Abb. 2 Abb. 1–4: Die Hygienisierungsphase– Ein unerlässlicher Behandlungsschritt zu Beginn einer Periimplantitistherapie ist die Hygienisierungsphase. Harte und weiche Beläge müssen von den Suprakonstruktionen und am Übergang Gingiva – Suprakonstruktion entfernt werden. Um Kratzer an der Implantatoberfläche zu vermeiden, empfehlen viele Autoren die Verwendung von Kunststoffküretten bzw. von Küretten mit titanbelegten Arbeitsenden. Ergänzende desinfizierende Maßnahmen mit Spülungen auf Chlorhexidindigluconatbasis sind ggf. durchzuführen. Eine Politur bildet den Schlusspunkt der ersten Therapiebemühungen. Nun muss der Patient selbst „auf den Pfad der Tugend“ zurückgeführt werden, er muss willens und durch verstärkte Instruktion auch in der Lage sein, die Suprakonstruktion suffizient zu reinigen. Ein engmaschig geführtes Recallsystem gewährleistet eine entsprechende Erfolgskontrolle. Ist die periimplantäre Läsion auf eine Mukositis beschränkt, kann die Hygienisierungsphase sogar den Schlusspunkt der Periimplantitisbehandlung darstellen. 84 Implantologie Journal 1&2 | 2015
ARTIKEL | PERIIMPLANTITIS | CONTINUING MEDICAL EDUCATION Abb. 3 Abb. 4 implantitis eine der großen aktuellen Auf- gaben der Implantologie geworden sein. Therapie der infektiösen Form der Periimplantitis Übereinstimmend wird von vielen Auto- ren für die Therapie der Periimplantitis ein vierphasiges Behandlungsschema gefordert: 1. Initialtherapie: Bestandteil dieser ersten Phase der PI-Therapie ist das (frühestmögliche) Erkennen der periimplantären Läsion, die Durch- führung reinigender und hygienisie- render Maßnahmen sowie die Moti- vation/Instruktion des von der Peri- implantitis betroffenen Patienten. 2. Chirurgisch-resektive Phase: Nach Lokalanästhesie und Weichteillap- penbildung erfolgt die Darstellung des periimplantären Defektes (in der Regel mit seiner einzigartigen krater- förmigen Ausprägung), das Entfer- nen des Granulationsgewebes und das Anfrischen des Knochens. 3. Augmentativ-rekonstruktive Phase: Höchstes Ziel, wenn auch nicht immer erreichbar, ist hier eine Aug- mentation, welche letztendlich zu einer Restitutio ad Integrum führt: Hier ist – im Gegensatz zur Augmen- tation – der Eigenknochen nicht der Goldstandard; vielmehr haben sich Knochenersatzmateralien etabliert. 4. Recall-Phase: Übereinstimmung herrscht bei allen Autoren bei der Definition, dass das Recall mindes- tens den gleichen Stellenwert ein- nimmt wie die Therapie der peri- implantären Infektion. Findet nach der Sanierung der Periimplantitis kein adäquates und kurzfristiges Re- call statt, so ist das Auftreten eines Rezidivs nur eine Frage der Zeit. So stellt sich die Frage: Explantation als Therapieoption der Periimplantitis? Sollte sich die Defektsituation sehr schwierig für die Durchführung des o.g. Schemas darstellen, oder die knöcher- nen Läsionen sind derart gravierend, dass für das Implantat insgesamt eine schlechte Prognose zu stellen ist, dann stellt in der Tat die Explantation eine „Therapieoption“ dar. Mitunter ist diese sogar geboten, wenn davon auszu - gehen ist, dass bei Verbleib des Im - plantates die Infektion zu weiterem Knochenverlust führen würde, der eine spätere Implantation verhindert oder augmentative Maßnahmen erschwert. Einsatz von Laserlicht Vor allem in der resektiv-chirurgischen, aber auch in der Recall-Phase, wird vermehrt der Einsatz von Laserlicht be- schrieben. Grundsätzlich können zwei Arten der Laserlichtapplikation definiert werden: 1. Laserlichtapplikation ohne morpho- logische Veränderungen der Implan- tatoberfläche und ohne ablative Wirkung: Dekontamination. 2. Laserlichtapplikation mit abtragen- der Wirkung: ablatives Vorgehen (ggf. mit Dekontamination). Die Befürworter der ablativen Verfahren argumentieren, dass sie „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würden“, indem sie die Implantatoberfläche von Verschmutzungen reinigen, diese glät- ten und evtl. zusätzlich noch eine Keim- abtötung vornehmen würden. Dem halten die Befürworter der reinen Dekontami nation die Gefahr des Er - zielens unerwünschter Ef fekte auf der Implantatoberfläche, die eine erneute Knochenanlagerung erschweren oder gar verhindern würde und die hervor - ragenden Langzeitergebnisse mit der reinen Dekontamination, entgegen. Sie akzeptieren in diesem Zusammenhang auch, dass bei ihrer nicht ablativen Form der Periimplantitis-Lasertherapie die Im- plantatoberflächen mit geeigneten Hand - instrumenten vorgängig der Laserlicht - applikation gereinigt werden müssen. 1. Dekontamination ohne abtragende Wirkung und ohne morphologische Veränderungen der Implantatober - fläche im Sinne einer reinen Dekonta- mination. Der Begriff der Dekontamination wurde 1994 – 1995 von der Freiburger Laser-Arbeitsgruppe Bach, Krekeler und Mall geprägt. Sie führten den bis dato unbe kannten Di odenlaser in die Zahnheilkunde ein. Bei der Dekonta - mination wird das Diodenlaserlicht (810 nm) mit einer möglichst großen (i.d.R. 60 µm) Faser unter Kontakt und ständiger Bewegung auf die Implantat- oberfläche appliziert. Die Freiburger Autoren gaben hierbei eine Maximal- leistung von 1 W und einen Zeit raum von maximal 20 Sek. Laserlichtappli - kation an. Sollte am selben Implantat ein Bedarf an weiterer Laserlichtappli - kation bestehen, so ist eine Pause von Implantologie Journal 1&2 | 2015 85
CONTINUING MEDICAL EDUCATION | PERIIMPLANTITIS | ARTIKEL Abb. 5 Abb. 6 Abb. 7 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10 Abb. 5–10: „Vereinfachte“ laserunterstützte Periimplantitistherapie mit einem pastösen Knochenersatzmaterial– Bereits im klinischen Ausgangsbild (Abb. 5) imponieren für eine Periimplantitis typische Befunde, die sich nach Lappenbildung (Abb. 6) bestätigen. Ein profunder Knochendefekt hat sich um den künstlichen Zahnpfeiler gebildet, das dort enthaltene Granulationsgewebe wird gründlich entfernt (Abb. 7). Ein pastöses Knochenersatzmaterial (Ostim®) kann defektkongruent eingebracht werden (Abb. 8), es erfolgt ein Nahtverschluss (Abb. 9). Das letzte Bild dieses Fallbeispiels (Abb. 10) zeigt die Zwei-Jahres-Kontrolle, es konnte erfreulicherweise ein stabiles und auch ästhetisch durchaus ansprechendes Ergebnis erzielt werden. Befürworter dieser Vorgehensweise (Verwendung eines pastösen Knochenersatz materials) betonen die einfache und defektkongruente Einbringung des Knochenersatzmaterials und den Vorteil der Therapieverein fachung durch Verzicht auf eine Membran („Periost ist die beste Membran“). 30 Sek. einzulegen. Im klinischen Ein- satz hat sich die Zeitspanne von 20 Sek. als überaus ausreichend herausge- stellt; bietet ein Implantat eine vom Knochen entblößte Oberfläche, die mehr als 20 Sek. Laserlicht applikation bedarf, ist die Prognose dieses künst - lichen Zahnpfeilers als infaust einzu- stufen und eine Peri implantitistherapie als fragwürdig bis experimentell ein - zustufen. Ausdrücklich warnen Bach, Krekeler und Mall vor einer Überschreitung der Zeit- Zeit-Werte, die unweigerlich zu einer Erhitzung des Implantates und des periimplantären Knochens und damit zur Destruktion führen würde. Die von diesen Autoren angegebenen Para meter (1,0 W/20 Sek. max. Laserlichtapplika - tionsdauer) sind von anderen Autoren (Sennhenn-Kirchner et al./Moritz et al.) Abb. 11 Abb. 12 Abb. 13 Abb. 14 Abb. 15 Abb. 16 Abb. 11–16: Laserunterstützte Periimplantitistherapie mit einem Knochenersatzmaterial mit Applikationsverbesserung– In der Röntgenaufnahme sind erhebliche vertikale Knocheneinbrüche zu verzeichnen, welche mesial bereits die 50-%-Marke des beschichteten Anteils des Implantates erreicht haben. Nach gründlicher Reinigung der Implan- tatoberfläche erfolgt eine Laserlichtdekontamination (hier eine mit Diodenlaserlicht – Wellenlänge 810 nm – im cw-mode – 20 Sekunden – Leistung 1 Watt) im reinen Dekontaminationsmodus, nicht ablativ. Nach Applikation des Knochenersatzmaterials, welches mit einem Biolinker derart verfestigt wird, dass die Partikel ebenso gut applizierbar sind wie diese zusammenhängend bleiben (easy-graft®), erfolgt der speicheldichte Nahtverschluss. Abbildung 16 zeigt die Zwei-Jahres- Kontrolle bei erfreulicher klinischer Unauffälligkeit. 86 Implantologie Journal 1&2 | 2015
ARTIKEL | PERIIMPLANTITIS | CONTINUING MEDICAL EDUCATION Abb. 17 Abb. 18 Abb. 19 Abb. 20 Abb. 21 Abb. 22 Abb. 17–22: Der hoffnungslose Fall – die Explantation– Kann man bei Betrachten des klinischen Ausgangsbefundes (Abb. 17) sich noch auf das Feststellen einer extrem un- günstigen Ästhetik beschränken, so wird das „wahre Ausmaß des Grauens“ nach Bildung eines Weichteillappens sichtbar (Abb. 18). Der Defekt reicht bis in die Gegend der Implantatspitze. Besonders bukkal (Abb. 19) ist kein Knochen mehr vorhanden. Das Ausmaß der knöchernen Läsionen lässt eine Periimplantitistherapie nicht Erfolg versprechend erscheinen, der künst liche Zahnpfeiler muss entfernt und explantiert werden (Abb. 20); allerdings unter Hinterlassung eines profunden Defektes. Um später eine erneute Implantation zu ermöglichen, wird augmentiert und eine Membran eingebracht (Abb. 21); und es erfolgt ein speicheldichter Nahtverschluss (Abb. 22). eindrucksvoll be stätigt bzw. von Geräte - anbietern/-herstellern des florierenden Diodenlaser-Marktes übernommen wor- den. Romanos et al. beschrieben die Möglich- keit, mit Nd:YAG-Lasern ohne Änderung der Oberfläche arbeiten zu können. Langzeit- und klinische Ergebnisse liegen hier allerdings noch nicht vor; hingegen die bereits erwähnte Diodenlaser- Arbeitsgruppe aus Freiburg im Breisgau vermochte im Jahre 2005 eine Zehn-Jah- res-Studie vor zulegen, die eine Senkung der Rezidivquote von einstmals 30 % (ohne Laser) auf nunmehr 11 % (mit Dioden laser) belegte. Diese Autoren for- derten die Integration der Diodenlaser- Dekontamination in bewährte Schemata der Periimplantitistherapie als Standard- verfahren. Ebenfalls klinische Langzeiterfahrung in der Laser-Periimplantitistherapie konn- ten mit einer weiteren Wellenlänge ge- wonnen werden: Die CO2-(Gas-)Laser werden seit den aufsehenerregenden Arbeiten von Deppe und Horch und Kollegen (Uni München) in der Peri - implantitistherapie eingesetzt. Deppe war mit seinen Koautoren der Beweis gelungen, dass der bis dato in der Peri implantitistherapie kritisch be- trachtete Gaslaser hier sinnvoll einge- setzt werden kann und später – nach Abklingen der periimplantären Infek- tion – günstige Ausgangssituationen für eine Stützgewebsre generation er- zielt werden können. Deppe gibt hier- bei die Verwendung des CO2-Lasers im continuous-wave (cw)-Verfahren mit einer Leistung von 2,5 W über 10 Sek. an. Er arbeitet hierbei mit einem Scanner; ggf. zusätzlich mit dem Einsatz eines Pulverstrahlgerätes und der posto perativen Applikation einer Membran. Auch hier liegt eine Fünf- Jahres-Studie (Deppe und Horch, 2005) vor. 2. Verfahren mit ablativer Wirkung im Sinne einer Laserkürettage und ggf. einer zusätzlichen Dekontaminations- wirkung Im Gegensatz zu der bereits beschriebe- nen Vorgehensweise der Laserlichtde- kontamination kommt beim ab lativen Laserlichtverfahren eine weitere Wellen- länge zum Einsatz: Dieser auch ablativ wirkende Laser in der Periimplantitisthe- rapie ist der Erbium:YAG-Laser. Diese Wellenlänge wird bereits seit vielen Jah- ren erfolgreich in der konservierenden Zahnheilkunde eingesetzt und ist sicher- lich die einzige wissenschaftlich gesi- cherte, praxistaugliche Wellenlänge, mit der Zahnhartsubstanz im Sinne einer Präparation bearbeitet werden kann. Eng verbunden mit der Erbium:YAG- Wellenlänge sind die Namen Keller und Hibst. Diesen beiden Ulmer Forschern sind die wesentlichen wissenschaftli- chen Studien zum Erbium:YAG-Laser zu verdanken. In den vergangenen Jahren wandten sich Keller und Hibst, nachdem sie den Bereich Zahnhartsubstanzbear- beitung vollständig erforscht hatten, weiteren Integrationen mit dem Er- bium:YAG-Laser zu. So wurden auch Studien, diesen Laser in der Parodonti- tis- und Periimplantitistherapie einset- zen zu können, unternommen. Hierfür wurden sogar spezielle meißelförmige Laserlichtapplikatoren zur Verfügung gestellt. Schmelzeisen und Bach bestätigten im Jahre 2001 die Eignung des Erbium:YAG-Lasers, Zahnstein und Kon - kremente von der Implantatoberfläche entfernen zu können, ohne dabei die Implantatoberfläche zu beschädigen. Allerdings muss hierbei im Non-Con- tact-Verfahren und in einem Bereich von 30 Millijoule-Puls und einem PRP von 10–30 ppt über max. 30 Sek. gearbeitet werden. Der Arbeitsgruppe um Frank Schwarz (Düsseldorf) ist letztendlich der „Grenz- Implantologie Journal 1&2 | 2015 87
CONTINUING MEDICAL EDUCATION | PERIIMPLANTITIS | ARTIKEL wert“ zu verdanken, der heute all gemein für die ablative Periimplantitisthera pie mit einem Er:YAG-Laser (unabhängig vom Gerät und Hersteller) als verbindlich an- erkannt wird: 13,1 J/cm2. Andere Werte könnten thermische oder mechanische Schäden hervorrufen. Das korrekt appli- zierte Erbium:YAG-Laserlicht hingegen hinterlässt eine saubere, homogene, aber intakte Implantatoberfläche. Auch mit der jüngsten Laserwellen- länge, welche in die Zahnheilkunde eingeführt wurde, mit dem Er,Cr:YSGG- Laser, konnten erste Erfahrungen in der Therapie der Periimplantits gesammelt werden. Hier sind vor allem die Namen Henriot und Ritschel (Hamburg) zu nen- nen, die mit dem Er,Cr:YSGG, besser bekannt unter dem Namen Biolase, viel- fache Einsätze in der Weichteilchirurgie und im Hartgewebe beschrieben haben. Entsprechende Langzeiterfahrungen und multizentrische Studien stehen momentan noch aus. Zusammenfassung Grundsätzlich gibt es zwei Möglich - keiten, Laserlicht in einer Periimplanti- tisbehandlung einzusetzen: 1. Rein dekontaminierend, nicht ab - lativ: Hier haben sich Diodenlaser mit einer Wellenlänge von 810 nm und CO2-Gaslaser durchgesetzt. Für die Form der Diodenlaserlichtapplika- tion, die allerdings eine konventio- nelle Reinigung der Implantatober- fläche vor der Laserlichtapplikation voraussetzt, liegen auch gesicherte wissenschaftliche Daten und Lang- zeitstudien vor. 2. Ablativ, ggf. mit zusätzlich dekonta- minierender Wirkung: Hier stehen der Erbium:YAG-Laser und der Er,Cr:YSGG-Laser zur Verfügung. Die- ser vermag Konkremente und Zahn- stein von der Implantatoberfläche zu entfernen, ohne dessen ursprüng - liche Morphologie zu verändern. Hierbei ist allerdings die Beachtung strenger, limitierender Leistungs- und Zeitparameter von Bedeutung. Hin- sichtlich klinischer und Langzeit - erfahrung hat das ablative Verfahren noch nicht das Niveau der rein dekontaminierenden Dioden- und CO2-Laser erreicht. Dr. Georg Bach [Infos zum Autor] t k a t n o K Dr. Georg Bach Fachzahnarzt für Oralchirurgie Rathausgasse 36 79098 Freiburg im Breisgau doc.bach@t-online.de LERNKONTROLLE: PERIIMPLANTITIS  ausschließlich online ! 2 Punkte 1. Welche Wertigkeit nimmt das Recall in der 5. Wie beurteilen Sie die Häufigkeit der (cid:0) Vermeidung überfrachteter Therapie der Periimplantitis ein? (cid:0) es hat eine diagnostische Funktion. (cid:0) man kann es v.a. gut abrechnen, sonst ist es zu nichts gut. (cid:0) es hat eine therapeutische Funktion. (cid:0) es dient auch zur Unterweisung und Peri implantitis? (cid:0) absolute Einzelfälle, extrem selten. (cid:0) häufig, v.a. als Spätkomplikation auftretend. (cid:0) v. a. im hohen Lebensalter und als Suprakonstruktionen zugunsten einfacher. (cid:0) Verwendung von Materialien die „plaque unfreundlich“ sind. Zum Ausfüllen dieses Fragebogens registrieren Sie sich bitte unter: www.zwp -on l ine . in fo /cme - fo r tb i ldung /57922 Begleit erscheinung einer insuffizienten Mundhygiene auftretend. die der Patient nicht in der Lage ist, zu reinigen. (cid:0) Rücksprache mit dem Zahnarzt bezüglich der „Handling Möglichkeiten“ des Patienten v.a. bei geplanten umfangreichen Arbeiten. (Re)Motivation des Patienten. (cid:0) häufiger bei Suprakonstruktionen auftretend, (cid:0) Ausschließliche Verwendung von (cid:0) Im Grunde genommen könnte man auf das Recall verzichten. (cid:0) Kommt nur bei Verwendung eines falschen Hochgold legierungen für die (Gerüste) der Suprakons truktion. (cid:0) bei einem gewissenhaft durchgeführten Recall ist die Anfertigung von Röntgenbildern niemals erforderlich. 2. Definieren Sie die Aufgabe des Zahntechnikers bei der Verhinderung der Periimplantitis (cid:0) das ist Aufgabe des Zahnarztes (cid:0) es sollte v.a.bei komplexen Fällen eine enge Abstimmung zwischen Zahntechniker und Zahnarzt erfolgen Implantatsystems vor. 6. Ist eine Periimplantitis vom verwendeten Implantatsystem abhängig? (cid:0) Absolut, die „geschlossen“ eingebrachten 9. Welche Formen der laserunterstützten Peri implantitisbehandlung kennen Sie? (cid:0) die reine Kombination aus Laser und Pulverstrahl (20 bar). Implantate bekommen ALLE eine Periimplantitis! (cid:0) Das Implantatsystem spielt bei der Entstehung der Periimplantitis eine eher untergeordnete Rolle. (cid:0) die rein dekontaminierende. (cid:0) die ablativ-dekontaminierende. (cid:0) den Aufbau eines Laser-Lichtbogens im Munde. (cid:0) Durch die Vermeidung des „Mikrospaltes“ bei den offen einheilenden Implantaten sind 10. Die Laser-Dekontamination: 88 Implantologie Journal 1&2 | 2015
Die Leser des Implantologie Journals haben jeden Monat Möglichkeit, ein thematisches Webinar des DT Study Clubs abzu rufen und wertvolle Fortbildungspunkte zu sammeln. Die Teilnahme am Webinar ist kostenfrei. WEBINAR KURSINFORMATIONEN Thema » Die Bedeutung der vertikalen Implantat- position Referent » Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas Termin » Mittwoch, 4. Juli 2012, 17 Uhr* Nachdem die Osseointegration von Implantaten heute gut kalkulier- bar ist und auch in kritischen, kompromittierten Situationen gelingt, wendet sich die Aufmerksamkeit nun der Langzeitstabilität des Weich- gewebes zu. Das Wechselspiel zwischen marginaler Knochen reaktion und Weich- gewebsposition stellt den Schlüssel zur Langzeitstabilität dar – nicht nur im ästhetischen Bereich. Nachdem sich in den letzten Jahren das Konzept der biologischen Breite etabliert hatte, galt es zu akzeptieren, dass an der Ankopplungsstelle zum Abutment ein Remodeling/Knochenabbau von ca. 2 mm stattfindet. Analog dieser Beobachtung wurden auch die „alten“ Implantat-Erfolgs- kriterien von Albrektsson definiert. Ein Weg aus diesem – fast klas - sischen – Dilemma, ist die Positionierung der Ankopplungsstelle im vertikalen Abstand zum Knochen („Tissue Level Konzept“). Damit gelingt die Stabilisierung des Knochenniveaus im Seitenzahngebiet verlässlich, systemunabhängig und erfolgreich. Im ästhetischen Bereich kann dies jedoch keine Lösung sein. Hier wird die vertikale Position durch die spä- tere Position der Mukosa, also aus ästhetischen Gründen bestimmt. Dabei bieten Systeme mit stabiler Ankopplung und Platform Shift mitt- lerweile überzeugende Daten, so dass ein deutlich geringeres Remo- deling auftritt, als die biologische Breite erwarten ließe. Unabhängig davon, folgt die vertikale Positionierung im Seitenzahngebiet auch den Gegebenheiten der Höhe und des Platzangebotes der späteren Versorgung. Der Vortrag beleuchtet das „Mysterium“ der vertikalen Implantat - positionierung und beschreibt klar nachvollziehbare Argumente, die der Anwender auf sein System und die klinische Situation adaptieren kann. * Nach dem 4. Juli jederzeit im Internet-Archiv zu sehen. WEBINAR | CONTINUING MEDICAL EDUCATION So einfach wird’s gemacht: 1. Bitte registrieren Sie sich direkt über www.zwp-online.info/webinar als kostenloses Mitglied im DT Study Club. 2. Nachdem Sie unsere Anmeldebestätigung per E-Mail erhalten haben, klicken Sie auf den darin enthaltenen Link. 3. Jetzt sind Sie kostenloses Mitglied des DT Study Clubs. 4. Möchten Sie das spezielle Implantologie Journal CME-Webinar des Monats oder weitere Webinare aus dem Implantologie Journal CME- Archiv anschauen, so müssen Sie sich jeweils für den Kurs Ihrer Wahl erneut re gistrieren. 5. Um CME-Fortbildungspunkte zu erhalten, müssen Sie im Anschluss an das Webinar am Multiple-Choice-Fortbildungsquiz teilnehmen. Diese können als Bestandteil des Tests sofort ausgedruckt und bei Bedarf bei Ihrer Zahnärztekammer eingereicht werden. 6. Los geht’s! Viel Spaß mit dem DT Study Club Online-Fortbildungsportal! WICHTIG! Für Ihre Fortbildungspunkte müssen Sie Ihre voll - ständige Anschrift im Profil anlegen! DENTAL TRIBUNE STUDY CLUB – DAS ONLINE-PORTAL FÜR ZAHNÄRZTLICHE FORTBILDUNG Der Dental Tribune Study Club ist ein umfassendes internationales Web- Portal für die zahnärztliche Fortbildung. Dabei werden Online-Seminare als interaktive Live-Vorträge oder Aufzeichnung sowie Mitschnitte von Vor - trägen auf internationalen Kongressen einem weltweiten Fachpublikum unkompliziert zugänglich gemacht. Der Dental Tribune Study Club ermöglicht, fördert und vereinfacht den globalen Know-how-Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis. Der Dental Tribune Study Club verfügt darüber hinaus über eine stetig wachs ende Datenbank mit internationalen wissenschaftlichen Studien, Fachartikeln und Anwenderberichten zu allen Themen der Zahnmedizin. Die Vorteile der Online-Fortbildung im Dental Tribune Study Club » Effiziente Fortbildung » Keine teuren Reise- und Hotelkosten » Keine Praxisausfallzeiten » Fortbildung überall und jederzeit » Austausch mit Experten und Kollegen problemlos möglich » Zugang zum DT Study Club Archiv WWW.ZWP-ONLINE.INFO Implantologie Journal 1&2 | 2015 89
IMPRESSUM Kongresse, Kurse und Symposien E16 F O R T T K N U P B ILDUN G S Internationaler Jahreskongress der DGZI Alles schon mal dagewesen? Konzepte in der Implantologie 26./27. September 2014 Düsseldorf I Hilton Hotel Tageskarten erhältlich! Goldsponsor Silbersponsor Bronzesponsor 11. Leipziger Forum für Innovative Zahnmedizin 19./20. September 2014 Veranstaltungsort: Leipzig Tel.: 0341 48474-308 Fax: 0341 48474-290 www.leipziger-forum.info 44. Internationaler Jahreskongress der DGZI 26./27. September 2014 Veranstaltungsort: Düsseldorf Tel.: 0341 48474-308 Fax: 0341 48474-290 www.dgzi-jahreskongress.de EUROSYMPOSIUM/ 9. Süddeutsche Implantologietage 10./11. Oktober 2014 Veranstaltungsort: Konstanz Tel.: 0341 48474-308 Fax: 0341 48474-290 www.eurosymposium.de 5. Münchener Forum für Innovative Implantologie 17./18. Oktober 2014 Veranstaltungsort: München Tel.: 0341 48474-308 Fax: 0341 48474-290 www.muenchener-forum.de 1. Hamburger Forum für Innovative Implantologie 17./18. Oktober 2014 Veranstaltungsort: Hamburg Tel.: 0341 48474-308 Fax: 0341 48474-290 www.hamburger-forum.info 90 Implantologie Journal 1&2 | 2015 Zeitschrift für Implantologie, Parodontologie und Prothetik IMPLANTOLOGIE Journal Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. Impressum Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. Paulusstraße 1 · 40237 Düsseldorf Tel. 0211 1697077 Fax 0211 1697066 sekretariat@dgzi-info.de Verleger: Torsten R. Oemus Verlag: OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 · 04229 Leipzig Tel. 0341 48474-0 Fax 0341 48474-290 kontakt@oemus-media.de www.oemus.com Deutsche Bank AG Leipzig BLZ 860 700 00 · Kto. 150 150 100 Verlagsleitung: Ingolf Döbbecke Tel. 0341 48474-0 Dipl.-Päd. Jürgen Isbaner (V.i.S.d.P.) Tel. 0341 48474-0 Dipl.-Betriebsw. Lutz V. Hiller Tel. 0341 48474-0 Chefredaktion: Dr. Torsten Hartmann (V.i.S.d.P.) Redaktion: Georg Isbaner Tel. 0341 48474-123 Carla Senf Tel. 0341 48474-335 Redaktioneller Beirat: Dr. Rolf Vollmer, Dr. Roland Hille, Prof. Dr. Herbert Deppe, ZTM Christian Müller, Prof. Dr. Dr. Kurt Vinzenz, Dr. Georg Bach, Dipl.-Päd. Jürgen Isbaner Layout: Sandra Ehnert Tel. 0341 48474-119 Korrektorat: Ingrid Motschmann Frank Sperling Tel. 0341 48474-125 Druck: Silber Druck oHG Am Waldstrauch 1 34266 Niestetal Erscheinungsweise: Das Implantologie Journal – Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Im- plantologie e.V. – erscheint 2015 mit 10 Ausgaben (2 Doppelausgaben). Der Bezugspreis ist für DGZI-Mitglieder über den Mitgliedsbeitrag in der DGZI abgegolten. Es gelten die AGB. Verlags- und Urheberrecht: Die Zeitschrift und die enthaltenen Bei träge und Abbildun gen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Ver wer tung ist ohne Zu stim mung des Ver legers und Heraus gebers unzulässig und strafbar. Dies gilt besonders für Vervielfäl tigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Ein spei - che rung und Bear bei tung in elek tro nischen Systemen. Nach druck, auch auszugsweise, nur mit Geneh migung des Ver lages. Bei Einsendungen an die Redaktion wird das Ein ver ständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent li chung vorausgesetzt, sofern nichts an deres vermerkt ist. Mit Einsendung des Manuskriptes gehen das Recht zur Ver öffentlichung als auch die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten in deutscher oder fremder Sprache, zur elektronischen Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von Sonderdrucken und Foto - kopien an den Verlag über. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Beiträge auf Form fehler und fachliche Maß geb lichkeiten zu sichten und ge gebenen falls zu berichtigen. Für unverlangt eingesandte Bücher und Ma nu s krip te kann keine Gewähr über nommen werden. Mit anderen als den redaktionseigenen Signa oder mit Verfasser namen gekennzeichnete Beiträge geben die Auffassung der Verfasser wieder, die der Meinung der Redaktion nicht zu entsprechen braucht. Der Verfasser dieses Beitrages trägt die Verant wor tung. Gekenn zeichnete Son der teile und Anzeigen befinden sich außer halb der Veran t wortung der Redak tion. Für Verbands-, Un- ternehmens- und Markt infor ma tionen kann keine Ge währ übernommen werden. Eine Haf tung für Folgen aus unrichtigen oder fehlerhaften Dar stellungen wird in je dem Falle ausgeschlossen. Gerichts stand ist Leip zig. Grafik/Layout: Copyright OEMUS MEDIAAG
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